Leute – Aktuelle Personalien Bei der Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) kündigt sich ein überraschender Abschied an: Geschäftsführer Dietmar Kohlruss (Bild) wechselt in den Vorstand der Gartenbau-Versicherung. Der promovierte Mathematiker war bereits 2017 für den Spezialversicherer tätig. Außerdem: Die Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) ernennt Martin Zschesch zum neuen Head of Market Management. Er tritt damit die Nachfolge von Hans-Jörg Mauthe an. Volker Dierks übernimmt bei der AGCS die Position des Head of Marine Underwriting und löst damit Bernd Meyer ab.
Archiv ‘Allianz’
Zurich ersetzt Allianz bei Media Markt und Saturn
Die Zurich Deutschland stellt ab sofort die Deckung für die Garantieverlängerungspolicen von Media Markt und Saturn. Der Elektrohandels-Konzern hatte einen neuen Partner gesucht, um bessere Konditionen für sich und seine Kunden zu bekommen. Teil der Kooperation ist der Dienstleister Aqilo. Er übernimmt die Schadenabwicklung. Der Zurich kommt der Deal besonders gelegen. Bisher war die Allianz der Versicherungspartner der Elektromärkte. Der Münchener Versicherer hatte Anfang des Jahres die Zurich als Partner des Automobilclub ADAC ersetzt.
Daten und Prognosen
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Finanzierung in der Pflege, Quartalszahlen der Allianz, MLP und der Bayerischen sowie Verantstaltungen zu Datenanalysen von Swiss Re und Generali
Berkshires neue Einfachheit
Herbert Frommes Kolumne Oliver Bäte will die Allianz radikal vereinfachen. Damit ist er nicht allein. In den USA haben Berkshire Hathaway, Allstate und Starr Companies unabhängig voneinander Gewerbeversicherer auf den Markt gebracht, die sehr einfach und billig sein sollen. Sie verkaufen direkt ohne Makler und andere physische Vermittler. Damit booten die Anbieter nicht nur die Makler aus, sondern auch Versicherer, die noch nach Sparten anbieten. Denn alle drei haben All-Risk-Policen im Angebot, die den Gewerbetreibenden ruhig schlafen lassen sollen.
Lohrmanns Verunsicherung: Im Allianz-Baumarkt
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Allianz-Konzernchef Oliver Bäte setzt auf eigenständige Kunden.
Bäte will „Do-it-Yourself-Kunden” gewinnen
Bei der Hauptversammlung der Allianz hat Vorstandschef Oliver Bäte weitere Details zum neuen europaweiten Onlineversicherer genannt. Die Gesellschaft soll wie geplant Ende des Jahres in Deutschland, den Niederlanden, Italien und Spanien an den Start gehen. Bäte will vor allem digital-affine Kunden ansprechen, die den Vertreterbesuch scheuen und sich lieber selbst online versichern. Diese „Do-it-Yourself-Kunden“, wie Bäte sie nennt, habe die Allianz bisher vernachlässigt. Kannibalisierungseffekte beim klassischen Vertrieb sieht er deshalb nicht. Auch sonst hat Bäte viel vor: Bis 2021 will er konzernweit eine einheitliche Produkt- und Prozessarchitektur einführen. „Vereinfachung“ lautet das Mantra.
Kohle und Digitalisierung
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Quartalsergebnisse von Hannover Rück und Talanx, Hauptversammlung bei der Allianz und BaFin-Jahrespressekonferenz
Nicht zu viele Daten in die Hand des Versicherers
Die Bundesbürger bewerten nach einer aktuellen Umfrage das Instrument einer elektronischen Patientenakte, in der Gesundheitsdaten zentral gespeichert werden können, überwiegend positiv. Sie würden viele der dort angebotenen Funktionen nutzen. Neben Hackerangriffen fürchten aber mehr als 60 Prozent, dass Versicherer die in der Akte gespeicherten Informationen nutzen könnten, um die Prämien zu erhöhen oder Leistungen auszuschließen. Grundsätzlich sehen viele die Digitalisierung im Finanz- und Versicherungssektor skeptischer als in anderen Bereichen.
Allianz bietet für L&G-Sachbestand
Die Allianz bietet für den Bestand des britischen Versicherungs- und Vermögensverwaltungskonzerns Legal & General in der Wohngebäude-, Hausrat- und Kleintierversicherung. Das meldet der britische Nachrichtensender Sky News auf seiner Website. Die Allianz kommentierte die Nachricht nicht, gut unterrichtete Branchenkreise halten sie aber für realistisch. Kommt der Münchener Konzern zum Zuge, würde er seine Marktposition in der britischen Privatkunden-Sachversicherung weiter ausbauen – ein erklärtes Ziel von Konzernchef Oliver Bäte. Er steht bereits in einem langwierigen Übernahmeprozess für das Sachgeschäft der LV-Gruppe.
Die offene Plattform gewinnt
Herbert Frommes Kolumne Die Älteren unter Ihnen werden sich noch an Inex24 erinnern. Das war 2011 der Versuch, mithilfe einer unabhängigen Plattform die Industrieversicherung zu digitalisieren. Die Plattform scheiterte an heftigem Widerstand verschiedener Marktteilnehmer, vor allem einige Industriekunden taten sich schwer. Aber im Nachhinein sagen selbst einstige Gegner, dass die Fundamentalopposition möglicherweise falsch war. Denn so ein System wird heute dringend gebraucht. So wie es in der Industrieversicherung ist, kann es nicht bleiben. Möglicherweise wäre eine Stiftung die Antwort.
Lohrmanns Verunsicherung: Kein Deckel drauf
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Verbraucher mobilisieren gegen den Provisionsdeckel
Lohrmanns Verunsicherung: Kampf um den Titel
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Harter Kampf um die Marktführerschaft in der Kfz-Versicherung
Zurich gibt Asbest-Altlasten ab
Der Run-off-Spezialist Enstar in Bermuda übernimmt Haftpflichtversicherungsbestände der Zurich aus dem Jahr 1986 und der Zeit davor. Dabei geht es vor allem um Asbest-Risiken, die zu Ansprüchen von Asbestose-Opfern und ihren Familien führten. Das Thema ist in den USA weiterhin sehr präsent, wie auch die fortdauernden Protestaktionen mit einer Ratte als Symbol für den „Invisible Killer“ Asbest zeigen. Als Teil des Deals transferiert Zurich Haftpflichtreserven in Höhe von rund 0,5 Mrd. Dollar an Enstar. Die Asbestproblematik wird US-Versicherer noch Jahrzehnte beschäftigen, erwarten Experten.











