Archiv ‘künstliche Intelligenz’

Wochenspot: Umbrüche im Maklermarkt

 Wochenspot – der Podcast  Regelmäßig gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe des Wochenspots sprechen Redakteurin Nina Nöthling und Chefredakteurin Friederike Krieger darüber, wie Konsolidierer die Marktverhältnisse im Maklermarkt verändern, warum es gerade wichtige Veränderungen bei den Vermittlern gibt, und ob künstliche Intelligenz ein Treiber der Konsolidierung sein kann. Diesen Podcast können Sie auch frei auf den gängigen Plattformen hören: SpotifyApple Podcasts und Amazon Music.

Insurtechs: Der Traum ist vorbei

Die Zahl der Neugründungen von Versicherungs-Start-ups im deutschsprachigen Raum ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen, zeigt eine Analyse des New Players Network (NPN), hinter dem die Versicherungsforen Leipzig stehen. Im laufenden Jahr gab es nur eine Neugründung. Die Autoren des Berichts haben jedoch noch Hoffnung für etablierte Insurtechs. Sie können sich in Zukunft als strategische Partner für den kulturellen Wandel in der Versicherungsbranche einsetzen.

Deutschland beliebt bei Cyberkriminellen

Deutschland ist besonders exponiert, wenn es um Cyberangriffe geht, warnt der Industrieversicherer QBE Europe. Nach einer Erhebung des Unternehmens werden demnach nur in den USA und in Großbritannien mehr große Cybervorfälle gemeldet als hierzulande. Mit der steigenden Bedeutung der Cloud-Nutzung wächst auch das Angriffs-Risiko, betont QBE. Der Versicherer sieht die Abhängigkeit von Drittanbietern als kritische Schwachstelle deutscher Unternehmen – und empfiehlt den gezielten Aufbau einer Cyber-Resilienz.

K+M erweitert Geschäftsführung

Leute – Aktuelle Personalien

Der Assekuradeur Konzept & Marketing (K&M) aus Hannover erweitert seine dreiköpfige Geschäftsführung um Henrike Wilkes, die den Bereich Vertrieb verantworten wird. Sie übernimmt die Aufgaben von Marcel Lütterforst, der als Geschäftsführer künftig andere Bereiche im Unternehmen verantworten wird. Personelle Neuigkeiten gibt es auch beim Kreditversicherer Allianz Trade, beim Industrieversicherer HDI Global und beim Technologieanbieter für KI-Lösungen Simplifai.

Warum Versicherer KI-Schäden ausschließen wollen

Herbert Frommes Kolumne

Derzeit gibt es nur vereinzelt Schadenfälle aus der Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI). Aber mit der zunehmenden KI-Nutzung bei Industrie und Dienstleistern steht eine Welle solcher Schäden bevor. In den USA bereiten sich die Versicherer darauf vor, KI-Schäden aus der Industriehaftpflicht auszuschließen. In Deutschland wird darüber noch nicht öffentlich diskutiert, intern aber schon. Folgt auf Silent Cyber jetzt Silent AI? Und wer versichert die Risiken dann?

Vitality und Google starten KI-Projekt

Der südafrikanische Versicherer Discovery hat für sein Gesundheitsprogramm Vitality eine Kooperation mit dem Tech-Giganten Google gestartet. Die beiden Unternehmen werden die auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Plattform „Vitality AI“ einführen, die 2026 an den Start gehen soll. Ziel ist es, Kundinnen und Kunden in den Vitality-Programmen personalisierte Gesundheitsempfehlungen zu geben. Für Versicherte der Generali Deutschland gilt das neue Angebot nicht: Sie hat das Vitality-Neugeschäft eingestellt, bestehende Mitgliedschaften laufen im Februar 2026 aus.

Allianz warnt vor Risiken bei IT-Bauboom

Weltweit entstehen immer mehr Rechenzentren. Treiber sind gerade auch künstliche Intelligenz-Anwendungen, die einen besonders hohen Bedarf an Rechenleistung haben. Allerdings birgt der Bau und der Betrieb vielfältige Risiken, schreibt der Industrieversicherer Allianz Commercial in einer aktuellen Studie. Stromausfälle, Hackerattacken, Lieferprobleme und wachsender öffentlicher Widerstand gehören dazu.

