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Open Insurance – Ein Lichtblick für Versicherer

 Digitaler Dienstag  Open Insurance, also das Teilen von versicherungsbezogenen persönlichen und nicht-persönlichen Daten über Schnittstellen, bietet Versicherern viele Vorteile. Bei den meisten hat die Datenlandschaft aber nicht den Reifegrad, um diese Potenziale zu heben. Versicherer sollten die Financial Data Access-Verordnung der EU nutzen. Sie kann der Schlüssel zur Veredelung ihrer Datenlandschaft und für innovative Geschäftsmodelle sein.

Kfz-Flotten: Wer hat Angst vor der Preiserhöhung?

 Exklusiv  Weil die Kfz-Versicherer tief in den roten Zahlen sind, wird mit Preiserhöhungen gerechnet – auch in der Flottenversicherung. Es kommt aber auf den Einzelfall an. Helfen können höhere Selbstbehalte oder eine Verringerung der Schäden durch Fahrertrainings. Unwetterschäden etwa durch Hagel gewinnen in bestimmten Regionen an Bedeutung. Trotzdem kann es unter Umständen Sinn machen, das Kaskorisiko selbst zu tragen.

Diese Anwendungsfälle gibt es für KI in der Branche

Generative künstliche Intelligenz (KI) wie ChatGPT bietet große Potenziale für die Versicherungswirtschaft. Sie liegen besonders im Marketing, im Schadenmanagement, bei administrativen Aufgaben und im Underwriting. Zu diesem Ergebnis kommen der Sparkassen Innovation Hub und die Id-Fabrik der öffentlichen Versicherer in einer Studie. Wichtige Voraussetzungen für den Einsatz von KI sind demnach qualitativ hochwertige Daten und die ausreichende Schulung der Mitarbeitenden. Auch ethische und regulatorische Aspekte müssen geklärt sein.

A.M. Best: Krankenrückversicherung wächst

Die Bedeutung der Rückversicherer in der Krankenversicherung weltweit steigt, berichtet die Ratingagentur A.M. Best. Die Nachfrage der Erstversicherer nach Rückversicherung steigt demnach, weil die Schäden der Zahl und der Höhe nach zunehmen. Dabei spielen neben der medizinischen Inflation auch Folgen der Corona-Pandemie eine Rolle. Die Analysten konzentrieren sich in dem Bericht auf die USA und Asien.

GGW Group baut Führung um

 Exklusiv  Die von Tobias Warweg gegründete Makler-Holding GGW Group hat die Zuständigkeiten in der Geschäftsführung neu geordnet und dabei die Position des Finanzchefs anders besetzt. Das Unternehmen, das mit 2.000 Mitarbeitern rund 420 Mio. Euro Umsatz mit Maklern und Assekuradeuren macht, will weiter auch durch Übernahmen wachsen. Bislang waren es rund 65. Seit Ende 2023 hat das Unternehmen nicht nur einen Hauptinvestor, sondern zwei: HG Capital und Permira.

Jeder zweite BU-Fall durch psychische Erkrankung

Der Trend der vergangenen Jahre setzt sich fort: Psychische Erkrankungen sind immer öfter die Ursache für Berufsunfähigkeit (BU). Bei der Debeka war im vergangenen Jahr jeder zweite BU-Fall auf diese Krankheitsgruppe zurückzuführen, Depressionen waren dabei die häufigste Diagnose. Weitere wichtige Ursachen für eine BU sind Krebserkrankungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates, Covid-19-Erkrankungen spielen eine zunehmende Rolle.

Voll- und Zusatzversicherung gehören zusammen

 Exklusiv   Das Thema private Krankenversicherung wird zu häufig auf die Vollversicherung verkürzt, findet Frauke Fiegl, die Vorstandsvorsitzende der Ergo-Tochter Deutsche Krankenversicherung (DKV). Auch die Zusatzversicherung spiele mit branchenweit fast 30 Millionen Policen eine wichtige Rolle im Gesundheitssystem, sagt sie im Interview. Fiegl setzt auf ein gutes Digitalkonzept des Versicherers. Mit dem Start der elektronischen Patientenakte bei der DKV rechnet sie im ersten Quartal 2025.

