Leute – Aktuelle Personalien Nachdem das Insurtech Element gleich zwei Vorstände innerhalb kürzester Zeit verloren hat, konnte der Digitalversicherer nun Eric Schuh als neuen Vorstand gewinnen. Er kommt von der Swiss Re. Außerdem: Der Maklerpool BCA hat einen neuen Vertriebsleiter, QBE ernennt einen neuen Übergangs-Chef und stärkt seine Präsenz in Deutschland, und Kathleen Reardon hat eine neue Aufgabe gefunden, nachdem sie den Rückversicherer Hamilton Re verlassen hatte.
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Element verliert weiteren Vorstand
Leute – Aktuelle Personalien Vorstand Sascha Herwig (Bild) hat den Berliner Digitalversicherer Element zum 30. September verlassen. Es ist der zweite prominente Abgang in wenigen Monaten. Bereits zum 1. August wechselte Vorstand und Mitgründer Wolff Graulich zum Berater Senacor. Außerdem: Fausto Parente bleibt Eiopa-Exekutivdirektor, die Targo Versicherungen bekommen einen neuen Vertriebsvorstand, Hiscox beruft einen Leiter für das neue Büro in Stuttgart, und der Rückversicherer Scor hat einen neuen Finanzchef.
Element erhält 10 Mio. Euro
Der Digitalversicherer Element hat 10 Mio. Euro bei Investoren eingesammelt. Damit steigert das Unternehmen sein gesamtes Funding auf 50 Mio. Euro. Nach einer kurzen Umsatzdelle zu Beginn der Corona-Krise verzeichnete der White Label-Anbieter in den Monaten Juni und Juli Rekordzahlen, sagt Vorstandschef Christian Macht.
Element-Vorstand Graulich geht zu Senacor
Leute – Aktuelle Personalien Der ehemalige Axa-Manager Wolff Graulich (Bild) hat drei Jahre lang den Digitalversicherer Element mit aufgebaut, jetzt zieht er weiter. Zum 1. August wechselt er als Partner zur Business- und IT-Beratung Senacor. Sein Vorstandsposten bei Element wird nicht neu besetzt. Außerdem: Der Berater PwC hat einen neuen Leiter für den deutschen Versicherungssektor ernannt. Karsten Steinicke ist neuer Risikoingenieur für die Technische Versicherung beim Industrieversicherer MSIG Insurance Europe. Ferma-Chefin Typhaine Beaupérin sitzt vier weitere Jahre im Fachbeirat von Eiopa.
Ernüchternde Insurtech-Zahlen
Herbert Frommes Kolumne Was immer man von Solvency II hält, das System hat zweifellos auch gute Seiten. Dazu gehört die größere Transparenz. Jetzt liegen die Solvenzberichte für 2019 vor, auch die der Insurtechs mit Versicherungslizenz. Gemeinsam ist fast allen, dass sie sehr viel Geld verbrennen. Das ist für einen Versicherer in den ersten Jahren auch nicht ungewöhnlich. Bei einigen Insurtechs ist aber zweifelhaft, ob Investoren sie weiterhin mit den benötigten Millionen unterstützen werden. Dennoch: Traditionelle Versicherer, die Insurtechs unterschätzen, machen einen großen Fehler.
One steigert Beitragseinnahmen
Der digitale Versicherer One mit Sitz in Liechtenstein konnte seine Bruttobeiträge deutlich erhöhen. 6,6 Mio. Euro hat die Wefox-Tochter im Jahr 2019 erzielt, zehnmal soviel wie im Vorjahr. In dem aktuellen Geschäftsbericht und in dem Bericht zur Solvenz- und Finanzlage (SFCR) zeigt sich One zufrieden. Auch der Verlust ist im Vergleich zu 2018 zurückgegangen und beläuft sich auf 1,96 Mio. Euro.
Element: Mehr Prämie und mehr Verlust
Im zweiten vollen Geschäftsjahr hat der Digitalversicherer Element 4,3 Mio. Euro an Bruttoprämien eingenommen. Allerdings fiel auch der Verlust höher aus. Der Versicherer machte ein Minus von 14,2 Mio. Euro. Das entspreche den Erwartungen, da sich das Unternehmen noch im Aufbau befinde, teilte Element mit. Auch für dieses Jahr rechnet das Unternehmen nicht mit einem Gewinn. Element bietet White Label-Lösungen für Kooperationspartner an und tritt nicht unter eigenem Namen im Markt auf.
