Die Regierung arbeitet an einem Konzept für eine stärkere Verbreitung von Elementarschadenpolicen, viele Details sind aber noch unklar. Um sicherzustellen, dass auch genug in Prävention investiert wird, sollte der Staat bei Großschäden in die Pflicht genommen werden, forderte Deutsche-Rück-Chef Achim Bosch in Baden-Baden. … Lesen Sie mehr ›
Die Bundesregierung stimmt derzeit Eckpunkte für eine stärkere Verbreitung von Elementardeckungen ab. Das berichtete Bundesjustizministerin Stefanie Hubig auf dem GDV-Versicherungstag. Der wiedergewählte Verbandspräsident Norbert Rollinger warnte vor einer Wettbewerbsverzerrung in der reformierten privaten Altersvorsorge. … Lesen Sie mehr ›
Naturkatastrophen weltweit haben im Auftaktquartal 2026 deutlich geringere wirtschaftliche und versicherte Schäden verursacht als im langjährigen Mittel, meldet Gallagher Re. Stürme dominieren die Rangliste der teuersten Ereignisse. … Lesen Sie mehr ›
Die Versicherungsbranche blickt optimistisch auf die anstehenden Reformen bei der staatlich geförderten Altersvorsorge und der Elementarversicherung für Hausbesitzer. Auf der Jahresmedienkonferenz des Lobbyverbands GDV warben Präsident Norbert Rollinger und Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen erneut für ihre Positionen. Beim angekündigten Standardprodukt in der privaten Altersvorsorge forderten sie eine Aussetzung der Beratungspflicht, um mit der Konkurrenz gleichzuziehen. Das richte sich nicht gegen den Vertrieb, betonte Rollinger. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Die Firma J.M. Schmitt in Bad Neuenahr-Ahrweiler produziert Rundverpackungen. Die katastrophale Flut im Sommer 2021 sorgte für einen Schaden von 23 Mio. Euro. Doch der Versicherer Generali hat nur 8 Mio. Euro gezahlt. Firmenchef Erwin Schmitt habe einem Sublimit von 20 Prozent für Elementarschäden zugestimmt, argumentiert die Generali. Der bestreitet das und hat den Versicherer verklagt. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch Union und SPD haben im Koalitionsvertrag angekündigt, neben einer Elementarpflichtversicherung, gegebenenfalls mit Opt-Out, eine staatliche Rückversicherung für Elementarschäden einzuführen. Ich hoffe sehr, dass die neue Regierung diese ersten, vorsichtigen Pläne in die Tat umsetzt und danach für weitere Diskussionen über den richtigen Umgang und die richtige, staatlich und privatwirtschaftlich finanzierte Absicherung systemischer Risiken bereit ist. … Lesen Sie mehr ›
Die Versicherungskammer begrüßt die Pläne von Union und SPD zur Elementarversicherung, die auch die Gründung eines staatlichen Rückversicherers und mehr Prävention vorsehen. Der Versicherer hatte 2024 erneut mit hohen Elementarschäden zu kämpfen, vor allem durch die Überschwemmungen im Saarland und in Bayern. Um ihr Investment in die Nürnberger – der Konzern ist nach der Munich Re der zweitgrößte Anteilseigner des kriselnden Versicherers – macht sich die Versicherungskammer keine Sorgen. … Lesen Sie mehr ›
Die SV Sparkassenversicherung hat 2024 ein Rekord-Neugeschäft in der Schaden- und Unfallversicherung gemacht. Auch die Lebensversicherung hat so stark zugelegt wie seit 20 Jahren nicht. Der Jahresüberschuss erreichte 103,2 Mio. Euro, deutlich mehr als im Vorjahr, als unter anderem ein umfangreicher Abbau stiller Lasten den Gewinn schmelzen ließ. Die gute Lage hat der Versicherer genutzt, um die restlichen stillen Lasten fast vollständig abzubauen. … Lesen Sie mehr ›
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP), entschiedener Gegner der derzeit diskutierten Pflichtversicherung gegen Elementarschäden, wirbt im Vorfeld der Bund-Länder-Beratungen am 20. Juni für eine Angebotspflicht. Neukunden sollen bei Abschluss einer Gebäudeversicherung automatisch ein Angebot für eine Elementar-Deckung erhalten, die sie bei Bedarf abwählen können. Ihren Bestandskunden sollen die Versicherer ein Angebot machen, ihren Vertrag entsprechend auf Elementarrisiken auszuweiten. Unterstützung kommt jetzt vom Versichererverband GDV. … Lesen Sie mehr ›
Die Höhe der versicherten Schäden durch Starkregen und den daraus resultierenden Überflutungen in Süddeutschland steigt an. Besonders in Baden-Württemberg sind nahezu alle Wohngebäude gegen Elementarschäden versichert. Die Schadenschätzung von Moody’s ist mit bis zu 3 Mrd. Euro die bisher höchste. Der GDV hatte vor einigen Tagen die versicherten Schäden noch auf rund 2 Mrd. Euro geschätzt. … Lesen Sie mehr ›
Der Klimawandel betrifft Versicherer in vielerlei Hinsicht, Verbraucher spüren die Folgen vor allem in der Gebäudeversicherung. Besonders in den USA steigen die Preise enorm, und immer mehr Gesellschaften ziehen sich ganz aus dem Segment zurück. Das hat in Amerika weitreichende Folgen in vielen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft. Einige Experten gehen davon aus, dass der Gebäudeversicherungsmarkt nicht zu retten ist. Ein Scheitern hätte auch Konsequenzen für den Weltmarkt. … Lesen Sie mehr ›
In den beiden nordischen Ländern Island und Norwegen gab es in den vergangenen Wochen gleich mehrere Naturkatastrophen. Island war sowohl von einem Vulkanausbruch als auch von einem Erdbeben betroffen. Viele Gebäude wurden komplett zerstört. Der nationale Katastrophenversicherer hat eine erste Bilanz gezogen. Norwegen erlebte einen der stärksten Stürme der vergangenen dreißig Jahre. … Lesen Sie mehr ›
Die schweren Überschwemmungen in Niedersachen und anderen Teilen Deutschlands haben die Diskussion um eine bundesweite Pflicht einer Elementarschadenversicherung wieder aufflammen lassen. Eine deutschlandweite Einheitsprämie würde für die meisten Hausbesitzer deutlich teurer werden als derzeit, hat die aktuarielle Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss berechnet. An der Kalkulation einer solchen Deckung soll es laut den Aktuaren nicht scheitern. … Lesen Sie mehr ›