Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Quartalszahlen diverser Versicherer, Jahrespressekonferenz der BaFin, Fitch Webinar und Ausblick von S&P
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Tulpenzwiebeln an der Wall Street
Herbert Frommes Kolumne Die Börsen haben die hohen Verluste zwischen Ende Februar und Ende März, die sich so negativ auf die Quartalsergebnisse von Versicherern und Banken ausgewirkt hatten, zum großen Teil wieder aufgeholt. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem wir am Beginn der schwersten Rezession der modernen Wirtschaftsgeschichte stehen. Die Entwicklung der Aktienkurse hat sich völlig losgelöst von der realen Wirtschaft. Wir erleben eine Blase, die politisch und gesellschaftlich höchst schädlich ist. Sie erinnert an den Tulpenzwiebel-Wahn von 1637 in Holland.
Lohrmanns Verunsicherung: Der Corona-Meteorit
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Oliver Bäte misst ab.
Homeoffice in Beirut und Muscat
Was wirklich wichtig ist Klatsch, Tratsch und die wirklich wichtigen Informationen über Unternehmen und Manager – das gibt es am Kaffeeautomaten, auf dem Flur und hier. Heute: Ein Homeoffice muss sich nicht immer in Pendelentfernung zum Bürogebäude befinden. Auch in der Versicherungsbranche gibt es Mitarbeiter, deren Arbeitsplatz derzeit ganz weit weg ist – freiwillig oder auch unfreiwillig.
My view on global trade
Meinung am Mittwoch Die Corona-Krise zeigt, wie wichtig der globale Handel für die Wirtschaftsfähigkeit einer Nation ist. Die Versicherer haben diesen Handel schon seit jeher unterstützt. Hinter jeder internationalen Geschäftstransaktion und dem Aufbau von internationalen Produktionsketten steht eine Versicherungspolice, die Unternehmen schützt und dazu beiträgt, den Wirtschaftsmotor am Laufen zu halten. Doch protektionistische Tendenzen gefährden den freien Handel. Auch Versicherer sollten sich für einen fairen und offenen Welthandel einsetzen.
Erleichterungen und Belastungen für EbAV
Legal Eye – Die Rechtskolumne Mit dem Fortschreiten der Covid-19-Pandemie sind auch die Einrichtungen betrieblicher Altersversorgung (EbAV) verstärkt in das aufsichtsrechtliche Blickfeld gerückt. Eiopa und BaFin befürworten kurzfristige Erleichterungen, um diesen Einrichtungen einen fokussierten Ressourceneinsatz zu ermöglichen und Trägerunternehmen mit Liquiditätsengpässen zu schonen. Dessen ungeachtet arbeiten die BaFin und der Gesetzgeber an Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen, die unweigerlich zu weiteren Belastungen führen.
Die Folgen der Krise
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Pressegespräch der Deutschen Aktuarvereinigung, diverse Quartalszahlen und die Allianz Hauptversammlung
Lohrmanns Verunsicherung: Die Maklerwanderung
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Führende Makler wechseln aus rein inhaltlichen Gründen.
Wo sind unsere Interessensvertreter?
Meinung am Mittwoch Wir laufen Gefahr, durch schlechtes Krisenmanagement geradezu schlafwandlerisch in die größte Wirtschaftskrise unserer Zeit hineinzuschlittern. Auf ein anfängliches Unterschätzen des Corona-Virus folgte das Herunterfahren der gesamten Wirtschaft. Im Hinblick auf die wirtschaftlichen Folgen herrscht großes Schweigen. Die Berufsverbände – auch unsere eigenen – sind völlig abgetaucht. Dabei ist es wichtig, gerade jetzt die Stimme zu erheben. Unsere Wirtschaft muss wieder atmen dürfen.
Konflikte bei der Regulierung von Feuerschäden
Legal Eye – Die Rechtskolumne Die Feuerversicherung ist eine der ältesten Versicherungen überhaupt und weltweit stark verbreitet. Versichert sind Unternehmen aller Art, vom Solo-Selbstständigen über mittelständische Handwerksunternehmen bis zu großen Industriekonzernen. Das Prinzip ist einfach: Die Versicherung soll vor Sach- und Betriebsunterbrechungsschäden aus unverschuldeten Bränden schützen. „Unverschuldet“ ist dabei in der Praxis das Stichwort, an dem regelmäßig der Streit entflammt.
Dividenden-Frage und technische Herausforderung
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: digitale Hauptversammlungen und eine virtuelle Jahrestagung über drei Tage
Corona wird zum Großschaden – gut so
Herbert Frommes Kolumne Lloyd’s-Chef John Neal glaubt, dass die Corona-Krise wahrscheinlich die teuerste Katastrophe in der Geschichte der Versicherungswirtschaft wird, teurer als alle Stürme und Erdbeben. Vielleicht hat er etwas übertrieben. Aber ganz sicher hat es die Versicherungswirtschaft global mit einem echten Großschaden zu tun. Er wird teuer, ist aber trotzdem gut für die Branche. Sonst wäre sie in höchstem Maße unglaubwürdig.
Lohrmanns Verunsicherung: Der Corona-Geldregen
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Die (un)eigennützige Wohltat des heiligen Klaus-Jürgen
Die Zeit nach Corona
Meinung am Mittwoch Auch nach einer Lockerung der staatlichen Maßnahmen werden Unternehmen die Auswirkungen der Corona-Krise noch spüren. Die Wiederherstellung der Lieferketten wird nur sehr langsam erfolgen. Die Krise bietet den Unternehmen aber auch die Chance zur nachhaltigen Neuaufstellung. Die Versicherungswirtschaft ist aufgefordert, ihrer volkswirtschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden und die Weiterentwicklung dieser Unternehmen zu unterstützen.
Die Zukunft liegt in offenen Plattformen
The Long View – Der Hintergrund Die Zukunft der Versicherer liegt in Plattformen und nicht in abgeschlossenen IT-Systemen, wie sie vielerorts noch vorherrschen. Newcomer wie Finleap und Wefox haben bereits Lösungen entwickelt, die in Richtung offene Plattform gehen, aber auch traditionelle Versicherer sind mit SDA und FRIDA mit von der Partie. Wer sich am Ende durchsetzen wird, ist noch ungewiss. Klar ist aber: Der Weg zum Ziel ist noch weit.













