Medienanalyse Neben der Niedrigzinsphase, den vielfältigen Folgeerscheinungen der Digitalisierung und den komplexen aufsichtsrechtlichen Anforderungen sehen sich die Versicherer einem zunehmenden internen Handlungsbedarf gegenüber. Im Fokus der Medienberichterstattung standen zuletzt die tiefgreifenden Umbauprozesse, zu denen sich die Assekuranz aufgrund des steigenden Effizienz- und Kostendrucks veranlasst sieht. Da die Attraktivität der Unternehmen für die Aktionäre erhalten bleiben soll, befürchten die Mitarbeiter, dass die laufenden und noch anstehenden Umwälzungen vor allem zu ihren Ungunsten verlaufen könnten. … Lesen Sie mehr ›
Der Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung kann für Handelsbetriebe ein zeitraubendes Unterfangen sein. Sobald ihre Risiken etwas komplexer sind, weil sie auch eigene Produkte verkaufen, ist ein Online-Abschluss kaum mehr möglich. Das wollen der Versicherer Ergo und der Online-Makler Finanzchef24 ändern. Gemeinsam haben sie eine neue Betriebshaftpflichtpolice entwickelt. Auch bei komplizierteren Gemengelagen soll ein Online-Abschluss innerhalb von fünf Minuten möglich sein. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Jörg Stoffels, Vorstand bei der Ergo Direkt, verlässt überraschend das Unternehmen. Offenbar gab es Differenzen über die Strategie der Munich Re-Tochter Ergo. Die Nachfolgerin kommt von der Allianz. Außerdem: Rémi Vrignaud, bislang Leiter des Büros von Allianz-Konzernchef Bäte, wird neuer Vorstandsvorsitzender der Allianz in Österreich. Bei der Axa verlässt Kommunikationschef Gregor Faßbender-Menzel nach nur neun Monaten das Unternehmen, und der Rückversicherer Tokio Millenium Re hat Brian Secrett vom Versicherungsmarkt Lloyd’s abgeworben. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Johannes Lörper (Bild) sitzt seit Anfang Juli im Rating-Komitee von Assekurata, nachdem er im vergangenen Oktober aus Altersgründen seinen Vorstandsposten bei der Ergo niederlegt hatte. Außerdem: XL Catlin ernennt Sonja Ochsenkuehn zur Leiterin globale Programme und Ashish Umbre zum Partner für künstliche Intelligenz beim Tochterunternehmen Accelerate. Marsh wirbt Sastry Durvasula als Chief Digital Officer und Chief Data & Analytics Officer von American Express ab. … Lesen Sie mehr ›
Die Versicherer sind sich uneins, wie die Zukunft der sogenannten Schwankungsrückstellung in den Bilanzen aussehen soll. Große Versicherer wollen sie abschaffen, kleine Gesellschaften halten dagegen. Der GDV sucht den Mittelweg, wie auf dem CFO-Dinner der Süddeutschen Zeitung in München deutlich wurde. Harsche Kritik gab es an den neuen Eigenkapitalregeln Solvency II. … Lesen Sie mehr ›
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Ergo-Vorstand verbessert Mitarbeiterkommunikation weiter. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Für eigenständige Vertriebsorganisationen und die Außendienste vieler Versicherer wird es eng. Dafür sorgen einerseits die Nahles-Rente, andererseits die Reform der Zinszusatzreserve, die sich die Parteien bezahlen lassen werden. Ein Provisionsdeckel ist wahrscheinlich. Die Nahles-Rente wird ihre Wirkung direkt und indirekt entfalten, wegen der Kostenbremse und des Opt-Out-Systems. Der Markt für privat verkaufte Lebensversicherungen wird schlicht kleiner werden, und die Debatte über die Kosten an Schärfe gewinnen. … Lesen Sie mehr ›
