Archiv ‘EU’

Europäische Versicherer für mehr Klimaschutz

Die europäische Versicherungsbranche fordert von der Europäischen Union (EU) mehr Maßnahmen zur Schadenprävention und Anpassung an den Klimawandel. Es sei zu spät, um nur noch auf eine Begrenzung des Klimawandels zu setzen. Das erklärt der Dachverband Insurance Europe in einer Stellungnahme im Rahmen der Beratungen über eine neue Klimastrategie der EU. Die Versicherer seien bereit, eine wichtige Rolle beim Umgang mit Klimarisiken und bei der Finanzierung von Klimaneutralität zu spielen. … Lesen Sie mehr ›

Vantik: „PEPP ist eine Riesenchance“

 Exklusiv  Mit dem Pan-European Personal Pension Product (PEPP) will die EU eine kostengünstige, grenzüberschreitende Privatrente schaffen. Seitdem das Europäische Parlament und der Rat die Einführung im Sommer 2019 beschlossen haben, arbeitet die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa an einem konkreten Umsetzungsvorschlag. Diesen Freitag wird die Behörde ihn vorlegen. Til Klein, Gründer und CEO des Fintechs Vantik und Mitglied des Eiopa-Expertenbeirats, gibt im Interview mit dem Versicherungsmonitor eine Vorschau auf den Gesetzentwurf – und erklärt warum die Europarente eine gute Vorlage für eine Riester-Reform wäre. … Lesen Sie mehr ›

New Deal for Consumers: EU-Massenklagen kommen

 The Long View – Der Hintergrund   Das Gesetzgebungsverfahren für die im Rahmen des „New Deal for Consumers“ der EU angekündigte Möglichkeit zur Massenklage nähert sich auf europäischer Ebene der Zielgeraden. Anders als bei der deutschen Musterfeststellungsklage können Einrichtungen, die zur Durchsetzung von Verbraucheransprüchen qualifiziert sind, dabei direkt Schadenersatz für die Betroffenen erstreiten. Von der neuen Klagemöglichkeit sind auch Versicherer betroffen, zum einen als mögliche Beklagte, aber auch als Anbieter von Vermögensschaden- und D&O-Deckungen. … Lesen Sie mehr ›

ESG-Offenlegung: Die Zeit rennt

Auf Versicherer und Vermittler kommen ab 10. März nächsten Jahres umfangreiche Offenlegungspflichten in Bezug auf Nachhaltigkeitsrisiken zu. Dafür sorgen die sogenannte SFDR-Verordnung und die Taxonomie-Verordnung der EU. Für die Unternehmen bleibt nur wenig Zeit, sich darauf einzurichten, warnt Caroline Herkströter von der Kanzlei Norton Rose Fulbright. Neben umfangreichen Maßnahmen zur Vorbereitung sollten sich die Gesellschaften auch in das derzeit laufende Konsultationsverfahren zu den technischen Regulierungsstandards aktiv einbringen, rät sie. … Lesen Sie mehr ›

Globaler Kapitalstandard: Franzosen meutern

Gabriel Bernardino, Chef der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa, fordert international tägige Versicherungsgruppen nachdrücklich auf, an der fünfjährigen Testphase für den neuen globalen Kapitalstandard ICS teilzunehmen. Eine Reihe französischer Versicherer und Rückversicherer weigert sich. Sie fürchten Nachteile für europäische Versicherer, falls die internationalen Aufseher die selbst von Amerikanern entwickelte ICS-Alternative als gleichwertig betrachten sollten. … Lesen Sie mehr ›

GDV setzt auf Nachhaltigkeit

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) will sich für eine klimaneutrale und nachhaltige Ökonomie einsetzen. Versicherer seien ideale Partner für die Energiewende, heißt es in einem Papier, in dem der Verband seine sieben politischen Positionen für das Jahr 2020 veröffentlicht hat. Er fordert unter anderem eine neue Risikokultur für den Cyberspace, flexiblere Regulierung und größere Vorsorge-Anstrengungen angesichts des demographischen Wandels. … Lesen Sie mehr ›

