HDI Global will im deutschen Mittelstand weiter wachsen und setzt dafür auf standardisierte Versicherungslösungen sowie digitale Prozesse. Der Industrieversicherer hat eine neue Angebotsstrecke eingeführt, über die Makler Deckungsvorschläge digital erstellen und Policen direkt beauftragen können.
Schlagwort-Archiv für ‘Wachstum’
Allianz: Europas Versicherer fallen im internationalen Vergleich zurück
Die weltweite Versicherungsbranche ist im vergangenen Jahr erneut gewachsen. In einem aktuellen Bericht stellen die Ökonomen der Allianz jedoch Unterschiede im internationalen Vergleich fest: Während der asiatische Markt seit Jahren wächst, büßt Europa kontinuierlich Marktanteile ein.
Axa wächst trotz schwachem Rückversicherungsgeschäft
Nur der weiche Rückversicherungsmarkt hat die Geschäftsentwicklung des französischen Versicherers Axa im ersten Quartal des laufenden Jahres etwas ausgebremst. Alles in allem konnte die Gruppe aber segmentübergreifend wachsen. Zum Verkauf der Lebensversicherungsbestände äußerte sich das Unternehmen nicht.
Wann dreht der Cybermarkt?
In ihrer Hoffnung auf Wachstum haben Cyberversicherer vor allem den Preisverfall in der Sparte befeuert. Was muss passieren, damit sich der Markt dreht und die Preise wieder steigen? Hohe Schäden allein werden dafür nicht ausreichen, zeigt eine Analyse des Rückversicherungsmaklers Howden Re.
KPMG: Versicherer und Makler vor schweren Zeiten
Nach Jahren des stark durch Prämienerhöhungen getriebenen Wachstums stehen die Versicherer nun vor einer schweren Zeit, hieß es beim KPMG-Maklertag in Köln. Das trifft auch die Umsätze der Makler. Die Folge: Wachstum durch Zukäufe bleibt attraktiv, Assekuradeure werden noch wichtiger.
Zurich zögert bei Verkauf von deutschem Lebensversicherungsbestand
Die Zurich Deutschland will nach Angaben von Finanzvorstand Torsten Utecht einen Teil des Lebensversicherungsbestands nicht um jeden Preis verkaufen. Der Versicherer will künftig das Specialty-Geschäft weiter ausbauen, nicht zuletzt durch die neue Konzerngesellschaft Beazley. Ehrgeizige Ziele hat Zurich Deutschland auch in einem weiteren Bereich.
Itzehoer: Kfz-Geschäft rutscht nach Reservestärkung tiefer in die roten Zahlen
Viele Kfz-Versicherer haben ihre Schaden- und Kostenquote zuletzt wieder unter die 100-Prozent-Marke gebracht, bei der Itzehoer ist sie 2025 tiefer in den roten Bereich gerutscht. Das liegt an einer deutlichen Reservestärkung als Reaktion auf das starke Wachstum in den Vorjahren. 2026 soll das Kfz-Geschäft wieder schwarze Zahlen schreiben.
Trübere Geschäftserwartungen in der Assekuranz
In der Versicherungsbranche sinkt die Bereitschaft für die Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der DIHK. Die Zahl der Unternehmen mit positiven Beschäftigungserwartungen übersteigt die Zahl derjenigen, die mit einem Rückgang bei den Mitarbeitern rechnen, in geringerem Ausmaß als vor einigen Monaten. Gleichzeitig ist der Fachkräftemangel weiterhin eine zentrale Sorge der Branche. Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft ist die Stimmung in der Assekuranz weiter besser.
Descartes will in Deutschland wachsen
Der französische Assekuradeur Descartes möchte in Deutschland und Österreich stärker Fuß fassen – und hat deswegen mit Felix Dalheimer einen Beauftragten für diese Länder eingestellt. Dabei ist das Unternehmen, das sich vor allem mit parametrischen Lösungen einen Namen gemacht hat, im deutschsprachigen Raum längst aktiv. Ein paar ungefüllte Lücken sieht Descartes aber noch.
MSK: Captives sind gekommen, um zu bleiben
Firmeneigene Versicherer, sogenannte Captives, werden für Unternehmen immer beliebter, um Risiken zu managen. Laut der aktuariellen Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) gab es in den vergangenen zwei Jahren in Europa 60 Captive-Gründungen. Das Prämienvolumen steigt kontinuierlich, wenn auch langsamer als der Gesamtmarkt.
Howden sichert sich 703 Mio. Dollar für weiteres Wachstum
Der britische Großmakler Howden hat von Investoren 703 Mio. Dollar (596 Mio. Euro) durch die Ausgabe von Anleihen erhalten, wie das Unternehmen mitteilte. Das frische Geld will der Makler in Fusionen und Übernahmen (M&A) stecken und weiter wachsen. Die Ratingagenturen Moody’s und S&P bewerten Howden als stabil und vertrauen auf die finanzielle Robustheit des Maklers.
Der „Check24-Effekt“
Personelle Änderungen zum Jahreswechsel gab es in der Versicherungsbranche immer schon, doch dieses Mal hat das Thema eine neue Dimension erreicht. Der britische Makler Howden hat rund 200 Mitarbeitende vom US-Konkurrenten Brown & Brown abgeworben. Gesund ist diese Entwicklung nicht, schreibt Friederike Krieger, Chefredakteurin des Versicherungsmonitors. Es droht der „Check24-Effekt“.














