Der Heidelberger Assekuradeur Getsafe strebt eine weitere Finanzierungsrunde an. 50 Mio. Euro bis 75 Mio. Euro will er in den kommenden Monaten einsammeln, berichtet Finanzchef Daniel Treiber im Interview mit S&P Global Market Intelligence. Ein Teil des frischen Geldes soll in den neuen Risikoträger fließen, den das Insurtech plant. Der Lizenzierungsprozess für das Schaden- und Unfallgeschäft bei der Finanzaufsicht BaFin werde im Sommer dieses Jahres abgeschlossen sein, so Treiber. Der Assekuradeur setzt auf aggressives Wachstum statt profitables Geschäft. … Lesen Sie mehr ›
Versicherungsmonitor-Analyse Die faktische Auflösung der Allianz Deutschland AG verbunden mit der direkten Führung der deutschen Versicherer durch die Welt-Holding Allianz SE ist ein kühner Schritt. Allianz-Chef Oliver Bäte reagiert damit auf die veränderte Marktlage, vor allem die neue digitale Konkurrenz. Aber es ist keineswegs sicher, dass der Umbau gelingt. Die zentrale Frage wird sein, ob die Allianz SE das überhaupt stemmen kann – oder ob sie an der neuen Rolle als operativer Superholding scheitert. … Lesen Sie mehr ›
Generali-Chef Philippe Donnet blickt zuversichtlich auf dieses Jahr. Die Aussichten auf eine Erholung der Weltwirtschaft steigen mit voranschreitenden Impfungen gegen das Corona-Virus. Davon werde auch die Versicherungswirtschaft profitieren. Im vergangenen Jahr hat der italienische Versicherer einen Gewinneinbruch erlitten. Das operative Ergebnis sei aber erneut auf Rekordniveau gewesen, so Donnet. Die auf Druck der Aufsicht ausgefallene Dividende für 2019 soll in diesem Jahr ausgezahlt werden. … Lesen Sie mehr ›
Der Markt für die externe Abwicklung von geschlossenen Versicherungsbeständen kommt in Europa und insbesondere Deutschland nur langsam voran. Die Pandemie könnte ihm einen Schub verleihen. Auf einer virtuellen Fachkonferenz der Süddeutschen Zeitung zeigten sich die Experten allerdings nur verhalten optimistisch, was das Wachstum bei der Abwicklung von Lebensversicherungsbeständen betrifft. Rosiger scheinen die Aussichten aus Sicht der Run-off-Anbieter in Bezug auf die Schaden- und Unfallversicherung zu sein. … Lesen Sie mehr ›
Die Allianz Deutschland hat im Corona-Jahr 2020 einen Beitragsrückgang von 2,8 Prozent auf 40,8 Mrd. Euro verzeichnet. Während die Schaden- und Unfallversicherung sowie die Krankenversicherung zulegen konnten, kam die Leben-Sparte nicht ganz an das Vorjahresniveau heran. Das operative Ergebnis lag leicht unter dem Vorjahreswert, und auch der Nettogewinn ging spürbar zurück. In der Kfz-Versicherung konnte die Nummer zwei hinter Marktführer HUK-Coburg zulegen. Für 2021 rechnen die Münchener wieder mit einem Umsatzplus, beim operativen Ergebnis erwarten sie dagegen erneut eine negative Entwicklung. … Lesen Sie mehr ›
Die Allianz rechnet für das laufende Jahr mit weiteren Belastungen durch die Covid-19-Pandemie, allerdings deutlich weniger als die 1,3 Mrd. Euro im Jahr 2020. Das sagte Konzernchef Oliver Bäte bei der Vorstellung der Zahlen für das vergangene Jahr. Das Neugeschäft litt, Umsatz und Gewinn gingen zurück. Heftig in den roten Zahlen war der Industrieversicherer AGCS, er soll 2021 wieder profitabel sein. Bäte sieht die Gefahr einer Blase an den Aktienmärkten. Die Situation ähnele der vor den Krisen von 2008 und 2000. … Lesen Sie mehr ›
Austretendes Leitungswasser verursacht bei deutschen Unternehmen seit vielen Jahren hohe Schäden. Insgesamt 86 Mio. Euro musste der Industrieversicherer AGCS gemeinsam mit Konsortialpartnern in den vergangenen zehn Jahren auszahlen. Viele Schäden treten im Winter auf, wenn Leitungen einfrieren. Die Gefahr steigt durch die Corona-bedingten Betriebsschließungen und die derzeit niedrigen Temperaturen, schreibt AGCS in einer Analyse. … Lesen Sie mehr ›
Trotz der Corona-Pandemie haben Insurtechs im Jahr 2020 ein Rekordvolumen von 7,1 Mrd. Dollar (5,85 Mrd. Euro) bei Investoren eingesammelt. Das ist ein Anstieg um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie ein Bericht des Beraters und Maklers Willis Towers Watson zeigt. Dabei hatten sich die Geldgeber Anfang 2020 noch zurückgehalten. Eine große Rolle gespielt haben erneut wenige große Deals im vierten Quartal. … Lesen Sie mehr ›
Pünktlich zum Jahresende hat die Finanzaufsicht BaFin ihre Erstversicherungsstatistik für das Geschäftsjahr 2019 veröffentlicht. Demzufolge konnte die Allianz im vergangenen Jahr ihre Marktanteile in der Lebensversicherung nach verdienten Brutto-Beiträgen deutlich steigern – zum Leid der anderen Anbieter, von denen nahezu alle Marktanteile verloren haben. Besonders schlecht lief es im vergangenen Jahr für die HDI Leben. Auch in der Schaden- und Unfallversicherung sowie in der Krankenversicherung gab es 2019 wieder Gewinner und Verlierer. … Lesen Sie mehr ›
Der Schweizer Versicherer Zurich will seine bereits starke Präsenz in den USA weiter ausbauen. Das Unternehmen bestätigt, dass es Verhandlungen führt über den Kauf des Schaden- und Unfallgeschäfts der Metlife. Nach Angaben der Agentur Reuters sollen die Schweizer bereit sein, bis zu 4 Mrd. Dollar auszugeben. Ein möglicher Deal hat mehrere attraktive Seiten für die Zurich: Sie würde wie geplant ihr Privatkundengeschäft ausbauen und dafür wenig Eigenkapital benötigen. … Lesen Sie mehr ›
Die Schätzungen über die Folgen der Corona-Pandemie für die Versicherer gehen noch weit auseinander. Die Unsicherheit über die letztendlichen Schäden wird auch noch eine Weile anhalten, erwartet Analyst Carlos Wong-Fupuy von der Ratingagentur A.M. Best. Der Großteil der Schäden komme aus der Veranstaltungsausfallversicherung. Bei Betriebsunterbrechungs- und Betriebsschließungspolicen gibt es noch viele Streitigkeiten zwischen den Gesellschaften und ihren Kunden, das macht die Schadenschätzung schwierig. … Lesen Sie mehr ›