Archiv ‘Versicherungsverbriefungen’

Keese: Captives sind die einzige Möglichkeit

 Exklusiv  In einigen Bereichen der Industrieversicherung wie Cyber und D&O sind die Preise stark gestiegen. Unternehmen bekommen die Deckungen, die sie einkaufen wollen, zum Teil nicht mehr. Burkhard Keese, Finanzchef von Lloyd’s of London, sieht Captives als einzige Lösung, dieser Misere zu entrinnen. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erklärt er, wie der Versicherungsmarkt Unternehmen, die einen firmeneigenen Versicherer aufbauen wollen, unterstützen kann und welche Rolle die neue Plattform von Lloyd’s für Versicherungsverbriefungen namens London Bridge dabei spielt. … Lesen Sie mehr ›

ILS: Großes Potenzial bei Cyber

Historisch bedingt hat der Markt für Versicherungsverbriefungen (Insurance Linked Securities, ILS) noch immer einen starken Fokus auf Naturkatastrophenrisiken. Andere Risiken wie Cyber spielen noch keine nennenswerte Rolle. Angesichts der Kapazitätsengpässe in der Cybersparte sei es wünschenswert, wenn der ILS-Markt die Situation durch zusätzliche Kapazität entschärften könnte, sagte Munich Re-Vorstand Stefan Golling. Während der Marktzugang sowie Services weiterhin über Erst- und Rückversicherer laufen würden, könnte der ILS-Markt als zweite Ebene eine Retrozessions-Funktion übernehmen – vor allem mit Blick auf Kumulszenarien. … Lesen Sie mehr ›

Mehr Geld für Cat Bonds und ILS nötig

Der größte Teil der durch Naturkatastrophen weltweit verursachten Schäden ist nicht versichert und belastet die öffentlichen Haushalte. Damit sich das ändert, muss es ein deutliches Wachstum bei alternativem Rückversicherungskapital geben, erklärt die Ratingagentur Fitch. Besonders Europa und Asien haben großen Nachholbedarf, wenn es um Versicherungsverbriefungen oder Katastrophenanleihen geht. Versicherer könnten gleichzeitig ihre Zedierungskosten senken, wenn sie alternative Rückversicherungsmöglichkeiten nutzen, so die Analysten. … Lesen Sie mehr ›

Rückversicherung: Corona schmälert Kapitalangebot

Noch ist das Rückversicherungskapital relativ stabil. Experten erwarten allerdings, dass die Corona-Krise deutliche Spuren hinterlassen wird. Das gilt für traditionelle Rückversicherer wie auch alternative Kapitalgeber, die über Versicherungsverbriefungen in den Markt investieren. Davon zeigten sich Experten bei einer Diskussion des Rückversicherers Munich Re überzeugt. Langfristig werde sich der Verbriefungsmarkt aber erholen – und sich auch für Risiken jenseits der üblichen Naturkatastrophendeckungen begeistern. … Lesen Sie mehr ›

Corona-Roundup: W&W, US-Lebensversicherer, ILS

Auch der Versicherungs- und Bausparkonzern W&W hat sein Gewinnziel für 2020 wegen der Krise nach unten korrigiert. Außerdem: In den USA könnte sich die Zahl der Toten in Verbindung mit dem Corona-Virus allein 2020 auf 100.000 bis 150.000 belaufen mit versicherten Schäden für US-Lebensversicherer von bis zu 7,2 Mrd. Dollar, zeigt eine Studie der Beratungs- und Analysefirma Aite. Willis Towers Watson schätzt die Corona-Schäden für Sachversicherer in Großbritannien und den USA in Schlüsselsparten auf bis zu 80 Mrd. Dollar. Fitch sieht die Cyberversicherung vor einer Nagelprobe. Währenddessen sind Versicherungsverbriefungen von der Krise relativ wenig betroffen. … Lesen Sie mehr ›

