Versicherer rss

Zwei neue Vorstände für Protektor

 Leute – Aktuelle Personalien  Karen Bartel und Thomas Neugebauer (Bild) übernehmen bei der Protektor Lebensversicherungs-AG die Nachfolge von Rudolf Geburtig, der seinen Vorstandsposten zum Jahresende abgegeben hat. Außerdem: Der Makler und Berater Aon hat einen neuen Head of Human Capital Solutions für die DACH-Region, der Abwickler Darag einen neuen Chief Risk Officer, der Verbraucherzentrale Bundesverband eine neue Vorständin und Lloyd’s einen „Special Advisor“.

Ukraine: A.M. Best sieht „erhebliche Auswirkungen“

Die US-Ratingagentur A.M. Best erwartet kurz- bis mittelfristig „erhebliche Auswirkungen“ der Invasion der Ukraine durch Russland auf die Versicherungswirtschaft. Das Hauptrisiko sehen die Analysten in den Folgen für die Kapitalmärkte und im Potenzial für Cyberangriffe. Außerdem könnten internationale Versicherer und Rückversicherer Probleme haben, russische Risiken zu zeichnen oder Ansprüche aus bestehenden Verträgen zu bedienen.

PKV sieht bei der Pflege viel Änderungsbedarf

Die privaten Krankenversicherer (PKV) sehen großen politischen Handlungsbedarf im Bereich der Pflege. Als Teil der „Initiative für eine nachhaltige und generationengerechte Pflegereform“ fordert der PKV-Verband eine Reihe von Maßnahmen von der Bundesregierung, damit die Versorgungssicherheit und die Finanzierbarkeit der Pflege gewährleistet bleiben. Zudem lehnt die Branche eine Verlängerung des Pflege-Rettungsschirms ab und kritisiert eine mangelnde Transparenz über die dort verwendeten Mittel.

Berkshire Hathaway verkraftet hohe Schäden

Warren Buffett dürfte zufrieden sein mit den Erst- und Rückversicherern in seinem Berkshire Hathaway-Konzern. Trotz hoher Belastungen durch Corona, steigender durchschnittlicher Schadenkosten sowie der Naturkatastrophen „Ida“, „Uri“ und der Überschwemmungen in Deutschland verzeichnete er im Versicherungsgeschäft im vergangenen Jahr einen operativen Gewinn von 728 Mio. Dollar. Das Rückversicherungsgeschäft ist jedoch weiter in den roten Zahlen.

HUK hängt Allianz weiter ab

Eigentlich will die Allianz in der Kfz-Versicherung aufholen und ihre 2011 verlorene Marktführerschaft zurückerobern. Doch es zeigt sich, dass der Konzern in dieser wichtigen Sparte stagniert, Rivale HUK-Coburg dagegen kräftig zulegt. Der Abstand beträgt jetzt mehr als vier Millionen Fahrzeuge. Das zuletzt 2019 ausgegebene Ziel, die HUK-Coburg zumindest langfristig wieder einzuholen, erscheint für die Münchener immer schwerer zu erreichen.

Axa Deutschland wächst im Industriegeschäft

Wie auch der Mutterkonzern zeigt sich auch die Axa Deutschland zufrieden mit dem Industriegeschäft. Dank gezielter Preismaßnahmen und einem profitablen Neugeschäft in der Industrie-Haftpflicht konnte der Versicherer beim Umsatz im vergangenen Jahr in diesem Bereich um fünf Prozent zulegen. Auch in den anderen strategischen Geschäftsfeldern, die sich Axa Deutschland auserkoren hat, konnte sie 2021 wachsen.

Tobias Wenhart hört bei Finanzchef24 auf

 Leute – Aktuelle Personalien  Tobias Wenhart (Bild) wird den auf die Gewerbeversicherung spezialisierten Assekuradeur Finanzchef24 nach zwei Jahren als Co-Chef verlassen. An der Seite von CEO Benjamin Papo gibt es künftig einen Chief Marketing Officer und einen Chief Technology Officer – beide Posten besetzt das Unternehmen aus den eigenen Reihen. Außerdem: Der Technologieanbieter Thinksurance schafft neue Führungspositionen, Berkshire Hathaway Specialty Insurance verstärkt sich personell im britischen Haftpflichtgeschäft, Lloyd’s-Chairman Bruce Carnegie-Brown hat eine neue Aufgabe und die Euler Hermes World Agency einen neuen Chef.

US-Versicherer Travelers übernimmt Trov

Der ehemalige Insurtech-Star Trov wird von dem US-Versicherer Travelers übernommen. Auch ein Großteil der Trov-Mitarbeiter wird künftig dort arbeiten. Das Insurtech, zu dessen Versicherungspartnern auch die Munich Re gehört, war mit Geräteversicherungen gestartet, die sich bei Bedarf an- und abschalten ließen. Zuletzt setzte es auf Hausratpolicen in den USA und Großbritannien. Das Umfeld für Insurtechs wird mit der Aussicht auf steigende Zinsen rauer.

Pandemie kostet Swiss Re 2021 weitere 2 Mrd. Dollar

Der Krieg in der Ukraine birgt überschaubare Risiken für den Schweizer Rückversicherungsriesen Swiss Re. John Dacey sprach bei der Vorstellung der Zahlen für 2021 von einem unwesentlichen Exposure im Investmentbereich und von Versicherungsgeschäft in begrenztem Umfang. Im vergangenen Jahr hat Swiss Re trotz Milliardenlasten durch Naturkatastrophen und die Pandemie einen Gewinn von 1,4 Mrd. Dollar erzielt, nach 878 Mio. Dollar im Jahr zuvor.

Ukraine: Versicherer haben sich vorbereitet

Seit Jahren schwelt der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland. Ganz unerwartet war deshalb der Einmarsch Putins nicht. Europäische Versicherer, die in dem Land aktiv sind, haben in den vergangenen Tagen bereits Vorkehrungen getroffen, um den Geschäftsbetrieb zu sichern. Die Folgen des Krieges für die Branche sind aber noch nicht absehbar.

5 Mrd. Euro Schaden durch Sturmserie

Die Stürme „Ylenia“, „Zeynep“ und „Antonia“ werden die Versicherer in Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und weiteren Ländern rund 5 Mrd. Euro kosten. Davon geht die Ratingagentur Fitch aus. Das wird bei vielen Gesellschaften zu einer Ertragsdelle führen, aber weder ihre Kapitalbasis noch ihre Ratings in Mitleidenschaft ziehen. Den versicherten Schaden in Deutschland schätzt das Unternehmen auf 2 Mrd. Euro. Aber auch Großbritannien und die Niederlande haben mit hohen Schäden zu kämpfen.

WordPress Cookie-Hinweis von Real Cookie Banner