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Assekurata: Anhaltende Wachstumsdelle in der PKV

In der privaten Krankenversicherung (PKV) wird es in der Vollversicherung auf absehbare Zeit kein Wachstum geben. Davon geht die Ratingagentur Assekurata aus. PKV-Experte Gerhard Reichl sieht den Hauptgrund für die andauernden Bestandsverluste nicht in der Abwanderung von Privatversicherten in die gesetzliche Krankenversicherung, sondern in einem rückläufigen Zugang durch die Verunsicherung und die Angst vor unbezahlbaren Prämien im Alter. Dabei steht die PKV mit Blick auf die Beitragsstabilität nach Einschätzung von Assekurata gar nicht schlecht da. In der Pflegeversicherung rechnet das Unternehmen mit einem deutlichen Anstieg der Beiträge.

Assekurata: Wenige Run-off-Anbieter überleben

Die Ratingagentur Assekurata sieht angesichts der Herausforderungen durch Solvency II und Niedrigzinsen einen wachsenden Markt für Run-off-Gesellschaften. Allerdings sind die Anforderungen an diese Spezialisten hoch. Nicht alle der Unternehmen, die derzeit in dem Geschäft aktiv sind, werden erfolgreich sein.  Gleichzeitig hat Assekurata die Forderung nach Nachbesserungen bei der Zinszusatzreserve bekräftigt.

Assekurata: Finanzkraft ist auch bei BU bedeutend

Bisher raten Experten vor allem bei kapitalbildenden Lebensversicherungen dazu, die Finanzkraft der Anbieter angesichts der Niedrigzinsphase stärker in den Blick zu nehmen. Die Ratingagentur Assekurata empfiehlt, das auch bei Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) zu berücksichtigen. Denn finanzschwache Versicherer können laut dem Lebensversicherungsreformgesetz Risikoüberschüsse, von denen BU-Versicherten eigentlich profitieren sollten, zur Quersubventionierung von Garantien aus klassischen Lebenspolicen nutzen. Dadurch würden die Prämien von BU-Versicherungen empfindlich in die Höhe schnellen.

Zahlenwust und Run-off

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Jahresabschlüsse von Swiss Re, Scor, Axa und MLP, Pressekonferenz von Assekurata über die Auswirkungen der Niedrigzinsen auf Risikoversicherungskunden und SZ-Fachkonferenz zum Thema Run-off.

Zinszusatzreserve schmerzt immer mehr

Die Ratingagentur Assekurata erwartet, dass zahlreiche Lebensversicherer bei gleichbleibenden Marktbedingungen in drei Jahren Probleme bekommen werden, die Zinszusatzreserve zu stellen. Im kommenden Jahr werden die Lebensversicherer voraussichtlich für die nächste Generation von Verträgen zusätzliche Rückstellungen bilden müssen. Dann sind auch die Policen mit einer Garantie von 2,75 Prozent betroffen. Die laufende Verzinsung der Verträge sinkt marktweit weiterhin stark.

Große Themen, kaum Überschüsse

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Neujahrsempfang der Allianz, Versicherungstag der Süddeutschen Zeitung, Verkehrsgerichtstag in Goslar und Assekurata-Zahlen zu Überschussbeteiligungen.

Stationäre Zusatzpolicen fallen bei Assekurata durch

Die Ratingagentur Assekurata geht mit den privaten Krankenversicherern hart ins Gericht. Bei den stationären Zusatzpolicen für gesetzlich Versicherte haben die Analysten gravierende Lücken entdeckt, die diese Angebote für die Kunden unattraktiv werden lassen. Assekurata sieht dringenden Handlungsbedarf bei den Einzelbedingungen der Versicherer und den Musterbedingungen des PKV-Verbands. Weder das Regulierungsverhalten der Unternehmen noch die Beiträge waren Teil der Bewertung. Sehr gut schnitten dagegen Zahnzusatzversicherungen ab.

