Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Rückversicherungstreffen in Baden-Baden und Vermittlermesse DKM in Dortmund.
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Warum die Telematik eine Zukunft hat
Herbert Frommes Kolumne Die Mehrheit des deutschen Marktes bleibt skeptisch. Zwar arbeiten die beiden Marktführer HUK-Coburg und Allianz mit Telematik-Angeboten, aber die meisten anderen Kfz-Versicherer nicht. Zu wenig Nachfrage, Nischenangebot, technisch komplex. Das mag alles sein. Dennoch werden die Telematiktarife in Zukunft eine sehr große Rolle spielen – vor allem bei jüngeren, aber auch bei älteren Autofahrern.
Lohrmanns Verunsicherung: Kein Make-up nötig
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Halloween-Party der Swiss Re in Baden-Baden kämpft mit Anfangsschwierigkeiten.
Brexit: Kein akuter Handlungsbedarf
Meinung am Mittwoch Der Brexit bleibt weiterhin spannend. Der Termin für den Austritt Großbritanniens aus der EU wurde mehrfach verschoben, es kam zum Regierungswechsel im Vereinigten Königreich und zu Verwerfungen im britischen Unterhaus. Ob der jetzt geplante Austrittstermin zum 31. Oktober 2019 gehalten werden kann, ist ungewiss. Ein akuter Handlungsbedarf für Versicherer mit Risiken in Großbritannien besteht allerdings nicht. Zum einen gibt es Übergangsregelungen, zum anderen haben auch die Versicherer selbst schon vorgesorgt.
Ironman Carsten Zielke
Was wirklich wichtig ist Klatsch, Tratsch und die wirklich wichtigen Informationen über Unternehmen und Manager – das gibt es am Kaffeeautomaten, auf dem Flur und hier. Heute: Der Analyst Carsten Zielke hat den Ironman auf Hawaii erfolgreich bewältigt. Jetzt will er Versicherungsbelegschaften zu sportlichen Höchstleistungen anspornen.
Aus dem Zinstief dank der Aufsicht
The Long View – Der Hintergrund Die Anpassung der Zinszusatzreserve hat nur kurzfristig Erleichterungen für die Lebensversicherer gebracht. Statt an die nächste Reform zu denken, sollte Deutschland lieber eine Änderung der Solvency II-Direktive für deutsche Anbieter nutzbar machen. Seit dem 8. Juli 2019 müssen Versicherer nur 22 Prozent Risikokapital vorhalten, wenn sie in Aktien investieren. Die bringen im derzeitigen Niedrigzinsumfeld eine wesentlich höhere Rendite als festverzinsliche Wertpapiere. Ohne ein solches Gegensteuern bei der Kapitalanlage werden die Solvenzquoten langfristig nicht zu halten sein.
Brexit: Was dürfen die Niederlassungen leisten?
Legal Eye – Die Rechtskolumne Nächster Stichtag in der Brexit-Saga ist der 31. Oktober 2019. Werden bis dahin weder ein Austrittsabkommen noch eine Verlängerung der Verhandlungsfrist vereinbart, kommt es zum harten Brexit: Das Vereinigte Königreich wird über Nacht zum Drittstaat. Auf den damit verbundenen Verlust ihrer Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb haben sich viele britische Versicherer inzwischen gut vorbereitet. Umfassende Rechtssicherheit ist aber noch nicht erreicht. Die EU-Versicherer stehen insbesondere vor der Frage, ob die restriktive Stellungnahme der europäischen Wertpapier- und Marktaufsicht Esma zur Inanspruchnahme von Dienstleistungen etwaiger Niederlassungen im Vereinigten Königreich (sogenanntes Back-Branching) auch für die Versicherungsbranche gilt.
Strategische Einblicke
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Neue Trends in den Versicherungsmärkten in Europa, dem Nahen Osten und Afrika, strategische Neuausrichtung bei der DA Direkt und digitale Transformation bei der Axa Deutschland
Weg mit den Poesiealben
Herbert Frommes Kolumne Die Auftritte vieler Versicherer in den sozialen Netzen erinnern an die Poesiealben aus Grundschulzeiten, in der sich damals die Mitschüler gegenseitig verewigten. Alle sind toll, Vorträge sind meistens „awesome“, die Zusammenarbeit immer gut. Mit der realen Situation im Markt und in den Gesellschaften hat das wenig zu tun. Dass die Unternehmen so auftreten, ist sehr schade: Sie vergeben die Chance, die sozialen Netze zur echten Meinungsbildung im Unternehmen und zum Dialog mit den Kunden zu nutzen. Offenbar regiert immer noch die Angst.
Lohrmanns Verunsicherung: Tierisch intelligent
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Neue kostengünstige Ansätze bei der künstlichen Intelligenz
Zeit, in die Digitalisierung zu investieren
Meinung am Mittwoch Was die Zukunft des Vertriebs angeht, sind die Versicherer gespalten. Einige glauben, dass der Verkauf von Policen über klassische Vermittler keine Zukunft hat. Die anderen sind sicher, dass der digitale Direktvertrieb zu einem Nischendasein verdammt sein wird, weil Versicherungen auch in Zukunft nicht gekauft, sondern verkauft werden. Beide Seiten konzentrieren sich zu sehr darauf, was nicht funktionieren wird. Stattdessen gilt es, eine positive Vision des Vertriebs der Zukunft zu entwickeln.
D&O: Die Tücken der wissentlichen Pflichtverletzung
Legal Eye – Die Rechtskolumne In der D&O-Versicherung sind sogenannte wissentliche Pflichtverletzungen von Managern nicht versichert. Es kann allerdings passieren, dass ein Versicherer trotz einer solchen Pflichtverletzung einen Schaden regulieren muss, weil sich andere versicherte Personen dieses Handeln nicht zurechnen lassen müssen. Ein Beispiel ist der Vorstand, der seinen wissentlich pflichtwidrig handelnden Kollegen nicht ausreichend überwacht und dabei nur fahrlässig gehandelt hat. Lösen ließe sich dieses Dilemma nur durch einen Eingriff ins Haftungsrecht.
Bei der Kfz-Versicherung sparen
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Kfz-Wechselstudie von Finanztip, Gesundheitsreport von MLP und Casualty Day bei Clyde & Co
Der Shitstorm um Thomas Cook
Herbert Frommes Kolumne Der Ärger – auf neudeutsch sagt man Shitstorm – kommt erst noch: Wenn die genaue Quote feststeht, mit der Kunden mit bezahlten oder angezahlten Reisen von Thomas Cook entschädigt werden, wird es ziemlich laut werden im Blätterwald. Die Versicherungsbranche versucht, die völlig unzureichende Versicherungslösung für den Schutz der Kundengelder der Politik in die Schuhe zu schieben. Aber vor zwei Jahren, als eine Reform des Absicherungssystems mit der Obergrenze von 110 Mio. Euro – pro Versicherer, nicht pro Schaden – möglich gewesen wäre, hat sich die Branche vehement für den Erhalt des alten, unzureichenden Systems ausgesprochen. Die […]
Lohrmanns Verunsicherung: Neueste Klimastrategie
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Missverständnisse über den Klimawandel