Cyberdirekt verkauft Axa-Policen
In vielen Bereichen ändert sich aktuell die Herangehensweise von Versicherern und Kunden. So suchen viele Versicherer neue Vertriebswege für Cyberpolicen, denn Homeoffice und Digitalisierung haben den Bedarf an Cyberschutz erhöht. Die Axa hat aktuell eine Kooperation mit dem Spezialvermittler Cyberdirekt vereinbart. Die angeschlossenen Makler des Berliner Start-ups können Gewerbekunden ab sofort die „Byte Protect“-Police des Versicherers anbieten.
Element versichert Cyber für Vodafone
Mobilfunkkunden von Vodafone können sich ab sofort gegen ausgewählte Cyberrisiken versichern. Erleiden Privatkunden Vermögensschäden durch Betrug beim Online-Shopping oder -Banking sowie bei Identitätsdiebstahl, sind bis zu 15.000 Euro pro Fall abgedeckt. Dahinter steht der junge Digitalversicherer Element, der zur Finleap-Gruppe gehört. Das Start-up entwickelt Versicherungslösungen für Firmenkunden, die diese dann ihrer eigenen Klientel anbieten. Erst vor Kurzem hatte Element eine Ausweitung der Zusammenarbeit mit VW in der Autoversicherung verkündet.
Element bringt Leasing-Schutz für VW
Der Digitalversicherer Element baut die Produktpalette in der Kooperation mit VW aus. Privatkunden mit Leasingwagen können sich über den digitalen Rückgabeschutz gegen das Risiko zusätzlicher Kosten nach der Rückgabe absichern. Es geht um die Gefahr, dass der Wagen mehr Schäden aufweist, als in einem bestimmten Leasingzeitraum zu erwarten wäre. VW spürt unterdessen bereits die Folgen der Corona-Krise auch im Neugeschäft mit Finanzdienstleistungen und Versicherungen.
Vom Versicherer zum Lösungsanbieter
Die Signal Iduna will sich verstärkt als Anbieter von digitalen Lösungen positionieren, die den Kunden das Leben erleichtern. Viel verspricht sich Unternehmenschef Ulrich Leitermann von einer Pflege-App, die der Versicherer gemeinsam mit dem Softwareunternehmen MSG entwickelt hat. Sie soll auch anderen privaten Krankenversicherern und gesetzlichen Krankenkassen angeboten werden. Um bei der Digitalisierung aktiv mitzumischen, beobachtet die Signal Iduna genau, was sich bei Start-ups tut und nutzt Beteiligungen, um einen Fuß in die Tür zu bekommen. Als große Herausforderung für die Versicherungsbranche sieht Leitermann die Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit.
Ökosysteme: Riesenchance und brandgefährlich
Versicherer setzen große Hoffnung in digitale Ökosysteme. Über die Netzwerke wollen sie im Alltag den Kontakt zum Kunden halten. Versicherer müssen jetzt entscheiden, welche Ökosysteme sie anführen wollen und wo ihnen ein Dasein als Produktzulieferer genügt, sagte Wolff Graulich (Bild), Vorstand beim jungen Versicherer Element, bei einer Veranstaltung in Köln. Schlimmstenfalls geraten die Risikoträger in den Hintergrund und müssen viel Geld für den Zugang zu den Netzen zahlen, warnte Witold Jaworski, Chief Information Officer bei Ergo Technology und Services Management.
Finleap holt Ergo-Managerin
Leute – Aktuelle Personalien Der Firmeninkubator Finleap erweitert sein Management: Birte Sewing (Bild), aktuell Leiterin des Bereichs Investmentprodukte bei Ergo, wechselt Anfang November zum Berliner Start-up und wird neue Chief Operating Officer. Außerdem: Der Wirtschaftsprüfer KPMG ernennt Claudia Fell zur Leiterin der Strategie-Beratung für den kürzlich neu geschaffenen Bereich Insurance Management Consulting. Der Finanzvertrieb Swiss Life Select begrüßt Christian Linnewedel als neuen Co-Geschäftsführer. Timo Hertweck wechselt von Südvers zu Element. Der Rückversicherer Liberty Mutual Re und der Großmakler Aon haben neue Leiter für die Wirtschaftsräume Nordeuropa und EMEA ernannt.












