Exklusiv Anja Schulz ist seit dieser Legislaturperiode in der FDP-Bundestagsfraktion für die Versicherungsthemen zuständig. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor spricht sie über die Rolle der Aktienrente zur Stabilisierung der Rentenversicherung, das Potenzial des Sozialpartnermodells in der betrieblichen Vorsorge und die Pläne der Koalition für eine Reform der privaten Altersvorsorge. Außerdem äußert sie sich zum Umgang mit überhöhten Provisionen und zur Diskussion über die Einführung einer Pflichtversicherung für Gebäudebesitzer. … Lesen Sie mehr ›
Angesichts der Alterung der Gesellschaft steht die gesetzliche Rentenversicherung unter Druck. Die Rentenpolitik der Regierung konzentriert sich auf die Stabilisierung der ersten Säule. Dazu soll auch die von der FDP forcierte kapitalgedeckte Aktienrente beitragen. Über die genaue Ausgestaltung gibt es in der Koalition noch Redebedarf, zeigte eine Veranstaltung in Berlin. Bei der ergänzenden Altersvorsorge ruhen die Hoffnungen auf dem Sozialpartnermodell, bei dem es endlich die ersten Abschlüsse gibt. Martin Rosemann (SPD) und Anja Schulz (FDP) befürworteten eine Ausdehnung auch auf nicht tarifgebundene Unternehmen. … Lesen Sie mehr ›
Die Altersvorsorge bereitet vielen Menschen in Deutschland Sorge, denn die gesetzliche Rente wird für die wenigsten ausreichen. Deshalb hat die Bundesregierung das sogenannte Sozialpartnermodell eingeführt, um die betriebliche Altersversorgung (bAV) zu stärken. Nach fünf Jahren kommt nun endlich Schwung in das Konzept: Das Energieunternehmen Uniper wird ab kommendem Jahr als erstes Unternehmen in Deutschland seinen Mitarbeitenden eine bAV nach Sozialpartnermodell anbieten. Versorgungsträger ist der Metzler Pensionsfonds. Die Kapitalanlage soll ESG-Kriterien folgen. … Lesen Sie mehr ›
Ein Meilenstein für das Sozialpartnermodell in der betrieblichen Altersversorgung ist geschafft. Die Finanzaufsicht BaFin hat offenbar eine Unbedenklichkeitsbescheinigung für eine erste Umsetzung ausgestellt. Es geht um eine Lösung für das Energieunternehmen Uniper. Für die sogenannte Nahles-Rente ist das ein wichtiger Schritt. Zwei weitere Sozialpartnermodelle werden derzeit noch von der BaFin geprüft. … Lesen Sie mehr ›
Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag eine Stärkung der betrieblichen Altersversorgung angekündigt und sich zum Sozialpartnermodell bekannt, das auch Nahles-Rente genannt wird. Der Start der ersten Umsetzung einer solchen Betriebsrente ohne Arbeitgeberhaftung und fixe Garantien lässt allerdings weiter auf sich warten. Die ursprünglich für Ende Juni in Aussicht gestellte Regelung in der Chemiebranche liegt offenbar bei der Finanzaufsicht zur Prüfung. Die BaFin will sich zu Einzelfällen nicht äußern, Sozialpartnermodelle haben aber hohe Priorität für die Behörde. … Lesen Sie mehr ›
Die Branche wartet mit Spannung auf den Start des Sozialpartnermodells beim Talanx-Konzern. Verträge zwischen Arbeitgeber, Gewerkschaften und Versicherer über die betriebliche Altersversorgung (bAV) stehen auch bereits, doch es fehlt noch an der Genehmigung. Die Zukunft liege aktuell in der Hand der Politik, sagte HDI-Vorstand Fabian von Löbbecke. Sie müsse wichtige Fragen der Regelungskompetenz zwischen Tarifvertrag und Versicherungsaufsichtsgesetz klären. Grundsätzlich sieht er das Ende der 100-Prozent-Garantie in der bAV gekommen. … Lesen Sie mehr ›
Der angekündigte Abschluss eines Sozialpartnermodells in der Chemiebranche ist nicht zuletzt ein Ergebnis der Absenkung des Höchstrechnungszinses (HRZ). Das zeigte eine Veranstaltung in Berlin. Solange die bisherigen Modelle noch funktionierten, habe der nötige Druck gefehlt, sagte Michael Mostert von der Gewerkschaft IG BCE. Rolf Schmachtenberg vom Bundesarbeitsministerium äußerte Sympathie für eine weitere Öffnung des Modells. In einigen Jahren könnten dann 80 Prozent der Beschäftigten erreicht werden. … Lesen Sie mehr ›
