Archiv ‘Rendite’

Mehr Rechtssicherheit bei „grünen“ Kapitalanlagen

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Viele Versicherer wollen ihre Kapitalanlagen nachhaltiger gestalten. Der europäische Gesetzgeber hat für die Verfolgung von Nachhaltigkeitszielen durch Versicherer zwar einen rechtlichen Rahmen gesetzt, der lässt jedoch eine Reihe von wichtigen Fragen weiterhin unbeantwortet. Klarere Regelungen, welche Rechte und Pflichten Versicherer bei ihren Kapitalanlageentscheidungen im Hinblick auf die Verfolgung von Nachhaltigkeitszielen haben, wären wünschenswert. … Lesen Sie mehr ›

Guter Schnitt mit Fondspolicen

Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa will das Preis-Leistungs-Verhältnis von fondsgebundenen Policen stärker unter die Lupe nehmen. Nachdem die Behörde am Dienstag eine Konsultation zu dem Thema gestartet hatte, legt sie jetzt mit einer Untersuchung zu den Kosten und Renditen von Versicherungsanlageprodukten nach. In Vor-Pandemie-Zeiten haben sich demnach fondsgebundene Verträge trotz hoher Kosten gut geschlagen. Wie die Bilanz nach der Corona-Krise ausfallen wird, ist allerdings noch ungewiss. … Lesen Sie mehr ›

Wie Versicherungskunden zu Nachhaltigkeit stehen

Immer mehr Verbraucher achten in allen Lebenslagen auf Nachhaltigkeit. Ob das bei Versicherungen auch der Fall ist, wollte die Ratingagentur Assekurata mit einer Umfrage herausfinden. Das Ergebnis: Ein Großteil der Versicherungskunden hat nach eigenen Angaben eine sehr klare Vorstellung davon, was Nachhaltigkeit bedeutet, und richtet seine Lebensweise daran aus. Auch bei Versicherungen ist vielen das Thema wichtig. Wenn es um die Bereitschaft geht, dafür mehr zu bezahlen oder auf Rendite zu verzichten, sieht es allerdings anders aus. … Lesen Sie mehr ›

Allianz schafft 100-Prozent-Garantie ab

Die Allianz krempelt ihr Lebensversicherungsgeschäft um: Ab kommenden Jahr will der Versicherer nur noch Verträge anbieten, die nicht mehr den kompletten Beitragserhalt garantieren. Bei Fondspolicen sollen Kunden zwischen 90, 80 und 60 Prozent wählen können, das Hybridprodukt Perspektive gibt es standardmäßig nur noch mit 90 statt mit 100 Prozent Garantie. Ausnahmen macht der Versicherer nur noch bei Riester-Verträgen und Betriebsrenten. Zudem will die Allianz ihre komplette Pensionskasse für das Neugeschäft schließen. … Lesen Sie mehr ›

Milliardenpotenzial bei Infrastrukturprojekten

Versicherer werden nach der Corona-Krise viele Möglichkeiten haben, in Infrastrukturprojekte zu investieren. Davon geht Swiss Re in der aktuellen Sigma-Studie aus. Gerade Schwellenländer müssen dann ihre Infrastruktur ausbauen, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, allerdings haben sie dafür nicht ausreichend Geld. Deshalb werden sich Investitionsmöglichkeiten in Höhe von jährlich 920 Mrd. Dollar (814 Mrd. Euro) für institutionelle Anleger bieten. Auch beim Risikotransfer wird der Markt wachsen und das Prämienvolumen sich deutlich erhöhen. … Lesen Sie mehr ›

Steuerberater-Versicherung kappt Garantiezinsen

Die Deutsche Steuerberater-Versicherung muss die Garantiezinsen in allen Verträgen auf maximal 2,25 Prozent senken. Das hat die Vertreterversammlung am Mittwoch beschlossen. Damit soll die Pensionskasse der steuerberatenden Berufe in Deutschland wieder in der Lage sein, alle Ansprüche ihrer Versicherten auch in Zukunft zu erfüllen. Die Leistungskürzungen gelten nicht nur für künftige Pensionäre, sondern auch für Versicherte, die bereits Rentenzahlungen erhalten. Wie hoch die Einbußen für jeden Kunden genau ausfallen, soll im Januar feststehen. … Lesen Sie mehr ›

