Archiv ‘China’

Maschmeyer: Zurzeit herrscht Insurtech-Winter

Angesichts der Zinswende sind viele Bewertungen von Insurtechs unter Druck geraten. Wagniskapitalgeber Carsten Maschmeyer macht das keine Sorgen. Nach dem Insurtech-Winter werde es auch wieder Frühling und Sommer geben. Für Investoren seien die Aussichten gerade sogar ideal. Er sieht goldene Jahre für Wagniskapitalgeber kommen. Gründer seien mehr auf den Break-even bedacht als früher, und Investoren könnten bessere Bedingungen für sich durchsetzen. … Lesen Sie mehr ›

Ergo versichert NIO-Fahrzeuge

Die Munich Re-Tochter Ergo versichert künftig die Elektrofahrzeuge des chinesischen Autoherstellers NIO. Er war Anfang Oktober mit einem Auto-Abo-Modell im deutschen Markt gestartet. Bestandteil des monatlichen Abo-Preises ist auch ein Haftpflicht- und Kaskoschutz von Ergo. Zudem wollen die beiden Unternehmen gemeinsam an weiteren innovativen Versicherungslösungen für NIO-Fahrzeuge arbeiten. … Lesen Sie mehr ›

Allianz plant Vermögensverwalter-Gründung in China

Die Allianz verhandelt mit chinesischen Banken darüber, einen Vermögensverwalter in China aufzubauen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Der Fondsmanagement-Markt in der zweitgrößten Volkswirtschaft weltweit birgt großes Potenzial. Der Versicherer äußerte sich nicht dazu. Auch zu einem etwaigen Zusammenhang mit dem Structured-Alpha-Skandal schweigt das Unternehmen. … Lesen Sie mehr ›

Gallagher Re: Ein neuer arabischer Frühling steht bevor

Im Dezember 2010 startete der sogenannte arabische Frühling, der von Protesten und Aufständen in vielen arabischen und nordafrikanischen Staaten geprägt war. Die Ausgangssituation, die zu diesen Massenprotesten geführt hat, ist laut Gallagher Re aktuell durch die Pandemie, den Ukraine-Krieg und die Inflation sehr ähnlich – allerdings nicht beschränkt auf eine Region, sondern weltweit. Der Rückversicherungsmakler erwartet politische Verwerfungen, die der globalen Wirtschaft weiter zusetzen könnten. Auf den Versicherungsmarkt für strukturierte Kredit- und politische Risikoversicherungen hat das bisher kaum Auswirkungen. … Lesen Sie mehr ›

„Bevor wir frieren, haben wir keine Jobs mehr“

Der Krieg in der Ukraine hat die deutschen Versicherer in ihrem Kerngeschäft bislang nur begrenzt getroffen. Große Sorgen bereiten der Branche allerdings die kaum abzuschätzenden mittel- und langfristigen Auswirkungen, die der Konflikt mit seinen Sanktionen und Embargos haben wird. Axa Deutschland-Chef Thilo Schumacher fürchtet vor allem Gas-Engpässe, die die Unternehmen sehr schnell stark treffen würden, und damit auch Industrieversicherer. „Bevor wir frieren, haben wir keine Jobs mehr“, sagte er auf dem Aon Marktforum. Auch der Umgang Chinas mit der Rückkehr der Pandemie sei entscheidend für die hiesige Wirtschaft. … Lesen Sie mehr ›

Allianz: Weltweite Prämieneinnahmen steigen wieder

Die Prämieneinnahmen der Versicherer weltweit sind laut dem Allianz Global Insurance Report im Jahr 2021 nach einem Rückgang im Vorjahr um 5,1 Prozent auf 4,2 Billionen Euro gestiegen. Für das laufende Jahr prognostiziert die Allianz ein globales Prämienwachstum von 4,8 Prozent, allerdings bei einer Inflation von 6,2 Prozent. Der Ukraine-Krieg dämpft den Anstieg um einen Prozentpunkt. Der deutsche Markt wird auch in den kommenden Jahren dem Rest Europas in puncto Prämienwachstum hinterherhinken, erwartet die Allianz. … Lesen Sie mehr ›

Herbert Fromme

Das Gewittergrollen aus China

 Herbert Frommes Kolumne  Der chinesische Immobilienkonzern Evergrande ist in großen Schwierigkeiten. Auch wenn aus China Siegesmeldungen von der Rettung kommen, ist Vorsicht angebracht. Das Unternehmen mit einer Schuldenlast von mehr als 300 Mrd. Dollar könnte für eine schwere Krise an den Kapitalmärkten sorgen. Wer glaubt, die Folgen der Pandemie für die Finanzwirtschaft seien überwunden, sollte genau hinsehen. Eine Finanzkrise vom Kaliber 2008 ist immer noch möglich, nicht nur durch Evergrande  – und sie wäre katastrophal für die Versicherer, die Großanleger sind. … Lesen Sie mehr ›

Chinesische Aufsicht schaut Ping An auf die Finger

Erst vergangene Woche veröffentlichte der chinesische Versicherungsriese Ping An ernüchternde Halbjahreszahlen, jetzt sprechen Insider von Prüfungen des Immobilienportfolios durch die Finanz- und Versicherungsaufsicht CBIRC. Die Behörde scheint die Geschäfte des Versicherers schon seit Anfang des Jahres genauer unter die Lupe zu nehmen. Beteiligte Personen berichten zudem, dass die Aufsicht Ping An angewiesen habe, den Verkauf von Anlageprodukten mit Immobilienbezug zu stoppen. … Lesen Sie mehr ›

Ping An mit Gewinnrückgang im ersten Halbjahr

Der chinesische Versicherungsriese Ping An hat einen Rückgang des Halbjahresergebnisses um 15,5 Prozent auf 58 Mrd. Yuan (7,6 Mrd. Euro) erlitten. Grund ist vor allem die Schieflage des mit Schuldenproblemen behafteten Baukonzerns China Fortune Land Development, an dem Ping An zu einem Viertel beteiligt ist. Entsprechende Wertminderungen haben das Halbjahresergebnis von Ping An mit 20,8 Mrd. Yuan belastet. Der Konzern, der seit Monaten unter einem schwächelnden Aktienkurs leidet, hat einen Aktienrückkauf angekündigt. … Lesen Sie mehr ›