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Hurrikan „Otis“ kostet Axa 200 Mio. Euro

Der französische Axa-Konzern wird für den schweren Sturm „Otis“, der die mexikanische Küstenstadt Acapulco vor einer Woche heimgesucht hat, rund 200 Mio. Euro vor Steuern und abzüglich Rückversicherung aufwenden müssen. Trotz dieser und anderer Belastungen ist das Unternehmen aber optimistisch, sein Gewinnziel von mehr als 7,5 Mrd. Euro in diesem Jahr zu erreichen. Für ein Umsatzplus sorgte in den ersten neun Monaten unter anderem die Industrieversicherung. In der Lebens- und Krankenversicherung mussten die Franzosen Rückgänge verbuchen.

Dual will in die deutsche Kunstversicherung einsteigen

Nach dem Markteintritt in den europäischen Kunstversicherungsmarkt will der Assekuradeur Dual nun auch hierzulande verstärkt mitmischen. Er hat dazu den Experten Dietmar Telschow als Head of Fine Art & Specie Germany and Austria an Bord geholt. Zuletzt hatte Telschow als Head of Portfolio Management Cyber für den Assekuradeur Cogitanda gearbeitet. Im deutschen Markt befindet sich Dual ganz am Anfang: Team und Produkte befinden sich noch im Aufbau.

Marsh: Cyber-Prämien erstmals wieder rückläufig

Die Preise für Cyberversicherungen sind im dritten Quartal 2023 weltweit im Durchschnitt um 2 Prozent gesunken, berichtet der Makler Marsh in seiner aktuellen Auflage seines Global Insurance Market Index. Einen Preisrückgang gab es – zumindest im Rahmen dieser Durchschnittsbetrachtung – demnach seit der zweiten Jahreshälfte 2018 nicht mehr. Insgesamt sind die Preise in der globalen Industrieversicherung weiter gestiegen: mit 3 Prozent genauso stark wie im vorherigen Quartal und insgesamt das 24. Quartal in Folge.

Indien Mumbai

Zurich expandiert nach Indien

Die Zurich steigt in den indischen Sachversicherungsmarkt ein und nimmt dafür einiges Geld in die Hand. Sie erwirbt für 488 Mio. Dollar (462 Mio. Euro) die Mehrheit am Versicherungsanbieter Kotak Mahindra General Insurance, bislang eine reine Banktochter. Ihren 51 Prozent-Anteil will sie in Zukunft noch weiter ausbauen. Indien ist aufgrund seiner großen Bevölkerung und der hohen Wachstumsraten bei Versicherungen ein attraktiver Markt, aber kein leichter. Andere europäische Anbieter haben sich bereits wieder zurückgezogen.

Steinmann: An uns soll es nicht liegen

 Exklusiv  Die Swiss Re rechnet mit einer steigenden Nachfrage nach Naturkatastrophendeckungen bei ihren Kunden in Deutschland und Europa. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor gibt sich Thorsten Steinmann, Head Property & Casualty Reinsurance Northern, Central & Eastern Europe, optimistisch, dafür auch genügend Kapazitäten zur Verfügung stellen zu können. Die Swiss Re habe Appetit auf Naturkatastrophenrisiken – wenn der Preis stimmt. Zudem spricht Steinmann über das Haftpflichtgeschäft, politische Risiken und vermehrte Feuerschäden in Deutschland.

GKV-Beiträge steigen etwas stärker als PKV-Prämien

Sowohl in den vergangenen zehn als auch in den vergangenen 20 Jahren sind die Prämien in der privaten Krankenversicherung (PKV) je Versichertem etwas weniger stark gestiegen als die Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Zu diesem Ergebnis kommt das Wissenschaftliche Institut der PKV. Es kritisiert, dass GKV-Versicherte die zunehmende Belastung aufgrund steigender Höchstbeiträge oft nicht wahrnehmen. In der PKV liefen Prämienanpassungen dagegen höchst transparent ab, lobt das brancheneigene Institut.

Zeitreise: Steuererleichterungen, Inter, Gerling, Allianz und Munich Re

 Vor 20 Jahren  Im Oktober 2003 erholte sich das Land immer noch von den Folgen der sommerlichen Rekordtemperaturen. Die Situation im Nahen Osten sowie im von den USA besetzten Irak und die kurz vor der Einführung stehende LKW-Maut bestimmten die Schlagzeilen. Bei den Versicherern ging es um Steuerentlastungen für die Branche, die Schieflage der Inter und um eine Millioneninvestition von Industriekonzernen beim angeschlagenen Gerling-Konzern. Außerdem lösten Allianz und Münchener Rück ihren seit 1921 bestehenden Rahmenvertrag.

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