Archiv ‘Beitragseinnahmen’

Betriebliche Krankenversicherung pusht Wachstum

Bei den privaten Krankenversicherern (PKV) sind die Versicherungsleistungen in den Jahren 2017 bis 2021 etwas stärker gestiegen als die Beitragseinnahmen. Ohne den dämpfenden Einfluss der Corona-Pandemie wäre der Zuwachs bei den Versicherungsleistungen noch stärker ausgefallen. Das geht aus dem PKV-Rechenschaftsbericht 2021/2022 hervor. Die Zahl der Vollversicherten ist im vergangenen Jahr weiter leicht geschrumpft, die Zahl der Zusatzversicherten hat zugelegt, mit der betrieblichen Krankenversicherung als besonderem Wachstumstreiber. … Lesen Sie mehr ›

Pandemie sorgt für Prämienrückgang bei Nexible

Der Digitalversicherer Nexible ist gezeichnet von den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Wie der aktuelle Solvenzbericht der Ergo-Tochter zeigt, hat die Gesellschaft mit Sitz in Nürnberg im vergangenen Jahr einen spürbaren Beitragsrückgang verzeichnet. Grund dafür waren ein schwaches Neugeschäft in der Kfz-Versicherung sowie Stornos. Nichtsdestotrotz gibt sich Geschäftsführer Jonas Boltz zufrieden. „2021 haben wir mit Nexible einige wichtige Schritte vorwärts gemacht“, berichtete er. … Lesen Sie mehr ›

Allianz führt Bilanzrating an

Der Lebensversicherer der Allianz hat im aktuellen Bilanzrating des Branchendienstes Map-Report für das Jahr 2020 erneut das beste Ergebnis erzielt. Während der Branchenprimus bei den Bilanzkennzahlen glänzte, musste er bei den Bruttobeiträgen allerdings herbe Verluste verbuchen. Insgesamt gelang es den Lebensversicherern, die Prämieneinnahmen im vergangenen Jahr trotz heftigen Gegenwinds stabil zu halten. Dazu trug vor allem das Einmalbeitragsgeschäft bei. In den Neugeschäftszahlen machte sich die Corona-Krise aber dann doch bemerkbar. … Lesen Sie mehr ›

Lebensversicherer bei Beiträgen im Aufwind

Im vergangenen Jahr verzeichneten die deutschen Lebensversicherer nach vielen Jahren wieder einen Zuwachs bei den Beitragseinnahmen. Insgesamt konnten sie ihre Bruttobeiträge um 2,2 Mrd. Euro auf 88,28 Mrd. Euro steigern. Das geht aus dem aktuellen Map-Report hervor. Am deutlichsten konnte dabei – dank einer internen Bestandsübertragung – die Ergo Vorsorge zulegen. Auch im Neugeschäft lief es für die Anbieter deutlich besser. Das konnte jedoch nicht den Bestandsabrieb ausgleichen. Verglichen mit dem Höchststand 2004 haben sie jetzt insgesamt 11,4 Millionen Policen weniger in den Büchern. … Lesen Sie mehr ›

GDV: D&O-Versicherung tief in den roten Zahlen

Die Managerhaftpflichtversicherung (D&O) ist ein großes Verlustgeschäft. Das geht aus vertraulichen Daten des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft hervor, die dem Versicherungsmonitor vorliegen. Nach diesen Unterlagen dürfte die Branche im Jahr mehr als 100 Mio. Euro technischen Verlust mit dem Geschäftsfeld machen, die Schaden- und Kostenquote lag 2016 bei etwa 125 Prozent. Auch die VW-Dieselaffäre könnte nach Einschätzung von Branchenexperten einen großen D&O-Schaden zur Folge haben. Erstmals bietet die GDV-Statistik auch ein halbwegs verlässliches Indiz für das Marktvolumen in Deutschland: Es dürfte bis zu 500 Mio. Euro betragen. … Lesen Sie mehr ›

Map-Report: Lebensversicherer verlieren weiter

Die niedrigen Zinsen machen den deutschen Lebensversicherern weiter zu schaffen. Die Kunden sind zunehmend verunsichert, was sich vor allem an der Entwicklung der Beitragseinnahmen und des Neugeschäfts zeigt. Beides ging im vergangenen Jahr noch einmal deutlich zurück, wie die aktuelle „Bilanzanalyse deutscher Lebensversicherer 2015“ des Branchendienstes Map-Report zeigt. Auch können oder wollen immer mehr Versicherte ihre Verträge nicht mehr bedienen, der Anteil der Beitragsfreistellungen stieg an. … Lesen Sie mehr ›

Krankenversicherung wächst langsam, Pflege stark

Im vergangenen Jahr sind bei den privaten Krankenversicherern (PKV) die Leistungsausgaben deutlich stärker gestiegen als die Beitragseinnahmen. Grund für die Entwicklung war die Krankenversicherung. In der Pflegeversicherung nahmen dagegen die Einnahmen leicht stärker zu als die Ausgaben. Die Zahl der Vollversicherten ist weiter gesunken, denn nach wie vor gehen mehr Menschen von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung als umgekehrt. Der Saldo ist allerdings geringer geworden. Die Zahl der Versicherten im Notlagentarif nimmt zu, aber nicht mehr so stark wie 2014. … Lesen Sie mehr ›