In Deutschland grassieren zurzeit mehrere Tierseuchen. Diese führen zu hohen Schäden bei Landwirten, die auch bei der R+V versichert sind. Für dieses Jahr erwartet der Versicherer Schäden in Millionenhöhe. Vor allem zur Blauzungenkrankheit bei Rindern, Schafen und Ziegen bekommt die Gesellschaft derzeit viele Schadenmeldungen. Die Afrikanische Schweinepest verbreitet sich derzeit vor allem in Hessen. Die Geflügelpest kommt zurzeit weniger vor, im Herbst beginnt jedoch wieder die Vogelgrippe-Saison.
Nachrichten
MLP auf dem Weg der Besserung
Der Finanzvertrieb MLP ist in der ersten Jahreshälfte 2024 gewachsen und hat das operative Ergebnis gesteigert. Die Gruppe leidet zwar weiterhin unter den Auswirkungen des problematischen Immobilienmarktes, konnte aber von einem ertragreichen Vermögensmanagement und Zinsgeschäft profitieren. Bei der Bekanntgabe der Geschäftszahlen informierte das Unternehmen auch über einen Wechsel im Vorstand.
Wefox Austria bietet Cyber-App
Der angeschlagene Makler und Makler-Dienstleister Wefox und der Softwarehersteller Cyan AG bringen in Österreich eine neue App für Privatpersonen und Unternehmen auf den Markt, die Angriffe per E-Mail oder über andere Internetzugänge sofort neutralisieren soll. Als Versicherer ist Allianz Partners mit an Bord. Das Angebot zielt mit seinem Preis von 6 Euro pro Monat auf Privatkunden, die sich um ihre Datensicherheit Sorgen machen, sagt Rene Besenbäck, Managing Director bei Wefox Austria.
Talanx reagiert auf Gewinnrückgang in Deutschland
Die Talanx geht mit breiter Brust in die zweite Jahreshälfte. Erstmals hat der Konzerngewinn nach einem Halbjahr die Milliardengrenze überschritten. Der Versicherer will aber die Hurrikan-Saison abwarten, bevor er das Gewinnziel anhebt. Im deutschen Privat- und Firmenkundengeschäft spürt er dagegen Gegenwind. Nach einem Gewinnrückgang in dem Bereich soll der Fokus künftig verstärkt auf Profitabilität liegen – im Zweifel auf Kosten des Umsatzes.
Wenning: „Klimaschutz ist intelligent“
Exklusiv Klare Antworten liefert Joachim Wenning im Interview mit Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor. In Teil zwei des Gesprächs geht es um Cyberdeckungen und den Klimaschutz sowie die Pflichtversicherung. Der Munich-Re-Chef erläutert, warum das Unternehmen Investitionen in digitale Start-ups zurückfährt und was die Tochter Ergo vorhat. Wenning nimmt auch Stellung zu Ergos Problemen beim Aufbau einer Plattform für die Verwaltung stillgelegter Lebensversicherungsverträge.
HUK24: Trotz Preiserhöhungen Marktanteile gewinnen
Exklusiv Den Kfz-Versicherern steht ein stürmischer Herbst bevor. Wie schon im vergangenen Jahr müssen sie wohl fast alle ihre Preise drastisch erhöhen. Die Inflation, steigende Preise und Zinsen haben ihnen hohe technische Verluste eingebrockt. Schlechte Bedingungen also für die Unternehmen. Aber wie schlecht sind sie wirklich? Der Versicherungsmonitor stellt in den kommenden Wochen die wichtigsten Direktversicherer vor. Heute: die HUK24.
Aktuare kritisieren veraltete Pricing-Technologie
Auch Aktuare und Underwriter ächzen unter der Last veralteter IT-Landschaften im Versicherungsgewerbe. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Londoner Softwareanbieters Hyperexponential. So ist die aktuelle Pricing-Technologie in den Augen fast aller Befragten unzureichend. Sie sehen nicht nur in der schwierigen Verknüpfung alter und neuer Technologie ein Problem, sondern auch in den möglichen Folgen für die Versicherer.
Wenning: „Nur Rückversicherer können den Trend drehen“
Exklusiv Munich Re-Chef Joachim Wenning ist sich sicher: Nur die Branche selbst kann den Preistrend in der Rückversicherung drehen und aus einem harten einen weichen Markt machen. Bislang seien die Gesellschaften aber diszipliniert, deshalb sieht er keine Anzeichen für eine Trendwende. Im Interview mit Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor spricht Wenning auch über die Kfz-Versicherung, warum die Deutschen mehr arbeiten sollten und Bayern Feiertage abschaffen sollte, seine Ansicht zur Ampel-Koalition und PFAS-Ausschlüsse. Teil zwei des Interviews erscheint morgen, 14. August 2024.
R+V Direkt sagt still und leise Servus – zu Vergleichern
Exklusiv Den Kfz-Versicherern steht ein stürmischer Herbst bevor. Wie schon im vergangenen Jahr müssen sie wohl fast alle ihre Preise drastisch erhöhen. Die Inflation, steigende Preise und Zinsen haben ihnen hohe technische Verluste eingebrockt. Schlechte Bedingungen also für die Unternehmen. Allein, wie schlecht sind sie wirklich? Der Versicherungsmonitor stellt in den kommenden Wochen die wichtigsten Direktversicherer vor. Heute: R+V Direkt.
Allianz beruft Industriechef ab
Leute – Aktuelle Personalien Petros Papanikolaou (Bild), CEO der Allianz Global Corporate & Specialty und damit der Industrieversicherungsgruppe Allianz Commercial, wird seinen Posten zum 1. September 2024 aufgeben. Er bleibt aber im Konzern. Die Gruppe ist dabei, einen Nachfolger zu bestimmen. Er soll wahrscheinlich von außen kommen. Papanikolaou und sein Chef Chris Townsend, Vorstandsmitglied der Allianz SE und dort für die Industrieversicherung zuständig, hatten nicht das beste Verhältnis.
Hannover Rück wird weiblicher und internationaler
Leute – Aktuelle Personalien Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück beruft mit Brona Magee die dritte Frau in den Unternehmensvorstand. Die Irin löst dort 2025 Klaus Miller ab, der für die Personenrückversicherung zuständig ist. Außerdem: Die Phönix Schutzgemeinschaft erweitert ihre Führungsriege, die Ammerländer Versicherung begrüßt einen neuen Vertriebschef, und der Konzern Versicherungskammer hat einen neuen Leiter für den Bereich Unternehmenskommunikation.










