Autorenarchiv
Herbert Fromme, Jahrgang 1953, schreibt über die Versicherungs- und Rückversicherungsbranche. Er ist Versicherungskorrespondent der Süddeutschen Zeitung. Zu seinen Stationen gehören Reuters, Financial Times World Insurance Report, Lloyd's List und Insurance Day. Von 2000 bis Dezember 2012 war er Versicherungskorrespondent der Financial Times Deutschland. Er ist Herausgeber des Versicherungsmonitors.
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Podcast: Jürgen Junker zur Zukunft der W&W
Versicherungsmonitor O-Ton Jürgen Junker, seit zwei Jahren Chef der Wüstenrot & Württembergischen, macht im O-Ton-Interview mit dem Versicherungsmonitor klare Ansagen. Das seit zwei Jahren laufende Digitalisierungsprogramm macht gute Fortschritte, und man sei „verdammt stolz“ auf den eigenen Direktversicherer Adam Riese. Der Rückgang des Aktienkurses in den vergangenen 14 Monaten macht ihm keine Sorgen. Junker sieht positiv, dass die Wüstenrot-Stiftung die Mehrheit an der W&W hält, und spricht darüber, warum die Württembergische allein überlebensfähig ist. … Lesen Sie mehr ›
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Acht Wochen Urlaub? Probleme mit der BaFin
Die Finanzaufsicht BaFin will die Überprüfung von Vorständen und künftigen Vorständen deutlich verschärfen. Schon jetzt führt die Aufsichtsbehörde einen so genannten „Fit & Proper“-Test durch. Dabei prüft sie die fachliche Eignung und Zuverlässigkeit für „Personen in Schlüsselfunktionen“. Künftig werden dafür auch die körperliche Fitness und der allgemeine Lebenswandel herangezogen, außerdem soll die Überprüfung permanent auch für Manager gelten, die schon Vorstandspositionen innehalten. Das geht aus einem Geheimpapier der BaFin hervor. Dafür wendet die Aufsichtsbehörde unter ihrer neuen Digitalisierungsinitiative Techniken an, die in der Versicherungswirtschaft bekannt sind: Sie finden in Systemen wie Vitality oder bei Zahlungsstromanalysen Anwendung. Wenn Kontoauszüge und Kreditkartenbelege […] … Lesen Sie mehr ›
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W&W investiert kräftig
Der Bauspar- und Versicherungskonzern Wüstenrot & Württembergische hat 2018 bewusst eine Verschlechterung der Kostenquote hingenommen, um hohe Investitionen in die Digitalisierung zu finanzieren. Trotzdem stieg der Gewinn aus der Schaden- und Unfallversicherung, denn der Schadenaufwand entwickelte sich positiv. Der Gesamtgewinn ging allerdings zurück, weil das Unternehmen auf einen neuen Bilanzstandard umstellen musste. Konzernchef Jürgen Junker macht sich keine Sorgen wegen des Aktienkurses, der seit Anfang 2018 ein Drittel verloren hat. Der geplante Provisionsdeckel werde die Gesellschaft nicht besonders treffen, sei aber ordnungspolitisch falsch. … Lesen Sie mehr ›
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Hört auf mit dem Schulterklopfen
Herbert Frommes Kolumne Die Insurtechs haben der Versicherungsbranche viel Gutes gebracht. Allein ihre Existenz hat Veränderungen in den Unternehmen angestoßen, von denen man vor zehn Jahren nicht zu träumen wagte. Aber inzwischen gehen mir die meisten Insurtech-Branchentreffen mit Pitches, Party und Flaschenbier gewaltig auf die Nerven. Vor allem das gegenseitige Schulterklopfen hat ein beängstigendes Ausmaß angenommen. Dafür ist die Aufgabe dieser Unternehmen viel zu wichtig – und dafür haben sie bislang zu wenig erreicht. … Lesen Sie mehr ›
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Ecclesia-Manager Körner: „We are open for business“
Der Industrieversicherungsmakler der Ecclesia-Gruppe muss neue internationale Partnerschaften eingehen. Der bisherige Kooperationspartner JLT fusioniert mit Marsh. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erläutert Geschäftsführer Jochen Körner, welche Partner er sucht, warum er sich sogar eine externe Beteiligung am Ecclesia-Industriemakler vorstellen kann und dass er auch im Inland immer auf der Suche nach Übernahmezielen ist. Körner spricht über die Verteilung von Gebühren und Courtage, die Digitalisierung und die Probleme, die richtigen Mitarbeiter zu finden. … Lesen Sie mehr ›
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Rassismusvorwürfe gegen AJ Gallagher
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Neuer Chef und Umzug für Berkshire
Die deutsche Niederlassung von Warren Buffetts Industrieversicherer Berkshire Hathaway Specialty Insurance (BSHI) wird künftig von Andreas Krause (Bild) geführt, der von QBE kommt. Damit hat das Unternehmen einen Nachfolger für Gregor Köhler gefunden, der BSHI im Juli 2018 verlassen hatte. Auch sonst ändert sich einiges: Die bislang in Düsseldorf ansässige Niederlassung zieht im Mai nach Köln um. … Lesen Sie mehr ›
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Berlin plant Provisionsdeckel à la Grund
