Archiv ‘Swiss Re’

Dessous und Dampfnudeln aus dem Drucker

Mithilfe von 3D-Druckern lassen sich Schrauben, künstliche Hüftgelenke, schicke Unterwäsche und sogar ganze Mahlzeiten herstellen. Da diese Fertigungsweise noch sehr teuer ist, nutzen Firmen sie vor allem für Prototypen. Für die Versicherungswirtschaft birgt sie Vor- und Nachteile, als Grund für zusätzlichen Versicherungsschutz taugt die Technik kaum.

Swiss Re sieht in die Zukunft

Der Rückversicherer Swiss Re will das Haftpflichtgeschäft weiter ausbauen und hat dafür ein Modell gebaut, das künftige Schäden erkennen soll. Nach heftigen Anraunzern durch Munich Re-Chef Nikolaus von Bomhard gegen die Zeichnungspolitik der Swiss Re geben sich die Schweizer staatsmännisch – man habe halt unterschiedliche Portfolien.

Aon mit neuem Chief Operating Officer

Der Versicherungsmakler Aon hat mit Bernd Knof (Foto) einen neuen Chief Operating Officer ernannt und Swiss Re Corporate Solutions mit Kuno Linder einen neuen Country Manager Deutschland. Auch bei der Müller Unternehmensberatung gibt es neue Gesichter, während die HUK-Coburg ein langjähriges Vorstandsmitglied in den Ruhestand verabschiedet.

Schnäppchen gibt es nicht

Was die Woche bringt: An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Die Akquisitionsstrategie von Talanx und Halbjahreszahlen von Swiss Life und MLP.

Von Bomhard wäscht Rivalen den Kopf

Munich Re-Chef Nikolaus von Bomhard hat sich öffentlich und deutlich über Marktrends in der Rückversicherung geäußert. Er sei „enttäuscht, verärgert und teilweise entsetzt“ über das Verhalten mancher Konkurrenten, sagte er bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen. Munich Re selbst will im schwierigen Markt weiter unprofitables Geschäft aufgeben und sucht nach Nischen.

Swiss Re enttäuscht Analysten

Der Rückversicherer Swiss Re konnte die Erwartungen der Analysten im zweiten Quartal nicht ganz erfüllen. Probleme gibt es vor allem in der Lebensrückversicherung. Die Schadenrückversicherung und das Industriegeschäft sind weiter auf Kurs.

Swiss Re sieht sich trotz weniger Gewinn auf Kurs

Swiss Re hat im ersten Quartal rund 200 Mio. Dollar weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. Der Grund ist ein Ergebniseinbruch im Leben-Bereich. Beim konzernweiten Prämienaufkommen gab es ein Wachstum. Swiss Re gab bekannt, dass der ehemalige Finma-Chef Patrick Raaflaub im Herbst neuer Risikochef des Konzerns wird.

Swiss Re: „Haiyan“ kostet Assekuranz 1,5 Mrd. Dollar

Nach aktuellen Zahlen von Swiss Re belegt der Tropensturm „Haiyan“ mit versicherten Schäden von 1,5 Mrd. Dollar den sechsten Platz auf der Rangliste der teuersten versicherten Naturkatastrophen 2013. Im Dezember vergangenen Jahres war der Rückversicherer noch davon ausgegangen, dass die versicherten Schäden auf den Philippinen wegen niedriger Versicherungsdurchdringung nur „gering“ ausfallen.

Swiss Re erfreut Aktionäre

Swiss Re hat 2013 einen Gewinn von 4,4 Mrd. Dollar erzielt – nicht zuletzt wegen der Auflösung von Reserven in Höhe von 1 Mrd. Dollar. Die Aktionäre können sich über eine Sonderdividende freuen, bei der Vertragserneuerung im Januar gibt der Rückversicherer wegen rückläufiger Preise Geschäft ab. Unterdessen ist der bisherige Risikochef David Cole zum Nachfolger von Finanzchef George Quinn ernannt worden, der zum 1. Mai in selber Funktion zur Zurich wechselt.

Alternatives Kapital bedroht kleine Rückversicherer

Wegen niedriger Zinsen und Unsicherheiten an den Finanzmärkten strömen weiter branchenfremde Anleger ins Rückversicherungsgeschäft. Die neue Konkurrenz könnte kleinere Anbieter ohne Alleinstellungsmerkmal Marktanteile kosten, warnt Swiss Re. Generell blicken die Schweizer vorsichtig optimistisch in die Zukunft der Versicherungswirtschaft.

WordPress Cookie-Hinweis von Real Cookie Banner