Der Kreditversicherungsmaklerverband Bardo hat ein wichtiges Mitglied verloren. Aon Credit Deutschland hat den Verein mit Sitz in Hamburg verlassen. Die Aon-Tochter soll sich – wie andere Spezialeinheiten im Unternehmen auch – stärker auf die internationale Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Ländergesellschaften konzentrieren, so der Konzern. Länderspezifische Besonderheiten und Initiativen müssten dafür in den Hintergrund treten, teilte Aon mit. Bardo glaubt, den Verlust des Gründungsmitglieds verschmerzen zu können. … Lesen Sie mehr ›
Axa-Weltchef Thomas Buberl versucht, wegen des Kaufs des Rivalen XL aus der Defensive zu kommen. Die Übernahme hatte für einen heftigen Kursrückgang der Axa-Aktie gesorgt, viele Anleger sind skeptisch. Im Interview mit Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor erläutert Buberl, warum der Kaufpreis von 12 Mrd. Euro keineswegs zu hoch ist und wie er die Investoren zurückgewinnen will: Er nutzt die XL-Übernahme, um die Axa strategisch zu verändern. Buberl leugnet die Risiken nicht, betont aber, dass sie mehrheitlich in den Händen der Axa-Führung liegen. Er bekennt sich zu Partnerschaften mit Online-Unternehmen und äußert sich zur Zukunft Europas und seinen Wünschen an die […] … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Die Allianz Global Corporate & Specialty hat ein Münchener Team des Rivalen HDI Global abgeworben, das sich auf die Transportversicherung spezialisiert hat. Unter der Leitung von Payam von Harling sollen fünf Underwriter in München neben Hamburg und Frankfurt einen weiteren Transport-Hub des Industrieversicherers aufbauen. Offenbar wird der Transportmarkt wieder attraktiv, nachdem er lange wegen niedriger Preise und schlechter technischer Ergebnisse unbeliebt war. … Lesen Sie mehr ›
Die Flottenversicherung hat den Anbietern in den vergangenen Jahren wenig Freude bereitet. Niedrige Preise und hohe Schadenquoten haben viele Gesellschaften dazu gebracht, sich aus dem Geschäft zurückzuziehen oder ihm eine niedrigere Priorität einzuräumen. Die Berater von Roland Berger sehen darin einen Fehler. In einer aktuellen Studie argumentieren sie, dass die Flottenversicherung angesichts der technischen und gesellschaftlichen Veränderungen eine Rettungsleine für Autoversicherer sein kann. Es könne ihnen ermöglichen, auch in Zukunft weiter zu wachsen, während das Geschäft mit Privatkunden schrumpfen wird. … Lesen Sie mehr ›
Im US-Bundesstaat Arizona hat ein Roboterauto des Fahrdienstes Uber eine Frau erfasst und tödlich verletzt. Derzeit ermittelt die Polizei die genauen Umstände, auch um die Haftungsfragen zu klären. Hierzulande sind komplett fahrerlose Fahrzeuge nicht erlaubt, doch die Hersteller testen auch in Deutschland die hochautomatisierten Autos der Zukunft. Kommt es zu einem Unfall, haftet in jedem Fall die Kfz-Versicherung des Autohalters. Oft ist der Halter das Unternehmen, das die neuen Technologien in Testfahrten überprüft. … Lesen Sie mehr ›
Den Reeder-eigenen Schiffshaftpflichtversicherern, den P&I-Clubs, geht es finanziell so gut, dass sie bei den Vertragserneuerungen im Februar erneut auf generelle Prämienerhöhungen verzichtet haben. Die Clubs profitierten unter anderem von einer geringen Zahl von Schäden in den vergangenen Jahren. Allerdings zeichnet sich laut einigen Experten bereits ein Ende der schadenarmen Zeit ab. Auch die Ratingagenturen erwarten, dass die Ergebnisse der Gegenseitigkeitsversicherer unter Druck geraten werden. … Lesen Sie mehr ›
Im Rückversicherungsmarkt passiert derzeit viel. Nachdem sich die Hoffnungen der Anbieter auf signifikant höhere Preise durch die hohen Naturkatastrophenschäden 2017 zerschlagen haben, bekommt die Übernahmewelle wieder neue Fahrt: Axa kauft den Industrie- und Rückversicherer XL, der japanische Technologiekonzern Softbank will bei Swiss Re einsteigen. Munich Re-Chef Joachim Wenning hält sich dagegen an ein bewährtes Rezept: Er verspricht Gewinnsteigerungen und hohe Ausschüttungen an die Aktionäre. 2017 hat dem Konzern vor allem die Ergo Freude bereitet. … Lesen Sie mehr ›
Deutsche Unternehmen schließen zunehmend Cyberpolicen ab. Laut einer aktuellen Umfrage des Gesamtverbands der versicherungsnehmenden Wirtschaft haben mittlerweile 39,8 Prozent der teilnehmenden Unternehmen eine Cyberdeckung. Vor zwei Jahren waren es noch deutlich weniger. Zufrieden mit den Angeboten der Versicherer ist allerdings nur die Hälfte der Befragten. Gleichzeitig werden die Versicherer immer vorsichtiger, wie viel Kapazität sie für Cyberdeckungen zur Verfügung stellen, hat Johannes Behrends vom Makler Aon beobachtet. Umstritten ist in der Branche, ob Versicherer Bußgelder wegen Datenschutzverletzungen bezahlen dürfen. … Lesen Sie mehr ›
Der Dieselskandal bei VW, Compliance-Probleme bei Bilfinger und der Siemensskandal rücken D&O-Versicherungen immer mehr in den Fokus. Lange bevor es zu Schadenersatzansprüchen gegenüber Managern kommt, erfolgt meistens eine interne Untersuchung. Sie allein kann einen Konzern mehrere Millionen Euro kosten. Der Autobauer VW musste 140 Mio. Euro für die interne Untersuchung des Dieselskandals bezahlen. Diese Kosten können bisher über keine Versicherung abgerechnet werden, sagt Rechtsanwalt Burkhard Fassbach. Diese Deckungslücke will er mit einer neuen Police schließen, die er zusammen mit der Kanzlei CMS Hasche Sigle entwickelt. … Lesen Sie mehr ›
Die Ratingagenturen Standard & Poor’s und Fitch haben am Dienstag auf die Übernahme von XL durch Axa reagiert und den französischen Versicherer auf Beobachtungsstatus mit negativem Ausblick gesetzt. Die Hauptsorge der beiden Agenturen gilt der Kapitalstruktur der Axa, sollte der geplante Börsengang der US-Lebenstochter – mit dem die XL-Übernahme zum Teil finanziert werden soll – scheitern. Nachdem die Axa-Aktie am Montag 9,7 Prozent nachgegeben hatte, stieg sie am Dienstag leicht um 0,9 Prozent auf 22,82 Euro. Unter den Analysten der Banken ist die Reaktion sehr unterschiedlich. … Lesen Sie mehr ›