Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Breakfast Lectures des Versicherungsmonitor, virtuelles Mediengespräch des GDV zur D&O-Versicherung, Versicherungsdialog 2020 von Bearing Point und virtuelle Lebensversicherungskonferenz des Instituts für Versicherungswissenschaften an der Universität Leipzig
Kommentare
Die Riester-Rente ist tot (fast jedenfalls)
Herbert Frommes Kolumne Der Riester-Rente geht es nicht gut. Eine gefährliche Melange aus niedrigen Zinsen, politischer Untätigkeit und immer noch zu hohen Kosten sorgt dafür, dass immer weniger Gesellschaften sie anbieten. Selbst wer offiziell noch Riester verkauft, steuert seine Vertriebe selten in die Richtung der staatlich geförderten Altersvorsorge. Kollabiert das System, wäre das eine große Blamage – nicht nur für die Politik, sondern auch für die Versicherungsbranche.
Lohrmanns Verunsicherung: Ene, mene, muh
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Unternehmensberater bei der gewissenhaften Trend-Analyse
Think positive and embrace the future!
Meinung am Mittwoch In der gegenwärtigen Marktsituation in der Industrieversicherung ist eine Rückbesinnung auf tragfähige Konzepte im Sinne der Versichertengemeinschaft nötig. In den vergangenen Jahren lag der Fokus zu stark auf dem reinen Einkauf und Verkauf von Kapazitäten und Deckungskonzepten. Für eine erfolgreiche Neubesinnung ist auch Optimismus nötig. Es wird eine Zeit nach der Krise geben. Riskmanager sollten in den Erneuerungsgesprächen deshalb vor allem über die Zukunft sprechen.
Auf die D&O-Versicherer kommt einiges zu
Legal Eye – Die Rechtskolumne Die Preise in der D&O-Versicherung steigen, die Kapazitäten verknappen sich und auch die Bedingungen werden restriktiver werden. Für die Versicherer bringt das nicht nur Vorteile, denn wenn sie beispielsweise die Kosten interner Ermittlungen nicht mehr decken, besteht die Gefahr, dass sie erst spät von möglichen D&O-Fällen erfahren. Auch mit der erwarteten Insolvenzwelle kommt einiges auf die Branche zu. Denn mit einer Insolvenz steigt das Risiko von Haftungsansprüchen gegen das alte Management in der Regel massiv an.
Schiffe, Autos und Rückversicherer
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Tagung der Transportversicherer-Vereinigung IUMI, Allianz Autotag und A.M. Best-Webinar
Ein Lob der Volatilität
Herbert Frommes Kolumne Kein Mensch weiß, welche wirtschaftlichen Folgen die Corona-Krise haben wird. Eines ist aber sehr sicher: Die Volatilität bei Umsätzen, Unternehmensergebnissen, Aktienkursen und Beschäftigungszahlen wird kräftig zunehmen. Eigentlich ist das eine gute Nachricht für Versicherer – ihr Geschäftsmodell besteht ja genau darin, diese Volatilität für die Kunden zu dämpfen. Das heißt, sie müssen selbst mit erheblichen Schwankungen bei ihren Ergebnissen umgehen. Na und?, sollte man denken, das ist ja ihr Geschäftsmodell. Aber es wird zum Problem, wenn börsennotierte Gruppen wie Allianz, Munich Re, Swiss Re, Talanx oder Hannover Rück die Volatilität so niedrig wie möglich halten wollen.
Lohrmanns Verunsicherung: Schuldzuschreibungen
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Kostspielige Manager-Absicherung
Der Humor der Schweizer
Nachschlag – Der aktuelle Kommentar Wird das Auto von einem Strolch entwendet statt von einem Dieb, ist es gleich ein bisschen weniger schlimm. Oder erlaubt die Police einem Freizügigkeit, macht Versicherung gleich viel mehr Spaß. Wer als Versicherer Inspiration für marketingtaugliche Sprache sucht, die beim Verkaufen hilft, wird bei unseren Nachbarn in der Schweiz schnell fündig.
Virtuelles Monte Carlo – die Lösung!?
The Long View – Der Hintergrund Wir befinden uns mitten in der Monte Carlo-Woche – dem „Rendez-Vous de Septembre“, dem ersten wichtigen Branchentreffen im Jahreskalender. Dieses Jahr findet der Austausch zwischen den Marktteilnehmern nur virtuell statt. Das hat Diskussionen darüber ausgelöst, ob man das reguläre Treffen überhaupt noch braucht. Aber auch wenn sich bestehende Partnerschaften online gut pflegen lassen, fehlt doch der persönliche Kontakt. Der größte Nachteil: Die vielen informellen Gespräche fehlen vollständig.
Friedrich der Große und die Digitalisierung
Meinung am Mittwoch Digitalisierung ist die Möglichkeit für kleinere Unternehmen, sich gegenüber den großen als ebenbürtig zu erweisen. Das funktioniert aber nur, wenn an der Führungsspitze eine klare Vorstellung von dem besteht, was man mit Digitalisierung erreichen will und wie Digitalisierung in der Praxis aussehen soll.
Versicherung trifft Internet der Dinge
Legal Eye – Die Rechtskolumne Das Internet der Dinge bietet vielfältige Möglichkeiten für Versicherer. Sogenannte Equipment as a Service-Verträge (EaaS) sind in diesem Zusammenhang für sie als potenzielle Kapitalanlage sehr interessant. Dabei werden Produktionssysteme oder Maschinen nicht gekauft, sondern von einem Anbieter gegen eine Gebühr bereitgestellt. Dabei geht es nicht nur um Rendite, eine Investition in EaaS-Verträge ermöglicht auch Einblicke in neue versicherungstechnische Risiken. Allerdings lauern einige Fallen, was die versicherungsaufsichtliche Zulässigkeit und den Datenschutz angeht.
Urteil im FCA-Prozess
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Entscheidung im FCA-Musterprozess, Tagung der Internationalen Transportversicherer-Vereinigung IUMI sowie Pressegespräche von Hannover Rück, DEVK und Aon
Homeoffice ist keine Digitalisierung
Herbert Frommes Kolumne Manche Versicherungsvorstände sind gerade sehr stolz auf sich und ihre Unternehmen und klopfen sich verbal permanent selbst auf die Schulter. Der von der Pandemie erzwungene Umzug ins Homeoffice habe gezeigt, wie weit die Unternehmen bei der Digitalisierung schon seien, wird behauptet. Das ist natürlich Unsinn. Dass der Schnellumzug gelungen ist, ist in der Tat eine große Leistung. Aber das ist nicht Digitalisierung. Ein veraltetes System bleibt ein veraltetes System, ob es am Schreibtisch im Büro oder remote vom Küchentisch aus bedient wird.
Lohrmanns Verunsicherung: KI oder doch lieber Cyber?
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Bloß nicht mit dem falschen Zug fahren.