Assekurata: Der Provisionsdeckel läuft ins Leere

Eine Provisionsbegrenzung in der Lebensversicherung dürfte die vom Kunden zu erwartende Rentenhöhe und damit die Rendite der Verträge nicht spürbar steigern. Zu diesem Ergebnis kommt die Ratingagentur Assekurata in einer Studie, die das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) in Auftrag gegeben hat. Die vom Gesetzgeber beabsichtigte Einführung eines Provisionsdeckels von 2,5 bis 4 Prozent würde die monatliche Rente je nach Produktart um 4,86 Euro bis 7,25 Euro erhöhen. Der Renditeeffekt beträgt demnach zwischen 0,09 Prozent und 0,16 Prozent. … Lesen Sie mehr ›

Aus dem Zinstief dank der Aufsicht

 The Long View – Der Hintergrund  Die Anpassung der Zinszusatzreserve hat nur kurzfristig Erleichterungen für die Lebensversicherer gebracht. Statt an die nächste Reform zu denken, sollte Deutschland lieber eine Änderung der Solvency II-Direktive für deutsche Anbieter nutzbar machen. Seit dem 8. Juli 2019 müssen Versicherer nur 22 Prozent Risikokapital vorhalten, wenn sie in Aktien investieren. Die bringen im derzeitigen Niedrigzinsumfeld eine wesentlich höhere Rendite als festverzinsliche Wertpapiere. Ohne ein solches Gegensteuern bei der Kapitalanlage werden die Solvenzquoten langfristig nicht zu halten sein. … Lesen Sie mehr ›

Assekurata: Indexpolicen oft ohne Rendite

Für die Inhaber von Indexpolicen waren die vergangenen vier Jahre unterm Strich ein Nullsummenspiel. Überdurchschnittliche Renditen konnten sie mit ihren Verträgen vor allem im starken Börsenjahr 2017 erzielen. An fast der Hälfte der Indexstichtage im Zeitraum von 2014 bis 2018 haben die Verträge jedoch keine zusätzliche Rendite geliefert. Besonders schlecht lief es 2018, als der DAX eine negative Jahresrendite von minus 18 Prozent verzeichnet hatte. Hier konnten 80 Prozent der von Assekurata untersuchten Tarife keine positive Renditegutschrift erzielen. Die Ratingagentur weist allerdings darauf hin, dass Indexpolicen dennoch beachtliche Renditen bieten können: So waren seit 2014 vereinzelt auch Gutschriften von bis […] … Lesen Sie mehr ›

Kopfkissenstrategie versus Riester

Wer jeden Monat Geld fürs Alter unter das Kopfkissen legt, erzielt eine höhere Rendite als beim Abschluss einer Riester-Rente. Mit diesem provozierenden Vergleich greift der Bund der Versicherten (BdV) die deutschen Lebensversicherer an. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hält solche Vergleiche für unsinnig und verweist auf Renditeberechnungen, die drei bis vier Prozent nach Steuern ergeben. BdV-Chef Axel Kleinlein sucht die Offensive in der Diskussion über die Kosten der Branche. … Lesen Sie mehr ›

Warum ein Blick nach Japan lohnt

Die gesunkenen Zinsen an den Kapitalmärkten machen Versicherern und Banken das Leben schwer. Vor allem die Lebensversicherer haben zu kämpfen, weil sie die hohen Garantiezusagen aus der Vergangenheit bedienen müssen. In dieser Situation lohnt sich ein Blick nach Japan, glaubt Gerhard Wiesheu, Gesellschafter des Bankhauses Metzler. Die dortigen Lebensversicherer befinden sich in Folge einer geplatzten Immobilienblase Ende der 1980er in einer vergleichbaren Lage. Im Hinblick auf die Digitalisierung schrieb der Bankier auf einer Veranstaltung in Berlin vor allem der Blockchain großes Potenzial für die Versicherungswirtschaft zu. … Lesen Sie mehr ›

Experten fordern höhere Aktienquote von Versicherern

Angesichts der Niedrigzinsen fällt es vor allem Lebensversicherern immer schwerer, eine vernünftige Rendite zu erwirtschaften, um die Verpflichtungen gegenüber ihren Kunden zu erfüllen. Die meisten investieren vorrangig in Staatsanleihen, Aktien spielen nur eine untergeordnete Rolle. Das ist ein Fehler, sagte Anja Mikus von der Investmentgesellschaft Arabesque Asset Management auf dem Kapitalanlagetag der Süddeutschen Zeitung in München. HUK-Coburg-Chef Wolfgang Weiler ermahnte die Branche, aus Renditehunger nicht zu viel in qualitativ minderwertige Anleihen zu investieren. … Lesen Sie mehr ›