Das Finanzministerium hat einen Referentenentwurf für ein Gesetz zur Deckelung der Abschlussprovisionen in der Lebensversicherung und der Restschuldversicherung erstellt. Die Provisionen sollen – entsprechend dem Vorschlag von Versicherungsaufsichtschef Frank Grund – auf 2,5 Prozent der Bruttobeitragssumme beschränkt werden. Wenn der Vermittler nachweisbare Qualitätsmerkmale erfüllt, kann der Versicherer das auf 4 Prozent erhöhen. Dazu gehören Stornoquoten, Beschwerdequoten und die Qualität der Beratung. Das kann die BaFin prüfen. Bei der Restschuldversicherung soll die Provision auf 2,5 Prozent der Kreditsumme begrenzt werden. Wir beschreiben die Kernpunkte und die ersten Reaktionen und dokumentieren den Entwurf im Wortlaut. … Lesen Sie mehr ›
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Vier Öffentliche gründen Digitaltochter
Die vier größten öffentlichen Versicherer gründen eine neue Gesellschaft, die Innovation und Digitalisierung voranbringen soll. Beteiligt sind die Versicherungskammer Bayern, die beiden Provinzial-Gesellschaften in Münster und Düsseldorf sowie die SV Sparkassenversicherung in Stuttgart. Das Unternehmen soll unter anderem die digitale Integration der Versicherungsangebote in die Kontoseiten der Sparkassen voranbringen. Die übrigen sieben öffentlichen Gruppen können gegen Gebühr die entwickelten Programme und Algorithmen nutzen, sollen aber – jedenfalls vorerst – keine Anteilseigner werden. … Lesen Sie mehr ›
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Dobner: „Die Versicherer müssen jetzt aufpassen“
Oliver Dobner ist Generalbevollmächtigter und Geschäftsführer beim Makler Marsh Deutschland. Im Interview spricht er darüber, wann er Verständnis für Prämienerhöhungen der Versicherer hat. Er erklärt außerdem, warum die Industrieversicherer beim Thema Cyber ausreichende Kapazitäten bereitstellen müssen, wenn sie relevant bleiben wollen, und warum das Cyberrisiko in Zukunft größer sein wird als das Feuerrisiko. … Lesen Sie mehr ›
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Der Brexit und die Rasenmäherlärm-Regulierung
Herbert Frommes Kolumne In den 80-er Jahren kam die EU-Kommission auf den Gedanken, den Lärm von Rasenmähern zu regulieren. Für die Euroskeptiker war das ein gefundenes Fressen: Gleich neben der Verordnung über die richtige Krümmung von Bananen galt das als Beispiel für den Wahn der Brüsseler Bürokraten, sich ungefragt in jeden Aspekt des Alltags der EU-Bürger einmischen zu müssen. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit: Die Initiative kam von der britischen Regierung unter Margaret Thatcher. Sie wollte damit eine deutsche Lärmregel aushebeln, die den britischen Rasenmäherherstellern nicht passte. Das Ganze hat viel mit dem Brexit zu tun – […] … Lesen Sie mehr ›
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Allianz verschiebt Allsecur zur Holding
Die Allianz Deutschland hat ihren Direktversicherer Allsecur mit 750.000 Verträgen an die Konzernholding Allianz SE verkauft. Das sagte Joachim Müller, Chef der Allianz Versicherung und der Vertriebsgesellschaft, bei einem Pressegespräch. Der Schritt dient der Vorbereitung des europäischen Direktversicherers, den der Konzern gerade baut. Die Allianz Deutschland ist sehr zufrieden mit den Wachstumszahlen in der Kfz-Versicherung, die durch die Übernahme der ADAC Autoversicherung von der Zurich noch verstärkt werden. Bemerkenswert: Die Allianz Leben verkauft künftig mit einer Niederlassung Policen in Italien. … Lesen Sie mehr ›
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Podcast: Markus Rieß zur Lage der Ergo
Versicherungsmonitor O-Ton Warum hat die Ergo 2018 erneut Marktanteile verloren? Wie weit ist der Umbau des Konzerns? Warum ist die Stimmung innerhalb der Ergo so schlecht? Und würde der Konzern zukaufen, wenn sich gute Gelegenheiten ergäben? Auf diese Fragen antwortet der Vorstandsvorsitzende Markus Rieß im O-Ton-Interview des Versicherungsmonitors. Er erklärt, was ihn an seiner Arbeit reizt und warum er auch nach Abschluss des aktuellen Programms viele Aufgaben für sich bei der Ergo sieht. … Lesen Sie mehr ›
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Munich Re bleibt der Linie treu
Der Rückversicherer Munich Re erfreut seine Anleger weiter und tastet sich gleichzeitig vorsichtig in die neue digitale Zeit. Der Rückversicherer hatte schon am Dienstagabend bekannt gegeben, dass er im laufenden Jahr 2,5 Mrd. Euro verdienen will, 200 Mio. Euro mehr als 2018. Gleichzeitig kündigten die Münchener ein weiteres Aktienrückkaufprogramm über 1 Mrd. Euro an. Vorstandschef Joachim Wenning will Rück- und Erstversicherer enger verzahnen. Ergo-Chef Markus Rieß sieht den Konzern beim Strategieprogramm „voll auf Kurs“. Für den Absturz der Boeing 737 Max der Ethiopian Air und den Schaden bei Boeing muss Munich Re 100 Mio. Euro bis 120 Mio. Euro zahlen. … Lesen Sie mehr ›