Erst passierte fünf Jahre gar nichts, jetzt geht alles ganz schnell. Der erste Branchentarifvertrag über ein Sozialpartnermodell zwischen dem Arbeitgeberverband der Chemieunternehmen BAVC und der Gewerkschaft IG BCE soll bald unter Dach und Fach sein – und das Bundesarbeitsministerium denkt bereits über eine Öffnung der Lösung für weitere Unternehmen nach. Die Maßgabe, dass nicht-tarifgebundene Firmen sich nur dann einem Modell anschließen können, wenn der Tarifvertrag für sie als einschlägig gilt, müsse auf den Prüfstand, sagte Peter Görgen, Leiter des Referats „zusätzliche Altersvorsorge“ beim Bundesarbeitsministerium auf einer Fachveranstaltung. … Lesen Sie mehr ›
Wochenspot – der Podcast Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe diskutieren Redakteurin Katrin Berkenkopf und Berlin-Korrespondent Jonas Tauber über eine verpflichtende Vorsorge. Gegen Elementarschäden ist sie im Gespräch, bei der Altersvorsorge steht eine sanfte Pflicht ebenfalls zur Debatte, die Versicherer sind aber skeptisch. … Lesen Sie mehr ›
In der Chemiebranche haben die Tarifparteien die Schaffung einer Betriebsrente nach dem sogenannten Sozialpartnermodell verabredet, bei dem fixe Garantien verboten und Unternehmen von der gesetzlichen Haftung befreit sind. Vorgesehen ist das Angebot für den gemeinsam mit der R+V angebotenen Chemie-Pensionsfonds. Es soll für alle Neuzugänge ab 2022 gelten. Bis 30. Juni soll die Regelung stehen. Das dürfte die Regierung freuen, die sich im Koalitionsvertrag ausdrücklich zu dem auch Nahles-Rente genannten Modell bekennt. … Lesen Sie mehr ›
Über zwei Jahre nachdem sich Talanx und Verdi im Grundsatz auf die erste neuartige Betriebsrente ohne Arbeitgeberhaftung und fixe Garantien für die Mitarbeiter des Versicherers geeinigt haben, lässt die Umsetzung weiter auf sich warten. Denn der Vertrag liegt zur Prüfung bei der Finanzaufsicht BaFin. Ein Sprecher der Aufsicht wollte sich weder inhaltlich noch zum Zeitplan äußern. Aus informierten Kreisen hieß es, dass die Behörde sich an einer Vereinbarung stört, die Verdi-Mitglieder besserstellt. … Lesen Sie mehr ›
Die betriebliche Altersversorgung (bAV) per sogenannter Entgeltumwandlung muss dringend überarbeitet werden, fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband. Bei einer künftigen Reform der zusätzlichen Altersvorsorge dürfe nicht auf die bAV in der derzeitigen Form gesetzt werden, warnt der Verband in einem aktuellen Positionspapier. Stattdessen plädieren die Verbraucherschützer für einen öffentlich-rechtlich organisierten Vorsorgefonds. … Lesen Sie mehr ›
Die deutschen Versicherungsmakler glauben nicht daran, dass sich das Sozialpartnermodell in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) noch zum Kassenschlager entwickelt. Die als „Nahles-Rente“ bekannt gewordene Vorsorge sei kläglich gescheitert, sagte bAV-Experte Felix Hänsler vom Makler Südvers bei einem Pressegespräch des Maklerverbands BDVM. Schuld sei vor allem das konsequente Garantieverbot. Ohne ein „vernünftiges Garantieniveau“ gehe es nicht, betonte auch BDVM-Vorstand Hans-Georg Jenssen. Auch dem derzeit diskutierten Altersvorsorge-Staatsfonds nach schwedischem Vorbild prognostiziert er wenig Erfolgschancen. … Lesen Sie mehr ›
Nach der ausgebliebenen Riester-Reform und der Absenkung des Höchstrechnungszinses durch das Bundesfinanzministerium blicken die ohnehin von den Niedrigzinsen gebeutelten Lebensversicherer in eine unsichere Zukunft nach den Bundestagswahlen. Auf einer Veranstaltung des Vereins zur Förderung der Versicherungswissenschaft in Berlin debattierte ein hochrangig besetztes Panel, darunter Ideal-Chef Rainer Jacobus, über die mögliche Einführung eines staatlich verwalteten zusätzlichen Vorsorgeprodukts, langlaufende Garantien und die Kapitalausstattung der Branche. … Lesen Sie mehr ›