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BaFin will Lebensversicherer schützen

Die BaFin will bei der Überprüfung von Solvency II verhindern, dass andere Länder höhere Kapitalanforderungen für deutsche Lebensversicherer durchsetzen. „Lebensversicherer können Schwankungen in der Kapitalanlage aussitzen“, sagte Frank Grund bei der Pressekonferenz der BaFin in Frankfurt. Das müsse sich bei den Kapitalanforderungen zeigen. Der Chef der Versicherungsaufsicht bei der BaFin sagte zum Verkauf der Generali Leben, er erwarte keine Welle von weiteren Run-off-Anträgen. Die Zahl der Pensionskassen, die intensiv beaufsichtigt werden, habe sich innerhalb eines Jahres von 45 auf 31 reduziert. Das bewertet er als Erfolg der Aufsicht. … Lesen Sie mehr ›

Hannover Rück baut Geschäft aus

Die Hannover Rück spürt eine steigende Nachfrage der Erstversicherer nach Rückdeckungen. In den ersten drei Monaten des Jahres legten die Prämieneinnahmen der Hannoveraner in der Schadenrückversicherung um 22,8 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro zu. Naturkatastrophen wie die Waldbrände in den USA oder die Stürme in Japan befeuern das Interesse am Schutz gegen Großschäden und sorgen für höhere Preise – auch in der Erneuerungsrunde zum 1. April. Die Schäden durch Naturkatastrophen fielen bei der Hannover Rück dank üppigem Retrozessionsschutz indes nicht ganz so heftig aus wie bei den Wettbewerbern Scor und Swiss Re. … Lesen Sie mehr ›

Perseus bringt Cyberschutzbrief

Das vor einem Jahr gestartete Cybersicherheits-Start-up Perseus stockt sein Angebot um ein Programm zur Schadsoftwareerkennung sowie einen Schutzbrief auf. Risikoträger beim Schutzbrief ist der Digitalversicherer Element, der wie Perseus zur Finleap-Gruppe gehört. Geschäftsführer Richard Renner spricht von einer konsequenten Weiterentwicklung des Geschäftsmodells. Die Finleap-Gründung konzentriert sich auf Dienstleistungen rund um Cybersicherheit für Firmenkunden und hat Trainings für Mitarbeiter im Angebot. Für den Vertrieb setzt Perseus auch auf Kooperationen mit Versicherern wie der Signal Iduna. … Lesen Sie mehr ›

Sparkassenversicherer wettern gegen Provisionsdeckel

Der Verband öffentlicher Versicherer übt in einer Stellungnahme zu dem Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums für einen Provisionsdeckel in der Lebens- und der Restschuldversicherung scharfe Kritik an dem derzeit diskutierten Modell einer Provisionsobergrenze. Der Verband fordert, dass die Provisionen nicht weniger als 4 Prozent betragen sollten – auch bei Restschuldversicherungen, die Banken oft zusammen mit Kreditverträgen verkaufen. Die ablehnende Haltung der öffentlichen Versicherer kommt nicht von ungefähr: Auch für die Sparkassen ist der Verkauf von Restschuldpolicen wegen der hohen Provisionen sehr lukrativ. Aus Sicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands sind auch die vom Gesetzgeber vorgesehenen 2,5 Prozent Provision noch zu viel. Er fordert weiterhin […] … Lesen Sie mehr ›

Raucherzuschlag in der PKV nicht berechtigt

Rauchen ist unbestritten ein Gesundheitsrisiko. Ein Grund für höhere Prämien in der privaten Krankenversicherung (PKV) ist das Laster aber nicht. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Aktuarvereinigung nach der Analyse von PKV-Daten. Zwar verursachen die Raucher im Schnitt höhere Gesundheitskosten. Dieser Effekt wird aber dadurch ausgeglichen, dass sie eine kürzere Lebenserwartung haben. Die Aktuare weisen darauf hin, dass die Bewertung nicht von Dauer sein muss: Der medizinische Fortschritt kann sowohl die Gesundheitskosten als auch die Lebenserwartung von Rauchern verändern. … Lesen Sie mehr ›

Buffett sucht trotz Brexit Übernahmeziele in UK

Starinvestor Warren Buffett sucht nach Übernahmezielen in Großbritannien. Dabei schreckt ihn auch der Brexit mit seinen vielen Ungewissheiten nicht. Das sagte er auf der Aktionärsversammlung von Berkshire Hathaway. Mit 114 Mrd. Dollar an liquiden Mitteln hätte die Investmentgesellschaft genug Kapital für einen Zukauf. Die Nettoeinnahmen im ersten Quartal lagen bei 21,6 Mrd. Dollar. Kritisch äußerte sich Buffett zu Teslas Vorhaben, einen eigenen Versicherer zu gründen. Das werde keinen Erfolg haben, sagte er. … Lesen Sie mehr ›

Rechtsstaat Deutschland – Defizite treffen Versicherer

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Das Motto des diesjährigen Deutschen Anwaltstages lautet „Rechtsstaat leben“. Was soll uns das sagen? Wird der Rechtsstaat derzeit nicht gelebt, oder zu wenig, oder falsch? Ulrich Schellenberg, Präsident des Deutschen Anwaltvereins, schrieb in dem Zusammenhang: „Dem Rechtsstaat geht es gut“. Doch so positiv ist die Lage nicht. Der Dieselskandal zeigt, was passiert, wenn Recht ignoriert wird. Betroffen sind insbesondere Rechtsschutzversicherer, die sich einem wachsenden und in dieser Form nicht unbedingt erwarteten Kumulproblem ausgesetzt sehen. Gleiches gilt für die Rückversicherer. Bei ordnungsgemäßer Anwendung von Recht, Gesetz und Compliance-Regeln hätte es nicht zu einem Skandal dieses […] … Lesen Sie mehr ›

Check24 verliert Prozess gegen HUK-Coburg

Das Online-Vergleichsportal Check24 muss sich vor Gericht geschlagen geben. Deutschlands größter Kfz-Versicherer HUK-Coburg hat vor dem Oberlandesgericht Köln einen Sieg gegen das Portal errungen. Das Münchner Vergleichsportal will nun seinen Internet-Auftritt ändern, außerdem darf Check24 nicht mehr in der bisherigen Form Marken und Logos der HUK-Gruppe verwenden. Damit haben sich die Coburger in zweiter Instanz gegen den Onlinemakler durchgesetzt. … Lesen Sie mehr ›

Ergo und Volvo bieten Kurzzeitversicherungen

Der Versicherer Ergo und der Kfz-Hersteller Volvo bieten ab sofort eine neue App an, über die Nutzer digitale Zusatzversicherungen rund um Reisen mit dem Auto abschließen können. Nutzer können darüber Mietwagen, Anhänger, Reisegepäck, Drittfahrer oder Erkrankungen im Ausland tageweise absichern. Konkurrenten wie die Allianz und der Digitalversicherer Element sind in den vergangenen Monaten schon mit ähnlichen Angeboten auf den Markt gekommen. Für Karsten Crede, Vorstand von Ergo Mobility Solutions, ist die Volvo-App ein weiterer Baustein, um die Kooperation zwischen Versicherer und Automobilindustrie neu zu gestalten. … Lesen Sie mehr ›