Medienanalyse In den Medien stand zuletzt die Digitalisierung der Versicherer im Mittelpunkt. Es fällt auf, dass sich die Haltung junger Start-ups im Versicherungssektor, sogenannter Insurtechs, gegenüber den etablierten Playern im Versicherungssektor geändert hat. Die innovative Digitalbranche sucht nun vermehrt die Nähe traditioneller Versicherer, um diese als Geldgeber oder auch Kooperationspartner zu gewinnen. So hat das Start-up Wefox die Projektwerkstatt „Innovation Lab“ für große deutsche Versicherer gegründet und steht kurz davor, Vereinbarungen mit mehreren großen Versicherern abzuschließen.
Archiv ‘Arag’
Urteil: Arag-Chef muss 3,5 Mio. Euro zahlen
Das Landgericht Düsseldorf hat am Mittwoch ein Urteil im längsten Prozess seiner Geschichte gefällt. Es geht um einen Streit zwischen Arag-Chef und Eigner Paul-Otto Faßbender und seiner Schwester Petra Faßbender. Der Arag-Chef muss seiner Schwester rund 3,5 Mio. Euro für Ausgleichsansprüche aus dem Erbe des Vaters zahlen, urteilte Richterin Barbara Strupp-Müller. Damit endet der Prozess des Landgerichts vorerst, die Klägerin kann jedoch noch Berufung einlegen. Der Arag-Chef hatte seiner Schwester im Vorfeld eine Vergleichszahlung von 10 Mio. Euro angeboten, die sie jedoch ablehnte.
Gerichtsurteile im Fokus
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: BVK und Check24, Arag, Versicherungsmonitor Breakfast Briefing und HUK-Coburg
Arag baut Justix
Der Rechtsschutzspezialist Arag baut einen neuen digitalen Dienstleister für Rechtsfragen auf. Das Unternehmen heißt mit Arbeitsnamen Justix und sitzt im Mediapark in Köln. Es soll ein effizientes Dienstleistungssystem auch für Kunden entwickeln, die keine Rechtsschutzversicherung bei der Arag haben. Vorbild ist eine niederländische Konzerngesellschaft. Allerdings wird das Unternehmen aus rechtlichen Gründen zunächst nur für Kunden im EU-Ausland arbeiten, in Deutschland bleibt diese Form der Rechtsdienste verboten.
Faßbender: Arag ist allein zukunftsfähig
Der mittelgroße Rechtschutzversicherer Arag ist allein überlebensfähig und würde durch eine Fusion nur verlieren, glaubt der Eigner und Vorstandsvorsitzende Paul-Otto Faßbender. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erläutert Faßbender die aktuellen Expansionspläne, darunter den Aufbau eines Rechtsdienstleisters in Köln, verteidigt den Verkauf des Lebensversicherers und beschreibt die Digitalisierungsprojekte. Faßbender nimmt auch Stellung zum Erbstreit mit seiner Schwester.
Arag bietet Versicherten ärztliche Videoberatung
Die Arag Krankenversicherung bietet ihren vollversicherten Kunden einen neuen Service. Beim Kooperationspartner TeleClinic können sich die Versicherten von Haus- und Fachärzten telefonisch oder per Videochat beraten lassen. Die Kunden können sich bei ihnen auch eine Zweitmeinung einholen. Diagnosen stellen oder Rezepte schreiben dürfen die Ärzte von TeleClinic allerdings nicht. Die Plattform des Unternehmens bietet den Versicherten auch die Möglichkeit, Daten und Dokumente digital zu speichern und zu verwalten.
Arag hat Lebenstochter abgehakt
Eigentlich ist sie schon weg: Die Arag Leben gehört nach wie vor zum Konzern, weil die BaFin den Verkauf an die Frankfurter Leben noch nicht genehmigt hat. Doch in der Zukunftsplanung von Konzernchef Paul-Otto Faßbender spielt sie keine Rolle mehr. Er setzt auf das Kerngeschäft Rechtsschutz im In- und Ausland sowie auf die Krankenzusatzversicherung. Der Verkauf der Lebenstochter sei alternativlos gewesen, sagte er vor Journalisten.
Zukunft in der Zusammenarbeit
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Jahresabschlussgespräch der Gothaer, Dialog zur Altersvorsorge der Deutschen Aktuarvereinigung und Pressehintergrundgespräch bei der Arag.
Aktuelle Serie: Digitale Trends 2017
Digitale Trends 2017 In unserer Serie „Digitale Trends 2017“ stellen wir einige Initiativen vor, die für den Preis „Versicherungs-Leuchtturm“ eingereicht wurden. Er wurde am 6. Dezember in Köln von Süddeutscher Verlag Veranstaltungen und Google verliehen. Hier finden Sie alle Teile der Serie unter anderem mit Allianz, Cosmos Direkt, Ergo Direkt, Arag, Signal Iduna.
Bildergalerie: Versicherungsmonitor Breakfast Briefing
Am Donnerstag hat der Versicherungsmonitor seine dritte Kurzkonferenz im Hotel Mondial am Dom in Köln veranstaltet. Experten von Allianz, Disrupt Consulting, Arag und IBM erläuterten, was die Blockchain-Technologie ist, was sie kann und wie Blockchain das Geschäft der Versicherer verändern wird. In dieser Bildergalerie zeigen wir Ihnen Impressionen der Veranstaltung.
Bei der dritten Kurzkonferenz des Versicherungsmonitors zum Thema „Blockchain und Versicherung – die nächste Revolution oder großer Unsinn?“ sprachen Stephan Karpischek von der Unternehmensberatung Disrupt Consulting, Markus Hablizel von der Allianz Deutschland, Oliver Gahr von IBM und Matthias Maslaton von der Arag.
Der Versicherungsmonitor wird […]
Arag führt Rückwärtsversicherung ein
Digitale Trends 2017 Der Rechtsschutzversicherer Arag versichert mit einer neuen Police auch Schäden, die bereits vor Vertragsschluss passiert sind. Die Website für den Abschluss ist für Computer, Smartphones und Tablets optimiert. Die Arag setzt bei der Verkehrsrechtsschutz-Police darauf, dass die Loyalität der Kunden höher ist, wenn der Versicherer direkt zu Vertragsbeginn leistet. Die Gesellschaft hofft darauf, dass möglichst viele Kunden in einen vollständigen Rechtsschutz-Tarif wechseln.
Spiel mit dem Feuer
Herbert Frommes Kolumne Vor zwei Jahren wurde das Lebensversicherungsreformgesetz beschlossen. Es beschränkt die Beteiligung von Kunden an den Bewertungsreserven und begrenzt die Höhe der Abschlussprovision, die Lebensversicherer bilanziell ansetzen können. Aber immer noch versuchen eine Reihe von Versicherern, Maklern und Großvertrieben, die alten Provisionshöhen mit Macht zu erhalten. Die Berliner Finanzpolitiker beobachten das mit Interesse, eine Gesetzesverschärfung erscheint möglich. Die beteiligten Makler unterminieren das Grundprinzip ihres Berufsstands: dass sie im Kundeninteresse handeln und sich beim Abschluss einer Versicherung nicht von der Höhe der Provision leiten lassen dürfen.
Simplesurance kooperiert mit Huawei
Das Berliner Start-up Simplesurance hat mit dem chinesischen Smartphone-Hersteller Huawei eine Kooperation geschlossen. Im Online-Shop von Huawei bekommen Kunden ab sofort exklusiv Policen des Start-ups beim Kauf eines neuen Gerätes angeboten. Das Insurtech sieht die Partnerschaft als wichtigen Schritt für die geplante Asien-Expansion.