Gemischte Bilanz

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Investorentag der Swiss Re, Assekurata analysiert Krankenzusatztarife, Towers Watson untersucht die Vertriebswege in der Personenversicherung, Bilanz der Kreditversicherer im GDV und Jahresabschlussgespräch der Gothaer.

Santelmann führt VW-Finanzdienstleister

 Leute – Aktuelle Personalien  Der Finanzdienstleister des VW-Konzerns hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden: Der bisherige Vertriebschef Lars-Henner Santelmann übernimmt von Frank Witter, der als Finanzchef zur Konzernmutter geht. VW Financial Services ist über ein Joint Venture mit der Allianz auch in der Autoversicherung aktiv. Außerdem: Der Versicherer Ace ernennt Silke Rusch zur Underwriting-Managerin für den deutschsprachigen Raum und Assekurata gewinnt mit Thomas Krüger einen Nachfolger für den neuen BaFin-Chef Frank Grund im Rating-Komitee.

Niedrigzinsen belasten Privatversicherte

Angesichts der dauerhaften Niedrigzinsen werden die privaten Krankenversicherer nicht daran vorbei kommen, in ihren Unternehmen im Bestand den Rechnungszins zu senken. Darin waren sich die Experten beim diesjährigen PKV-Forum der Continentale einig. Es wird eine kommunikative Herausforderung für die Branche, den Kunden die daraus resultierenden Beitragserhöhungen zu erklären. Das gilt besonders deshalb, weil der Zinseffekt nur in Kombination mit weiteren Faktoren berücksichtigt werden kann, also entsprechend drastische Anpassungen drohen.

Transparenz nur für Experten

 Meinung am Mittwoch  Im Rahmen von Solvency II müssen Versicherer deutlich mehr Informationen über ihre finanzielle Lage veröffentlichen. Für Experten wird das hilfreich sein. Die neuen Berichtspflichten werden aber nicht dazu führen, dass auch für den Verbraucher mehr Transparenz herrscht. Die Regeln zur Berichterstattung sind so kompliziert, dass weiterhin großer Erklärungs- und Interpretationsbedarf besteht.

Einfach abwarten ist eine riskante Strategie

 Meinung am Mittwoch  Angesichts der Niedrigzinsphase sind die Lebensversicherer aufgefordert, selbst aktiv zu werden und ihre Geschäftsmodelle den veränderten Marktbedingungen anzupassen. Denn die Unterstützung durch Aufsicht und Politik scheint limitiert. Sie haben zwar den Rahmen für alle Unternehmen im Blick und sind auch zu notwendigen Anpassungen bereit. Einfach abzuwarten und darauf zu hoffen, ist aber sicherlich eine riskante Strategie.

Generali: Vincenzo Reina soll Digitalisierung forcieren

 Leute – Aktuelle Personalien  Vincenzo Reina übernimmt bei Generali Deutschland die neue Position des Head of Smart Insurance Transformation. Er wird eine wichtige Rolle bei der Neuausrichtung des Unternehmens und der Entwicklung neuer Produkte spielen. Im Rating-Komitee der Ratingagentur Assekurata gibt es eine Neubesetzung: Torsten Rohlfs von der Fachhochschule Köln folgt auf Oskar Goecke.

Assekurata: Noch kein Preiskampf in Kfz

Beitragsanpassungen und geringe Schäden aus Elementarereignissen haben dafür gesorgt, dass die Schaden- und Unfallversicherer 2014 versicherungstechnisch profitabel waren. Besonders positiv hat sich nach dem aktuellen Marktausblick der Ratingagentur Assekurata die Kfz-Sparte entwickelt. Für 2015 rechnet die Agentur mit weiteren Beitragserhöhungen. Eine entscheidende Bedeutung in der Autoversicherung misst Assekurata der Frage zu, ob die Versicherungswirtschaft direkten Zugang auf die E-Call-Daten ab 2018 erhält.

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