Die relative Stabilisierung der Eurozone hat auch den Versicherern des Kontinents genutzt, schreibt die Ratingagentur AM Best in ihrer jüngsten Analyse über die europäische Assekuranz. Allerdings bleibt die Lage insgesamt angespannt. In Deutschland müsse die künftige Regierung die Probleme der Lebensversicherer angehen. Und: Axa ist der größte europäische Versicherer, wenn nur Prämien aus den Ländern des Kontinents gemessen werden.
Archiv ‘Rückversicherung’
AGCS-Lohmann: „Bei uns ist alles hausgemacht“
Christopher Lohmann, 44, ist seit Anfang des Jahres Deutschlandchef von Allianz Global Corporate & Specialty. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor spricht er über Cyber-Risiken und antwortet auf die Kritik der Industrie an der Branche.
Rückversicherer sehen neue Konkurrenz gelassen
Das Kapital von Pensionsfonds und anderen Kapitalanlegern, das zurzeit in die Rückversicherung strömt, schreckt Hannover Rück-Chef Ulrich Wallin nicht. Die traditionellen Rückversicherer hätten langfristig die besseren Karten, glaubt er.
Munich Re: Neuer Risikochef kommt von Ergo
Bernhard Kaufmann tritt die Nachfolge von Joachim Oechslin als Risikochef von Munich Re an. Kaufmann kommt von der Konzerntochter Ergo. Unterdessen hat der Volkswohl Bund Axel-Rainer Hoffmann zum neuen Vorstandsmitglied ernannt. Hoffmann ist unter anderem für Kapitalanlagen zuständig.
Generali-Vertrieb: Felske übernimmt
Bernd Felske wird Vertriebsvorstand der Generali Versicherung und der Generali Lebensversicherung. Auch innerhalb der Axa Deutschland gibt es personelle Änderungen: Ab kommendem Jahr übernimmt Timmy Klebb den Vorstandsvorsitz bei der Deutsche Ärzte Versicherung und der Deutsche Ärzte Finanz Beratungs- und Vermittlungs-AG.
GDV: Hagel kostet 2,7 Mrd. Euro
Die Versicherer müssen wegen der Hagel-Unwetter vom Sommer laut GDV mindestens 2,7 Mrd. Euro an ihre Kunden im Kfz- und Gebäudebereich auszahlen. Es kann aber noch mehr werden, denn die Regulierung dauert an.
Trügerischer Aktienboom
Ihre Branche leidet unter den niedrigen Zinsen und schwachem Neugeschäft, aber die Aktienkurse der meisten börsennotierten europäischen Versicherer haben in den vergangenen zwölf Monaten kräftig zugelegt. Allerdings ist allzu viel Optimismus in den Chefetagen nicht angebracht. Denn beim Anstieg der Kurse spielen – das ist schon fast ironisch – wiederum die niedrigen Zinsen für Anleihen eine Rolle, außerdem steigende Preise in der Schaden- und Unfallversicherung. Daneben haben Anleger Hoffnungen auf höhere Dividenden und Aktienrückkäufe.
Talanx geht die Problemfelder an
Talanx-Chef Herbert Haas schließt die Schließung der HDI Lebensversicherung nicht aus. Ein Jahr nach dem schwierigen Börsengang präsentiert sich der Chef der drittgrößten Versicherungsgruppe Deutschlands selbstbewusst und mit klaren Zielen. Auch über die teils veraltete IT und den plötzlichen Aktienverkauf von 3,2 Prozent an der Talanx im Juli 2013 durch den HDI VvaG spricht Haas offen.
Munich Re: „Es gibt zu viele Standardpolicen“
Nils Diekmann ist Underwriter für Cyberrisken bei der Munich Re. Im Gespräch mit dem Versicherungsmonitor erklärt er, warum die bisherigen Cyberrisiko-Policen nicht gut laufen und was er sich von der Ferma-Tagung der europäischen Risikomanager in Maastricht erhofft.
Zurich holt Endres in den Vorstand
Klaus Endres ist ab sofort für das Privatkundengeschäft im Schaden-/ Unfallbereich der Zurich Deutschland verantwortlich. Der Manager war zuvor bei der französischen Axa in verschiedenen leitenden Positionen.
Versicherungsriese Fairfax will Blackberry kaufen
Die im internationalen Versicherungsgeschäft tätige Finanzholding Fairfax hat ein Kaufangebot für Blackberry vorgelegt und ist auf Zustimmung gestoßen. Kommt es zu der Transaktion, würde der Smartphone-Hersteller von der Börse verschwinden.
Swiss Re mit hohen Hagelschäden
Der Rückversicherer Swiss Re muss rund 240 Mio. Dollar für die Hagelschäden im Juli zahlen – weit mehr als die Konkurrenten Scor und Munich Re. Hannover Rück will die eigene Schadenbelastung im November beziffern.
DDR-Policen: Allianz will Kunden umstellen
Die Allianz stellt Besitzer von alten DDR-Wohngebäudepolicen in hochwassergefährdeten Regionen vor die Wahl: Entweder sie zahlen höhere Prämien und Selbstbehalte, oder sie verlieren ihren Versicherungsschutz.
Jardine Lloyd Thompson kauft Towers Watson Re
Überraschung bei den Rückversicherungsmaklern: Anders als erwartet kauft nicht Willis Re den Konkurrenten Towers Watson Re, sondern der deutlich kleinere Rivale Jardine Lloyd Thompson.
Brüchige Einheit
Continentale-Chef Helmut Posch hat in dieser Woche öffentlich die Frage gestellt, ob große Finanzkonzerne und mittelgroße Krankenversicherer noch genügend Gemeinsamkeiten haben, um sich durch denselben Verband vertreten zu lassen. Ähnliche Überlegungen stellt sich auch mancher Vorstand in Bezug auf den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Aber leichter wird die Interessenvertretung auch in getrennten Verbänden nicht.