Baobab startet EU-Expansion

Exklusiv

Der Cyber-Assekuradeur Baobab wird sein Geschäft ab November in die Benelux-Region (Belgien, Niederlande, Luxemburg) ausweiten. Das Berliner Unternehmen hat dafür Tim van Lier als General Manager an Bord geholt, der zuletzt im Bereich Cyber- und Technologierisiken beim Großmakler Aon tätig war. Baobab erhofft sich große Wachstumschancen in der Region und ist nach eigenen Angaben mit seinem Expansionskurs in Europa noch nicht am Ende.

„Wir müssen sauber beraten“

Wie müssen sich Versicherer für die Zukunft aufstellen? Diese Frage haben hochkarätige Vertreter der Versicherungsbranche bei einer Podiumsdiskussion auf der Fachmesse DKM in Dortmund diskutiert. Dabei herrschte eine einhellige Meinung: Versicherer müssen sich zwar neuer Technologien bedienen und das vorhandene Potenzial für Zusammenschlüsse nutzen. Aber ebenso muss man das Vertrauen von Kundinnen und Kunden zurückgewinnen und in die Beratung von Mensch zu Mensch investieren, um in zehn Jahren noch relevant zu sein. 

Warum Assekuradeure zu KI-Vorreitern werden müssen

Digitaler Dienstag

Künstliche Intelligenz (KI) verändert nicht nur die Prozesse in Versicherungsunternehmen – sie verändert das Zusammenspiel in der gesamten Wertschöpfungskette. Assekuradeure haben aufgrund ihrer größeren Agilität und des klaren Fokus beim Geschäftsmodell gute Chancen, KI schnell tief in ihre Prozesse einzubetten und damit zu den „Early Adopters“ in der Branche zu gehören. So erhöhen sie ihre Effizienz – und werden zugleich attraktiver für Risikoträger und Investoren.

IT-Dienstleister wollen KI-Sicherheit

Immer mehr IT-Unternehmen bieten Dienstleistungen rund um die künstliche Intelligenz (KI) an. Dabei wird der Nachweis eines angemessenen Versicherungsschutzes immer wichtiger, schreibt der Spezialversicherer Hiscox in einer Studie. So sei die Auftragsvergabe von Unternehmen an IT-Dienstleister heute oft an einen solchen Nachweis gebunden. Das Gros der IT-Unternehmen wünscht sich zudem Schulungen und Informationsangebote der Versicherer, um eigene Unsicherheiten zum korrekten Umgang mit KI zu beseitigen.

MSG: Kampfansage an die Software-Konkurrenz

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Das sind deutliche Ziele: Bis 2030 will der Softwarehersteller MSG den Umsatz mit Versicherern verdoppeln. Das kündigt MSG-Vorständin Andrea van Aubel im Interview mit dem Versicherungsmonitor an. Van Aubel spricht über den Trend bei Versicherern, die IT ins Ausland zu verlegen, über den wachsenden Einfluss von künstlicher Intelligenz und die Rolle der Cloud. Bis 2030, so ihre Vorhersage, werden 80 Prozent aller Versicherer mit gemieteter Software (Software as a service) arbeiten.

Aon will Lieferkettenrisiken mit KI managen

Der Großmakler Aon hat ein auf künstlicher Intelligenz (KI) basierendes Tool zur Identifizierung von Lieferkettenrisiken auf den Markt gebracht. Das „Aon Risk Indicator-Tool“ soll Kundinnen und Kunden helfen, Schwachstellen und potenzielle Risiken in ihren Lieferketten zu erkennen.   

Continuity: Per KI die Schadenquote senken

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Das neue Solarmodul auf dem Dach, eine Umsatzsteigerung oder zusätzliche Geschäftsrisiken: Das Insurtech Continuity setzt künstliche Intelligenz (KI) ein, um unerkannte Risiken im Gewerbe-Portfolio von Schaden- und Unfallversicherern zu finden. Die Online-Plattform gleicht dafür Portfolio-Daten mit externen Informationen, etwa von der Website des Kunden, ab. Das Ziel ist eine Senkung der Schadenquote. Jetzt expandiert das französische Unternehmen auf den deutschen Markt.

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