Tag Archive for ‘Stellenabbau’

Knoll: „Ausschließlichkeit wird verschwinden“

Versicherer und Vertriebe werden von der Digitalisierung kräftiger durchgeschüttelt, als sie glauben – das erwartet Stefan Knoll, Gründer und Chef der Deutschen Familienversicherung. Auf einer Veranstaltung des Maklers Aon zeichnete er eine düstere Zukunftsprognose für seine Branche: Der Ausschließlichkeitsvertrieb sei bald komplett verschwunden, und die Rolle der Makler dürfte sich drastisch wandeln. Versicherer, die mit der Digitalisierung noch nicht begonnen haben, könnten bis zu 80 Prozent ihrer Belegschaft verlieren. Knoll hält diese Prognose nicht für übertrieben – schließlich hat sich … Lesen Sie mehr ›

Digitalisierung ist nur der Anfang

Die Versicherer haben die Digitalisierung lange verschlafen. Darüber waren sich die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion auf einer Konferenz in Berlin einig. Dabei bildet die Digitalisierung der Prozesse nur den Auftakt für eine viel umfassendere Veränderung der Versicherungsbranche, glaubt Zukunftsforscher Lars Thomsen. Künstliche Intelligenz könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen. Sie habe das Potenzial, 90 Prozent aller Arbeiten zu übernehmen, die derzeit Menschen erledigen. … Lesen Sie mehr ›

Allianz Schweiz will 150 Stellen abbauen

Der Allianz-Konzern muss sparen. Für die Allianz Schweiz bedeutet das, in den kommenden drei Jahren vier Prozent der Stellen abzubauen. Das entspricht 150 Arbeitsplätzen. Dabei werden nicht alle durch natürliche Fluktuation abgebaut werden können. 20 Mitarbeiter aus verschiedenen Hierarchiestufen bekommen in diesen Tagen ihre Kündigung. Genaueres wollte der Versicherer nicht sagen. Außerdem streicht die Allianz Schweiz die Gehaltserhöhungen im kommenden Jahr. … Lesen Sie mehr ›

Utecht rechnet mit Stellenabbau durch Digitalisierung

Während die Digitalisierung auf Hochtouren läuft, sind viele Auswirkungen des Wandels noch unklar. Die Zahl der Arbeitsplätze wird durch Automatisierung und Dunkelverarbeitung weiter sinken, sagte Torsten Utecht, Finanzchef von Zurich Deutschland, bei einer SZ-Konferenz in Köln. Er widersprach damit seinem Kollegen bei der Allianz Deutschland Burkhard Keese. Christopher Oster, Chef des Onlinemaklers Clark, rechnet damit, dass Kunden bald große Teile des Geschäfts selbst online abwickeln, bei komplexen Policen sei weiterhin ein persönlicher Ansprechpartner wichtig – der müsse aber nicht unbedingt … Lesen Sie mehr ›

Bis zu 40 Prozent der Arbeitsplätze werden überflüssig

Der digitale Wandel kostet die Versicherungswirtschaft schon jetzt viele Arbeitsplätze. Der Unternehmensberater McKinsey erwartet eine Fortsetzung des Trends. Langfristig können durch Automatisierung und Analytik 20 bis 40 Prozent der Stellen wegfallen. Momentan sind die Fortschritte der Versicherer durch die Digitalisierung noch überschaubar. Außerdem rücken Versicherer das positive Kundenerlebnis oft zu sehr in den Fokus. Darunter leidet die Optimierung der internen Prozesse. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re sucht Wachstum

Obwohl die Preise nur marginal gestiegen sind, gibt der Rückversicherer Munich Re seine zögernde Haltung auf und erhöht das Volumen in der Erneuerung zum 1. Juli kräftig. Konzernchef Joachim Wenning will die Komplexität im traditionellen Geschäft senken und gleichzeitig neue Geschäftsmodelle aufbauen, wie die Kooperation mit Bosch und Kuka und den Autoversicherer Nexible. Das Freiwilligenprogramm für die Trennung von 225 Mitarbeitern in München ist sehr erfolgreich, bisher haben 300 unterschrieben. Ergo liefert ordentliche Gewinne ab. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re plant Stellenabbau im Kerngeschäft

Die Munich Re erhöht die Schlagzahl bei ihrem Transformationsprogramm im Kerngeschäft Rückversicherung. Als Teil der Maßnahmen soll es einen spürbaren Stellenabbau geben, der vor allem in der Münchener Zentrale und bei der US-Tochter zu Reduzierungen führen wird. Der Konzern setzt dabei auf Pensionierungen und das freiwillige Ausscheiden von Mitarbeitern. Durch den Schnitt will Konzernchef Joachim Wenning den Abwärtstrend bei den Gewinnen in dem Segment stoppen und Spielraum für Investitionen in die Digitalisierung schaffen. In einem Interview in der internen Publikation … Lesen Sie mehr ›

Jobs in Gefahr? Chefs mit Empathie gefragt

Niedrigzinsen und Digitalisierung bedrohen die Arbeitsplätze in der Versicherungsbranche. Bei Ergo, Allianz & Co. fallen in den kommenden Jahren tausende Stellen weg, die noch vor zehn Jahren als unantastbar galten. Wie können sich Versicherer in Krisenzeiten fair verhalten und Abbauprogramme sozialverträglich gestalten? Was ist angemessenes Verhalten von Führungskräften? Sie sollten mit offenen Karten spielen und frühzeitig informieren, meinen Headhunter, Karriereberater und Juristen. … Lesen Sie mehr ›

Andreas Berger: Deutlich erhöhte Cyber-Nachfrage

Die Nachfrage nach Cyber-Deckungen hat zuletzt deutlich zugenommen, sagt Andreas Berger, Vorstand bei Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS), dem Industrieversicherer der Allianz im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Das gelte auch für die Abschlüsse. Bei Großunternehmen gebe es bereits Deckungen bis 500 Mio. Euro. Nach Bergers Ansicht ist die AGCS in Deutschland führend in der Sparte. In dem geplanten Stellenabbau um 10 Prozent sieht er eine Chance für das Unternehmen. Die Mitarbeiter sollen von administrativen Tätigkeiten entlastet werden. … Lesen Sie mehr ›

Kampf mit internen Baustellen

 Medienanalyse  Neben der Niedrigzinsphase, den vielfältigen Folgeerscheinungen der Digitalisierung und den komplexen aufsichtsrechtlichen Anforderungen sehen sich die Versicherer einem zunehmenden internen Handlungsbedarf gegenüber. Im Fokus der Medienberichterstattung standen zuletzt die tiefgreifenden Umbauprozesse, zu denen sich die Assekuranz aufgrund des steigenden Effizienz- und Kostendrucks veranlasst sieht. Da die Attraktivität der Unternehmen für die Aktionäre erhalten bleiben soll, befürchten die Mitarbeiter, dass die laufenden und noch anstehenden Umwälzungen vor allem zu ihren Ungunsten verlaufen könnten. … Lesen Sie mehr ›