Die Versicherer in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) sind wirtschaftlich gut aufgestellt, glaubt die Ratingagentur S&P. Eine solide Kapitalisierung und robuste Kapitalpuffer sorgen dafür, dass die Unternehmen für künftige externe Schocks gewappnet sind, so die Ratingagentur. Zudem verfügen die Versicherer über ein starkes operatives Geschäft und profitieren von vielfältigen Ertragsquellen, was sie weniger abhängig von einzelnen Märkten oder Sparten mache.
Archiv ‘Zurich’
Baobab bekommt 12 Mio. Euro
Exklusiv Der Cyber-Assekuradeur Baobab hat 12 Mio. Euro eingesammelt. Mit der Finanzspritze wollen die Berliner die KI-basierte Technologie für Risikosteuerung ausbauen, das Team vergrößern und europaweit expandieren. Zu den Investoren gehören Viola Fintech, eCapital sowie der Ex-Allianz-Manager Christof Mascher. Baobab bietet eine Kombination von Cyberversicherungen mit aktiver Prävention und KI-Monitoring an. Das hat laut Mitgründer und Geschäftsführer Vincenz Klemm bereits Schäden in Millionenhöhe verhindert. Ein Verkauf sei kein Thema für Baobab, sagt Klemm.
Viridium scharrt mit den Hufen
Der Abwicklungsspezialist Viridium sieht sich bestens aufgestellt, um wieder in die Übernahme von Lebensversicherungsbeständen einzusteigen. Möglich macht dies perspektivisch der Eigentümerwechsel, der im zweiten Halbjahr 2025 abgeschlossen sein soll. Auch das vergangene Geschäftsjahr gibt dem Unternehmen Rückenwind: Das Konzernergebnis legte zu, die Solvenzquote verbesserte sich, außerdem erhöhte das Unternehmen die Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen sowie die Verzinsungen von Proxalto und Entis.
KI-Verordnung der EU: Viel Arbeit und viel Unsicherheit
Dossier – KI in der Praxis Es ist selten, dass Versicherer sich über eine neue Regulierung freuen. Den EU-AI-Act aber begrüßen viele. Die Verordnung zwingt sie, sich einen Überblick über KI-Anwendungen im Unternehmen zu verschaffen. Sie müssen deren Risiko bewerten und eine Strategie zum Umgang mit ihnen entwickeln. Viele Fragen sind aber noch offen. So auch die, ob die Regulierung ein Wettbewerbsnachteil ist. Denn derzeit reglementiert kein anderer Wirtschaftsraum den Einsatz von KI so stark wie die Europäische Union.
Mit KI den Personalmangel ausgleichen?
Dossier – KI in der Praxis Schadenfälle in der Kfz-Versicherung können schnell kompliziert werden, wenn es sich nicht um Bagatellschäden wie Parkrempler handelt. Einige Versicherer sind bereits dabei, die Schadenregulierung durch künstliche Intelligenz (KI) zu unterstützen. Neben Sprachrobotern, die bei Kumulereignissen wie Hagel Schäden aufnehmen und weiterleiten, sind auch KI-Pricing-Tools im Rennen, die Schadenprognosen abgeben und Trends analysieren können. Bis die KI den heutigen und künftigen Personalmangel ausgleichen kann, ist es laut der Makler- und Beratungsgruppe WTW aber noch ein langer Weg.
Generation mit Ansprüchen
Neue Arbeitswelt – Kampf um die Besten Ob demografischer Wandel oder Fachkräftemangel: Viele Versicherer haben Probleme, offene Ausbildungsstellen zu besetzen. Den jungen Leuten geht es um eine angemessene Vergütung und eine gute Work-Life-Balance. Aber reicht das aus, um ein attraktiver Arbeitgeber zu sein?
Höhepunkt der Quartalsberichte
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Quartalszahlen von Hannover Rück, Munich Re, Talanx, Allianz, W&W und MLP, InsureNXT-Messe, Hannover Forum der E+S Rück zur Kfz-Versicherung sowie die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft betriebliche Altersversorgung
Zurich unbeeindruckt von US-Politik
Die USA sind ein wichtiger Markt für den Schweizer Versicherer Zurich. In der aggressiven Handelspolitik der neuen US-Regierung sieht das Unternehmen aber keine große Bedrohung für sich. Finanzchefin Claudia Cordioli betonte anlässlich der Veröffentlichung der Quartalszahlen, dass Zurich zwar eine wichtige Präsenz in den USA habe, aber mit seinem Geschäft in Asien, Europa und Lateinamerika gut diversifiziert sei. Den Verkauf des Abwicklers Viridium begrüßte sie. Damit sei eine große Unsicherheit für den Run-off-Markt behoben.
Chubb, Zurich und Berkshire mit neuer Haftpflicht
Bemerkenswerte Teambildung: Chubb, Zurich und National Indemnity, ein Rückversicherer der Berkshire-Hathaway-Gruppe, bieten gemeinsam eine Zusatz-Haftpflichtdeckung für Unternehmen in den USA an. Damit reagieren sie auf die zunehmende Zahl von Schadenersatzklagen gegen Konzerne vor US-Gerichten. Pro Risiko wollen sie bis 100 Mio. Dollar (88 Mio. Euro) in Excess-Umbrella-Kapazität bieten.
Gesprächsbedarf bei der BaFin
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: das Jahrespressegespräch der BaFin, die Zahlen von Hanse Merkur, Scor und Zurich sowie die Hauptversammlungen von Talanx, Hannover Rück und Allianz
Homeoffice allein macht nicht glücklich
Neue Arbeitswelt – Kampf um die Besten Im Branchenvergleich zeigen sich Versicherer beim Thema Homeoffice erstaunlich kulant. Das müssen sie auch, denn flexibles Arbeiten ist ein wichtiger Faktor im Kampf um neue Fachkräfte. Das Arbeiten aus dem Ausland steht bei Nachwuchskräften ebenfalls hoch im Kurs. Auf der anderen Seite versuchen Arbeitgeber mit verschiedenen Maßnahmen, bei den Mitarbeitenden die Lust aufs Büro wieder zu steigern.
Green Insurance: Möglichkeiten und Herausforderungen
Digitaler Dienstag Die Versicherungsbranche erlebt einen grundlegenden Wandel, der durch Klimarisiken und das steigende Verbraucherinteresse an Nachhaltigkeit vorangetrieben wird. In Deutschland und der Schweiz übernehmen Versicherer eine Vorreiterrolle im Bereich der „Green Insurance“ und bieten umweltbewusste Produkte an, die nachhaltiges Verhalten belohnen und Risiken effektiv managen. Trotz dieser Fortschritte stehen die Versicherer auch vor einer Reihe an Herausforderungen.
DA Direkt startet Comeback in Kfz
Die Zurich-Tochter DA Direkt sieht Wachstumschancen in der Kfz-Versicherung und will in diesem Jahr wieder stärker in das Geschäft einsteigen. „Wir haben uns im Kfz-Markt zurückgehalten, das wird sich ändern“, sagte Peter Stockhorst, Zurich-Vorstand und Chef des Direktversicherers DA Direkt, bei einem Pressegespräch. Der Direktversicherer setzt auf internationale Expansion und wird künftig auch in Polen und Frankreich Geschäft machen.
Ombudsfrau, Insurtechs und Makler
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Jahresbericht von Versicherungsombudsfrau Sibylle Kessal-Wulf, Pressegespräch der Zurich Deutschland zum Thema Kooperation mit Start-ups, Pressegespräch der Maklergenossenschaft Vema über Probleme bei Insurtechs und Geschäftszahlen der Süddeutschen Krankenversicherung













