Die Versicherungsvereine Ostangler Brandgilde und Schwarzwälder Versicherung wollen sich zusammenschließen. Im Laufe des Jahres 2026 soll die Fusion abgeschlossen sein. Damit wollen die Gesellschaften ihre Kräfte bündeln und die Verwaltung straffen. Der Zusammengang ist auch eine Reaktion auf die wachsenden Herausforderungen im Versicherungsmarkt. Zuvor war die Ostangler bereits mit der Landesschadenhilfe fusioniert.
Archiv ‘Ostangler Brandgilde’
KI, Talente, Regulierung: Was der neue europäische Verband FASE für Assekuradeure bedeutet
Assekuradeure sind ein schnell wachsender Teil des Versicherungsmarktes in Europa – daher war es nur logisch, dass sich Ende 2025 eine europäische Vereinigung dieser Unternehmen gegründet hat. Im Interview erklärt der geschäftsführende Direktor William Pitt, was seine Ziele sind, wie er den deutschen Markt sieht – und warum Assekuradeure eine starke Konkurrenz beim Kampf um Fachkräfte sind.
Der Rückblick auf 2025, Teil 2: Übernahmen, Captives und Cyberattacken
Naturkatastrophen, politischer Druck und teure Risiken stellen die Versicherungsbranche auch im Sommer auf die Probe. Von Mai bis August reicht die Spanne von Kapitalproblemen beim Bäckerei-Versicherer SHB und der Suche nach einem Käufer über den Boom firmeneigener Versicherer – Captives – bis zu spektakulären D&O-Fällen. Gleichzeitig verschärft die BaFin den Ton im Vertrieb, Munich Re verlässt Klimainitiativen, und Cyberangriffe treffen erneut die Branche. Bei den Maklern eskaliert der Wettbewerb.
Nach der Fusion: Ostangler Brandgilde und LSH stellen sich neu auf
Seit August gehören die Ostangler Brandgilde und die Landesschadenhilfe Versicherung (LSH) zusammen. Nun hat das fusionierte Unternehmen eine neue Strategie vorgestellt. Dafür teilen sich die beiden Partner ihre Geschäftsbereiche neu auf. Sie ändern auch ihr Geschäftsmodell – was für Kunden allerdings kaum sichtbar sein soll.
Fusion von Ostangler Brandgilde und LSH ist perfekt
Die beiden norddeutschen Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit Ostangler Brandgilde und Landesschadenhilfe Versicherung (LSH) haben ihre Ende 2024 angekündigte Fusion rückwirkend zum 1. Januar 2025 perfekt gemacht. Der neue Versicherer mit einem Prämienvolumen von gut 80 Mio. Euro firmiert als Ostangler Brandgilde VVaG, der Hauptsitz ist Kappeln. Die Marke LSH bleibt als Assekuradeur erhalten.
DEVK ernennt neue IT-Vorständin
Leute – Aktuelle Personalien Manuela Moog wird zum 1. November die neue IT-Vorständin der DEVK. Sie folgt auf Michael Knaup, der Anfang 2026 Chef des Kölner Versicherers wird. Außerdem: Der bekannte Versicherungsexperte Stephan Schinnenburg hat ab Herbst einen neuen Arbeitgeber. Personelle Veränderungen gibt es auch bei Finvoice, Geneva Association, Bain & Company und Hive.
Der Rückblick auf 2024 Teil 3: Fusionen, Cogitanda-Insolvenz, United Healthcare-Mord
Überschwemmungen in Spanien, Nahost-Krieg, die Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump, eine schwächelnde Wirtschaft und der Bruch der Ampel-Koalition: Im Jahr 2024 ist einiges passiert – auch in der Versicherungswirtschaft. Inspiriert von der Fusion von Barmenia und Gothaer kündigen einige kleinere Versicherer Zusammenschlüsse an und der Assekuradeur Cogitanda wird insolvent. In den USA wird der United Healthcare-Chef Brian Thompson erschossen. Hier der letzte Teil unseres dreiteiligen Jahresrückblicks.
Druck auf dem Kessel
Das vergangene Jahr war für viele Marktteilnehmer alles andere als entspannt: Insurtechs wie Wefox gerieten in die Krise, Kfz-Versicherer kamen nicht aus den roten Zahlen heraus und bei Lebensversicherern macht die Finanzaufsicht BaFin Druck. Zudem rollt die Fusionswelle bei kleinen Versicherern.
Berenberg: Kostendruck treibt Fusionswelle
Steigende Kosten für Naturkatastrophen, für die Umsetzung regulatorischer Anforderungen und für Rückversicherungsschutz sind die Haupttreiber für die aktuelle Fusionswelle unter Versicherern in Deutschland. Davon sind Analysten der Bank Berenberg überzeugt. In einer aktuellen Studie untersuchen sie, welche Gründe vor allem kleinere Versicherungsunternehmen auf Gegenseitigkeit zu Zusammenschlüssen veranlassen – und was die Folgen für die Branche sind.
Warum jetzt die Fusionswelle rollt
Herbert Frommes Kolumne Lange tat sich wenig bei den Fusionen zwischen deutschen Versicherern. Vorstandsvorsitzende erklärten gerne, eine Fusion schaffe nur neue Probleme, löse aber die bestehenden nicht. Gleichzeitig redete jeder mit jedem, fast immer ohne Resultat. Doch plötzlich kommt Bewegung in den Markt. Nach Barmenia und Gothaer gehen Stuttgarter und Süddeutsche Kranken zusammen. Weitere Zusammenschlüsse und Übernahmen werden folgen. Was ist denn plötzlich anders? Die Antwort könnte lauten: IT, Digitalisierung, Fachkräfte und BaFin.
Ostangler Brandgilde und Landesschadenhilfe fusionieren
Die Ostangler Brandgilde und die Landesschadenhilfe, zwei kleine Versicherer auf Gegenseitigkeit aus Norddeutschland, schließen sich zusammen. Bis Mitte 2025 soll die Fusion umgesetzt sein. Der Zusammenschluss sei die Antwort auf die zunehmenden Herausforderungen im Markt. Neben einer Erweiterung des Portfolios versprechen sich beide Häuser mehr Reichweite und Kostenvorteile.
GGW und Ostangler Brandgilde gehen nach Österreich
Die deutsche Versicherungswirtschaft scheint ein großer Fan von Österreich zu sein. Immer mehr Versicherer wie auch Makler expandieren in das Nachbarland. Ein Grund ist sicherlich die Ähnlichkeit zum deutschen Markt. Die Ostangler Brandgilde hat jedoch noch einen anderen Beweggrund, warum sie in den österreichischen Markt eingestiegen ist. Auch die Maklergruppe GGW hat Österreich als erstes Expansionsland ausgewählt und tut sich dafür mit einem lokalen Makler zusammen.










