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Zehn Jahre Versicherungsmonitor – ein Rückblick

Der Versicherungsmonitor feiert seinen zehnten Geburtstag. Ein Grund, um auf die spannendsten Geschichten aus dieser Zeit zurückzublicken. Neben der Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine gab es in den vergangenen fünf Jahren zahlreiche erinnerungswürdige Ereignisse: Generali verkauft die Generali Leben an den Abwicklungsspezialisten Viridium. Die seit über einem Jahr geplante Fusion von Aon und Willis Towers Watson platzt. Jörg Asmussen wird neuer Vorsitzender der Geschäftsführung vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, und Sturmtief „Bernd“ sorgt für schwere Verwüstung. Hier der zweite und letzte Teil.

Thinksurance bündelt Vertriebsaktivitäten

 Leute – Aktuelle Personalien  Der Frankfurter Technologieanbieter Thinksurance stärkt die Position von Chief Insurance Officer Mathias Berg. Er ist jetzt für den kompletten Vertrieb inklusive der Betreuung von Partnern zuständig. Chief Sales Officer Sven Schönfeld hat das Unternehmen verlassen. Außerdem: Die JDC-Gruppe hat Petra Walter zur Geschäftsführerin der Tochtergesellschaft BB Wertpapier-Verwaltungsgesellschaft gemacht. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei der Axa in Großbritannien und beim Makler Howden.

Ungenutztes Potenzial bei ESG-Anlagen

Im Vertrieb nachhaltiger Geldanlagen gibt es noch viel ungenutztes Potenzial, zeigt eine Studie im Auftrag des Versicherers Swiss Life. Das gilt vor allem für Kundinnen: Frauen interessieren sich weniger für Finanzthemen als Männer, begeistern sich aber stärker für Nachhaltigkeit. Über das Thema könnte die Branche also stärker mit mehr Frauen über Finanzthemen ins Gespräch kommen.

Marsh schlägt War Risk-Pool vor

Die Ukraine braucht viel Geld für den Wiederaufbau, aber ohne entsprechende Versicherung – inklusive Kriegsrisikodeckungen – werden Investoren kaum ins Land kommen. Das befürchtet der Großmakler Marsh McLennan. Konzernchef John Doyle schlug deshalb bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen die Schaffung eines speziellen Kriegsrisiko-Pools für die Ukraine vor. Mit den Zahlen war Doyle zufrieden, die gute Konjunktur für die Industrieversicherung hilft.

Axa holt Nils Reich nach Paris

 Leute – Aktuelle Personalien  Nils Reich (Bild), seit 2018 Sachversicherungsvorstand bei der Axa Deutschland, wird voraussichtlich zum 1. November 2023 Chief Executive Officer von Axa Global Health beim Axa-Konzern in Paris. Wer sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin in Köln wird, ist noch nicht bekannt. Zudem bekommt die Axa Deutschland im September einen neuen IT-Vorstand: Achim Dahlbokum, seit 2010 im Unternehmen, löst dann Stefan Lemke ab, der die Axa auf eigenen Wunsch verlässt.

E-Autos: Brände, Tierbisse und Explosionen

Das empfindlichste und gleichzeitig teuerste Teil eines E-Autos ist der Akku. Laut Experten wissen Verbraucher oftmals nicht, welchen Risiken er ausgesetzt ist. Dabei kann von der Tiefentladung bis hin zum Brand einiges geschehen. Versicherer bieten dafür unterschiedliche Lösungen an – zum Beispiel die Allgefahrendeckung.

Große Nachfrage nach Versicherungsfonds

Der Finanzinvestor Bain Capital hat erstmals einen Fonds aufgelegt, der in die Versicherungsbranche investiert. Die große Nachfrage hat dazu geführt, dass der Fonds, der zunächst mit einem Wert von 750 Mio. Dollar geplant war, nun 1,15 Mrd. Dollar schwer ist. Auch Mitarbeiter des Finanzinvestors beteiligen sich an dem Fonds.

Hanse Merkur wegen Krebs-Scan in der Kritik

Wissenschaftler gehen mit der Krebs-Zusatzpolice der Hanse Merkur, die jährlich einen Bluttest auf Krebs beinhaltet, hart ins Gericht. Medizinprofessorin Jutta Hübner, die für die Deutsche Krebsgesellschaft tätig ist, hat Zweifel an der wissenschaftlichen Qualität einer Studie, auf die sich der Versicherer stützt. Zudem stellt sie die Unabhängigkeit der Untersuchung in Frage, weil der Test-Hersteller sie selbst finanziert hat. Die Hanse Merkur zeigt sich weiter vom Nutzen des Angebots überzeugt.

Moody’s RMS: Ausgang der Hurrikan-Saison ungewiss

Moody’s RMS, der Schadenmodellierer der gleichnamigen US-Ratingagentur, sieht ungewöhnlich hohe Unsicherheiten bei der Vorhersage der Hurrikan-Saison 2023. Auch wenn viele Indizien auf einen durchschnittlichen Verlauf hindeuteten, könnten aktuelle Klimaereignisse im Westen und im Osten der USA für einen über- oder unterdurchschnittlichen Ausgang der Saison sorgen. RMS erinnerte an das vergangene Jahr. Auch 2022 galt eigentlich als durchschnittlich, brachte aber mit dem Hurrikan „Ian“ einen höchst zerstörerischen Sturm hervor.

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