Sowohl Versicherer als auch Insurtechs suchen nach Strategien, wie sie digitale Lösungen am besten mit den für Kunden nach wie vor wichtigen persönlichen Dienstleistungen unter einen Hut bringen können. Das wurde auf der Konferenz Digisurance des Softwareunternehmens Flexperto und des Allianz-Accelerators Allianz X deutlich. Auch Start-ups wie dem digitalen Komposit-Versicherer Flypper ist inzwischen klar, dass sie nicht von der Fiktion eines komplett digitalen Kunden ausgehen können. … Lesen Sie mehr ›
Die Wahrnehmung könnte unterschiedlicher nicht sein. Ergo-Chef Markus Rieß zeigt sich hochzufrieden mit dem Fortschritt seines Strategieprogramms und ist überzeugt, die hohen Anforderungen des Münchener Mutterkonzerns Munich Re erfüllen zu können. Doch außerhalb der Führungsetage des Ergo-Konzerns ist die Stimmung schlecht. Die Ergebnisse der jüngsten Mitarbeiterbefragung enttäuschten, räumt der Vorstandsvorsitzende ein. Die Angestellten sorgen sich wegen des Umbaus und fürchten um ihre Arbeitsplätze. Dass Rieß von Chatbots schwärmt, die Tätigkeiten übernehmen und Mitarbeiter ersetzen, dürfte die Sorgen zusätzlich schüren. … Lesen Sie mehr ›
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Nahles-Rente, IDD-Richtlinie, Provinzial Nordwest, Gothaer, Ergo … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Es dringt wenig nach außen, die meisten Verhandlungen bleiben unter dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung. Aber zwischen vielen Versicherern gibt es Gespräche über alle möglichen Formen der Kooperation. Das gab es zwar schon öfter, meistens waren die Ergebnisse aber mager. Das könnte in dieser Runde anders sein – wenn sich die Gesellschaften trauen. Es gibt erste Ergebnisse, zum Beispiel das Vergleichsportal KV Fux von Concordia, Debeka und HUK-Coburg. Doch viele Vorstände zögern. … Lesen Sie mehr ›
Insurtechs, die mit alteingesessenen Versicherern ins Geschäft kommen wollen, versprechen oft, alles besser, schneller und billiger zu machen. Die Start-ups sollten ehrlicher sein und auch Probleme wie die Integration der neuen Techniklösungen in die alten IT-Systeme der Versicherer ansprechen, sagte Lee Ng, operative Chefin des Innovationslabors von Metlife in Singapur, auf der Insurtech-Konferenz DIA Amsterdam. Erst das mache sie zu ernstzunehmenden Partnern. Mark Klein, Digitalchef von Ergo, glaubt, dass sich auch die Versicherer ändern müssen, wenn die Zusammenarbeit gelingen soll. … Lesen Sie mehr ›
Der Rückversicherer Munich Re hat im ersten Quartal einen Gewinn von 557 Mio. Euro eingefahren, ein Plus von 121 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Leben-Rückversicherung lief für den Konzern gut, in Schaden- und Unfall enttäuschte das Ergebnis wegen vieler Großschäden. Am heftigsten schlug Zyklon „Debbie“ mit 100 Mio. Euro zu Buche. Mit dem Ergebnis der Düsseldorfer Tochter Ergo ist Finanzvorstand Jörg Schneider zufrieden, das Gewinnziel für 2017 mit bis zu 200 Mio. Euro bleibt bestehen. In wenigen Tagen müssen Versicherer ihre Solvenz-Kennzahlen offenlegen, so will es die Aufsicht Eiopa. Munich Re greift vor und präsentiert solide Zahlen – auch […] … Lesen Sie mehr ›
Der Ergo-Konzern hat eine neue IT-Tochtergesellschaft in Berlin und Warschau gegründet. Die Ergo Digital IT soll rund 100 Mitarbeiter haben und für alle Unternehmen des Konzerns im In- und Ausland vor allem Apps und Programme für den Kundenkontakt programmieren. Die deutsche IT-Tochter Itergo in Düsseldorf wird sich künftig – ähnlich wie die IT-Töchter der anderen Landesgesellschaften – auf die Backend-Systeme konzentrieren. Damit sorgt IT-Chef Tomasz Smaczny bei den etablierten Gesellschaften für Unruhe. … Lesen Sie mehr ›