Rückversicherer unter Zugzwang

 Versicherungsmonitor-Analyse  Nach einer langen Zeit des Preisverfalls ist das Prämienniveau in der Rückversicherung zuletzt wieder angezogen. Doch wie wird sich die Corona-Krise auf die neu gefundene Preisdisziplin auswirken? Es gibt Argumente für weiter steigende wie auch fallende Preise. Viel hängt davon ab, wie sich die Investoren im Markt für Versicherungsverbriefungen verhalten werden. In der Streitfrage um Leistungen aus Betriebsschließungspolicen erwarten Experten, dass sich die Rückversicherer dem von zahlreichen Erstversicherern unterstützten Kompromiss in Bayern anschließen werden. … Lesen Sie mehr ›

Cybercube: ILS hat Potenzial für Cyberrisiken

Noch sind Versicherungsverbriefungen (Insurance-Linked Securities, ILS) für Cyberrisiken nicht weit verbreitet. Doch das US-Analyseunternehmen Cybercube sieht dafür Potenzial. ILS könnten nicht nur die Auswirkungen von Naturkatastrophen, sondern auch die Folgen eines schweren Cyberangriffs abfedern, so Cybercube in einem Bericht. Da bisher zu Cyberrisiken Erfahrungen und Daten fehlen, wäre aber die Kooperation der gesamten Branche nötig. … Lesen Sie mehr ›

Weltweites Rückversicherungskapital geht zurück

Das Kapital in der globalen Rückversicherungsbranche ist von 2017 auf 2018 um fünf Prozent auf 462 Mrd. Dollar zurückgegangen. Zu diesem Ergebnis kommt der Rückversicherungsmakler Willis Re in seinem Reinsurance Market Report. Während das Kapital der traditionellen Rückversicherer um zehn Prozent von 371 Mrd. Dollar auf 335,7 Mrd. Dollar gesunken ist, konnten die alternativen Investoren in der Branche ihren Anteil weiter ausbauen. Ihr Kapitalvolumen stieg gegenüber dem Vorjahr um neun Prozent oder 5 Mrd. Dollar auf einen neuen Höchststand von 93 Mrd. Dollar. … Lesen Sie mehr ›

2018 zweitstärkstes Jahr für Katastrophenanleihen

Mit einem Volumen von 93 Mrd. Dollar (85,8 Mrd. Euro) hat der Markt für Versicherungsverbriefungen im Nicht-Lebenbereich auch 2018 weiter zugelegt. Das geht aus einem Bericht des Rückversicherungsmaklers Willis Re hervor. Der Wert der neu ausgegebenen Katastrophenanleihen hingegen fiel im Vergleich zum Vorjahresrekord leicht ab von 9,7 auf 9,2 Mrd. Dollar. Für 2019 erwartet Willis Re wieder ein gutes Jahr für den ILS-Markt. … Lesen Sie mehr ›

Pimco will in ILS investieren

Der Allianz-Vermögensverwalter Pimco gründet einen Geschäftsbereich für Versicherungsverbriefungen und holt dafür Rick Pagnani von Everest Re. Das Geschäft mit Insurance Linked Securities (ILS) wird in den Bereich alternative Investments eingegliedert, in dem Pimco 30 Mrd. Euro verwaltet. Pagnani soll vom globalen Netzwerk der Allianz profitieren und dadurch Zugang zu interessanten Katastrophenrisiken für seine Anlagen erhalten. Der boomende ILS-Markt ist einer der Gründe, warum die Preise in der traditionellen Rückversicherung so unter Druck stehen. … Lesen Sie mehr ›

Litmus: Steigende Zinsen heißt sinkende Preise

Falls es zu einem Zinsanstieg kommt, würde sich die schwierige Lage der Rückversicherer nicht deutlich verbessern, schreibt der Analyst Stuart Shipperlee vom Beratungsunternehmen Litmus Analysis. Er glaubt nicht, dass die Einnahmen der Branche sich durch steigende Zinsen allein erhöhen. Denn steigende Zinsen würden dafür sorgen, dass die Preise weiter sinken, argumentiert er. Auch die Hoffnung, dass sich die alternativen Kapitalgeber dann anderen Anlagen zuwenden, hält er nicht für realistisch. … Lesen Sie mehr ›