Archiv ‘Munich Re’

Corona sorgt für Bewegung im Versicherer-Ranking

Während sich in den Top 10 der größten europäischen Schaden- und Unfallversicherer im vergangenen Jahr kaum etwas getan hat, verzeichnet die Ratingagentur A.M. Best viel Bewegung im unteren Drittel ihres Rankings der 30 größten Versicherer. Fast alle Gesellschaften haben dort ihre Positionen gewechselt, drei Versicherer sind neu dazugekommen. So viel Bewegung in der Rangliste war vor der Pandemie unüblich. Platzhirsch ist nach wie vor die Allianz, größter Aufsteiger aus Deutschland ist die Ergo.

Versicherer und Makler wollen „boostern“

 Exklusiv  Vielerorts starten die Impfkampagnen für die dritte Corona-Impfung. Der Andrang auf Impfzentren und Arztpraxen ist groß. Welche Strategie verfolgen die Versicherer und Makler in Deutschland, die im Frühjahr eigene Impfaktionen auf die Beine gestellt haben? Der Versicherungsmonitor hat bei sieben Unternehmen nachgefragt, wann sie mit dem „Boostern“ beginnen, wie hoch die Impfquote bei den Mitarbeitenden ist und wie ihr Fazit zur bisherigen Impfkampagne ausfällt.

Munich Re: Corona ist noch nicht vorbei

Der Rückversicherer Munich Re warnt davor, frühzeitig das Ende der Pandemie auszurufen. Vor allem in der Lebensrückversicherung rechnet der Konzern auch im kommenden Jahr mit weiteren Schäden. Während in der Schaden- und Unfallversicherung im dritten Quartal 2021 kaum noch Corona-Schäden angefallen sind, war die Belastung in der Lebens- und Krankenrückversicherung mit 170 Mio. Euro unerwartet hoch. Daneben kommen auch Naturkatastrophen den Rückversicherer teuer zu stehen. Warum der Konzern dennoch einen ordentlichen Gewinn eingefahren hat.

Friederike Krieger

Quartalszahlen und Flut

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Quartalszahlen von diversen Versicherern, Workshop der Gothaer und Industrieversicherungsforen des GVNW

Wochenspot: Fähige Frauen und Klimaschutz

 Wochenspot – der Podcast  Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe diskutieren die Redakteurinnen Katrin Berkenkopf und Kaja Adchayan über Frauen in Versicherungsunternehmen und die Rolle der Branche beim UN-Klimagipfel.

Lob für Axa, Schelte für Rückversicherer

Erst- und Rückversicherer brüsten sich gerne mit nachhaltigen Strategien wie dem Kohleausstieg. Doch die Branche ist lange nicht so nachhaltig, wie sie es vorgibt zu sein. Das ist das Fazit der Umweltinitiative Insure Our Future. Sie hat erneut die Strategien der Versicherer untersucht und bewertet. Die Axa hat mit ihrer neuen Öl- und Gasstrategie im letzten Moment noch Plätze gut gemacht. Auch die Allianz verbesserte sich ordentlich, nicht gut kommen dagegen die Rückversicherer weg.

Wäre der Fall Reichelt bei Versicherern möglich?

 Exklusiv  Seit dem Rauswurf von Bild-Chefredakteur Julian Reichelt gibt es in vielen Branchen eine Debatte über das persönliche Verhalten von Chefs gegenüber Untergebenen – vor allem Frauen. Nutzen Vorstandsmitglieder und andere Vorgesetzte ihre Macht aus, um mit meistens jungen Frauen, die in der Hierarchie deutlich unter ihnen stehen, Beziehungen zu beginnen? Der Versicherungsmonitor hat bei zwei großen Versicherern und einer Arbeitnehmervertreterin nachgefragt. Wäre ein Verhalten wie das Reichelts in der Branche möglich?

Versicherer und Klimawandel

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Weltklimakonferenz COP26, Protestaktionen von Klimaaktivisten bei Lloyd’s und Pressekonferenz der Munich Re

Gut, dass es alternatives Kapital gibt

 Herbert Frommes Kolumne  Die Weltgemeinschaft – oder jedenfalls ein Teil davon – trifft sich zur Klimakonferenz in Schottland. Eine Reihe von Versicherern ist vor Ort und nutzt die Gelegenheit, auf die eigene Rolle beim Klimaschutz hinzuweisen. Das ist sinnvoll. Allerdings ist auch klar: Die klassische Versicherung kommt bei den Schadenszenarien, die schon bald eintreten könnten, nicht mehr mit. Sie hat schlicht zu wenig Kapazität. Die Branche kann heilfroh sein, dass es Katastrophenanleihen und anderes alternatives Kapital gibt. Sonst wäre die Versicherungswirtschaft kaum noch relevant.

Munich Re verkauft Admiral-Anteile

Der Rückversicherer Munich Re hat sich von einem großen Teil seiner Anteile an der britischen Admiral Group getrennt. Die Münchener waren bislang der größte Aktionär der in Cardiff in Wales ansässigen Gesellschaft. Den Verkauf begründete ein Sprecher mit dem Wertzuwachs der Beteiligung. An der Geschäftsbeziehung der Unternehmen ändere sich nichts. Munich Re nimmt seit langem einen sehr hohen Anteil des Admiral-Geschäfts in Rückdeckung.

Wie Geodaten Versicherern helfen können

 The Long View – Der Hintergrund  Die Versicherungsbranche steht vor einem Wendepunkt: Während die Risiko- und Schadensabschätzung den zentralen Kern ihrer Expertise bildet, scheinen sich die dafür wichtigen Parameter durch den Klimawandel ständig zu ändern. Gebiete und versicherte Gegenstände oder Gebäude, die vor wenigen Jahren noch als sicher galten, sind plötzlich neuen Gefahren ausgesetzt. Unternehmen wie R+V und die Munich Re demonstrieren, welche Rolle Geodaten spielen können, um solche Risiken besser abschätzen und im Schadenfall schnell und effizient reagieren zu können.

Die neue Arbeitswelt bei den Versicherern

 Exklusiv  Bei den Versicherern befindet sich noch immer der Großteil der Belegschaft im Homeoffice. Auch wenn angesichts der wieder stark steigenden Infektionszahlen das Ende der Pandemie noch nicht wirklich absehbar ist, bereiten sich viele Gesellschaften schon auf die Arbeitsmodelle vor, die nach Corona gelten sollen – Stichwort „New Work“. Der Versicherungsmonitor hat mit R+V, Versicherungskammer Bayern, Munich Re, HDI Deutschland und dem Provinzial-Konzern über ihre Strategien gesprochen.

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