Swiss Re mit Rückenwind

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: die Halbjahreszahlen des Rückversicherers Swiss Re

Schäden: HUK investiert, Ergo schwitzt

Der Kfz-Marktführer HUK-Coburg erweitert sein Call-Center in Jena. Dort sollen vornehmlich Studierende dabei helfen, rund um die Uhr Schäden aufzunehmen. Das ist eine der Reaktionen der Gesellschaft auf ein hohes Schadenaufkommen, das dem Versicherer deutliche Bearbeitungsrückstände beschert hatte. Auch die Ergo in Düsseldorf leidet unter der Last erhöhter Schadenmeldungen. Sie steuert aktuell mit Überstunden und Wochenendarbeit gegen, sieht aber keine Regulierungsrückstände. Kunden bewerten die Situation auf sozialen Plattformen anders.

Streit um Insurtech Kompass ist wohl beigelegt

Die monatelange Schlammschlacht um das Insurtech Kompass aus Karlsruhe könnte bald ein Ende finden. Das Gründerteam um Matthias Schmidt (Bild) hat sich wohl mit der Minderheitsaktionärin Deutsche Treuwert geeinigt. Die Parteien wollen einen gerichtlichen Vergleich schließen. Demnach soll die neu gegründete Kompass Group Deutschland die Geschäftstätigkeit fortführen. Außerdem werden alle Gerichtsverfahren beigelegt.

Versemmelt es nicht noch einmal

 Herbert Frommes Kolumne  Die Industrie drängt Versicherer und Makler zu einer gemeinsamen Plattform für den sicheren und einfachen Austausch von Risikodaten. Der Gesamtverband der versicherungsnehmenden Wirtschaft hat die Initiative ergriffen. Das ist wichtig und richtig. Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass vertrauliche Risikodaten in Excel-Tabellen per E-Mail verschickt werden. Aber: Die letzte Plattforminitiative, Inex24, ist vor zehn Jahren ausgerechnet am Widerstand von Risikomanagern der Industrie gescheitert. Bitte keine Wiederholung.

Die Woche in Bildern 33/2024

 Woche in Bildern  Ein Marmor-Bergwerk in dem von Waldbränden gebeutelten Griechenland, ein abgestürztes Passagier-Flugzeug im brasilianischen São Paulo, eine nach heftigen Regenfällen eingestürzte Mülldeponie in Uganda, eine Protestaktion der „Letzten Generation“ auf einer Zubringerstraße des Stuttgarter Flughafens und ein bis zur Motorhaube überschwemmter Pkw in Bruchsal: In unserer Woche in Bildern stellen wir Eindrücke der vergangenen sieben Tage zusammen.

Industrie drängt auf Datenplattform

 Exklusiv  Die deutsche Industrie drängt Versicherer und Makler, sich an einer neuen Plattform für den Datenaustausch zu beteiligen. Vorbereitet wird das Projekt vom Gesamtverband der versicherungsnehmenden Wirtschaft. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erläutert der Vorsitzende Patrick Fiedler, Versicherungschef bei BASF, warum diese Plattform so wichtig ist. Er spricht auch über die aktuelle Marktsituation, die Gefahr der Überregulierung bei ESG und die Rolle der künstlichen Intelligenz.

Clark erweitert Vorstand

 Leute – Aktuelle Personalien  Erst im Juni hat der ehemalige Generali-Manager Benedikt Kalteier bei Clark den Chefposten übernommen. Nun scheint er mit dem Insurtech viel vorzuhaben und erweitert den Vorstand um Vicky van Asbroeck, Daniel Steinhoff und Balázs Gáti (v.l.n.r.). Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei der Helvetia. Die Schweizer haben erstmals einen Group Chief Risk Officer ernannt.

Marsh will CO2-Speicherprojekte absichern

Der Industrieversicherungsmakler Marsh hat eine Police entwickelt, die den Transport und die unterirdische Speicherung von Kohlenstoffdioxid absichern soll. Damit richtet Marsh sich weltweit an Betreiber von sogenannten Carbon Capture and Storage-Projekten, die sich von der Technologie künftig viel versprechen. Doch es gibt auch Gegner der Idee.

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