Naturkatastrophen haben 2014 in Deutschland versicherte Schäden von rund 2 Mrd. Euro verursacht. Für die Versicherer hat sich die Situation nach den Rekordschäden des Vorjahrs damit wieder normalisiert. Trotz des Rückgangs warnt der GDV mittel- und langfristig vor höheren Schäden im Zuge des Klimawandels.
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Plädoyer gegen die Pflichtversicherung
Regelmäßig gibt es nach Wetterextremen den Ruf nach einer Pflichtversicherung. Doch eine solche Lösung würde die Situation eher verschlechtern. Das zeigt das Beispiel Großbritannien. Die Entscheidung des Europäischen Parlaments, eine europaweite Pflichtversicherung abzulehnen, ist zu begrüßen.
Provinzial Rheinland verdoppelt Schadenschätzung
Die Provinzial Rheinland rechnet nach den Sturmtief „Ela“ jetzt mit versicherten Schäden von 40 Mio. Euro. Am Dienstag war sie noch von 20 Mio. Euro ausgegangen. Andere Versicherer halten sich noch mit konkreten Schadenschätzungen zurück. Aus Branchenkreisen heißt es, der Gesamtschaden werde sehr wahrscheinlich über 100 Mio. Euro betragen.
Viele Großschäden 2013 in Europa
Die teuersten Katastrophen für die Versicherungswirtschaft 2013 fanden in Europa statt, zeigt eine vorläufige Analyse der Swiss Re. Insgesamt kam es zu versicherten Schäden in Höhen von 44 Mrd. Dollar. Der Gesamtschaden liegt bei 130 Mrd. Dollar.
Elementar wichtig – die Versicherung gegen Elementargefahren
Legal Eye – die Rechtskolumne: Immer noch sind zu wenige Hausbesitzer gegen Elementargefahren wie Hochwasser versichert. Versicherer sollten hier mehr Aufklärung leisten. Statt nur schriftliche Informationen und Angebote zu verschicken, sollten die Vermittler ihren Kunden ins Gewissen reden.
Swiss Re: Flut dominiert die Katastrophenbilanz
Überschwemmungen in Europa, Kanada, Australien und anderen Ländern kosteten die Assekuranz im ersten Halbjahr weltweit 8 Mrd. Dollar, schätzt der Rückversicherer Swiss Re in seiner Katastrophenbilanz. Insgesamt blieben die Schäden aber unter dem langjährigen Durchschnitt.
Flut ganz oben in der Katastrophenstatistik
Das Hochwasser im Mai und Juni dieses Jahres gehört nach Ansicht der Munich Re zu den teuersten Naturkatastrophen, die Deutschland je getroffen haben. Die Flutkatastrophe ist psychologisch wichtig, denn ansonsten waren die Schäden im ersten Halbjahr niedrig – kein gutes Argument für Prämienerhöhungen.
Überschwemmungen schrecken Versicherer nicht
Versicherer und Rückversicherer sind von Überschwemmungen weniger stark betroffen als von schweren Stürmen. „Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen Überschwemmungen und anderen Naturereignissen“, sagte Ernst Rauch, Leiter des Corporate Climate Centre beim Rückversicherer Munich Re. „Bei Stürmen etwa ist der Anteil der versicherten Schäden an den gesamwirtschaftlichen Schäden in der Regel deutlich höher.“