Herbert Fromme

Brexit und kein Ende

 Herbert Frommes Kolumne  Der Brexit wird zur Tatsache. Das führt zu interessanten Effekten in der Übergangszeit, in der beide Seiten noch in dem jeweils anderen Gebiet Policen zeichnen dürfen, während die Zukunft der Beziehungen im Bereich Financial Services und damit auch Versicherung offen ist. Geklärt ist bislang überhaupt nichts – deshalb müssen sich die Versicherer in Großbritannien und in der EU auch auf einen harten Brexit vorbereiten. … Lesen Sie mehr ›

Grüne: EU als Leitmarkt für nachhaltige Investitionen

Die Grünen wollen die Bundesregierung in Sachen nachhaltiger Finanzwirtschaft in die Pflicht nehmen. Die große Koalition soll sich für ein europaweites Bewertungssystem von nachhaltigen und nicht-nachhaltigen Kapitalanlagen einsetzen, Versicherer und Banken sollen Klimarisiken beim Risikomanagement beachten müssen. Nachhaltige Anlagen wollen die Grünen durch Schaffung eines neuen EU-Labels attraktiver werden. Sie fordern außerdem die Schaffung eines Bürgerfonds für zusätzliche Altersvorsorge, der bei der Kapitalanlage nachhaltigen Kriterien folgt. … Lesen Sie mehr ›

Sustainable Finance wird Beratungsthema

Versicherungsvermittler müssen sich über kurz oder lang mit dem Thema nachhaltige Kapitalanlagen beschäftigen. Die EU-Kommission will ihnen vorschreiben, dass sie Kunden nach ihren entsprechenden Präferenzen fragen, berichtete Elisabeth Stiller, Leiterin Vertrieb des Versichererverbands GDV, auf einer Veranstaltung in Berlin. Damit nimmt das Thema weiter Fahrt auf. Stiller wollte keine Prognose treffen, ob der geplante Provisionsdeckel für Lebens- und Restschuldversicherungen kommt oder nicht. Der Referentenentwurf des SPD-geführten Finanzministeriums sollte schon längst ins Kabinett eingebracht werden, was aber offensichtlich an Widerstand aus der CDU scheitert. … Lesen Sie mehr ›

Brexit: Kein akuter Handlungsbedarf

 Meinung am Mittwoch  Der Brexit bleibt weiterhin spannend. Der Termin für den Austritt Großbritanniens aus der EU wurde mehrfach verschoben, es kam zum Regierungswechsel im Vereinigten Königreich und zu Verwerfungen im britischen Unterhaus. Ob der jetzt geplante Austrittstermin zum 31. Oktober 2019 gehalten werden kann, ist ungewiss. Ein akuter Handlungsbedarf für Versicherer mit Risiken in Großbritannien besteht allerdings nicht. Zum einen gibt es Übergangsregelungen, zum anderen haben auch die Versicherer selbst schon vorgesorgt. … Lesen Sie mehr ›

Brexit: Was dürfen die Niederlassungen leisten?

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Nächster Stichtag in der Brexit-Saga ist der 31. Oktober 2019. Werden bis dahin weder ein Austrittsabkommen noch eine Verlängerung der Verhandlungsfrist vereinbart, kommt es zum harten Brexit: Das Vereinigte Königreich wird über Nacht zum Drittstaat. Auf den damit verbundenen Verlust ihrer Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb haben sich viele britische Versicherer inzwischen gut vorbereitet. Umfassende Rechtssicherheit ist aber noch nicht erreicht. Die EU-Versicherer stehen insbesondere vor der Frage, ob die restriktive Stellungnahme der europäischen Wertpapier- und Marktaufsicht Esma zur Inanspruchnahme von Dienstleistungen etwaiger Niederlassungen im Vereinigten Königreich (sogenanntes Back-Branching) auch für die Versicherungsbranche gilt. … Lesen Sie mehr ›

Branche fürchtet den Brexit nicht

Im Gegensatz zu vielen anderen Teilen der Wirtschaft sind die Versicherer vergleichsweise gut auf den geplanten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union vorbereitet. So argumentierten hochkarätige Teilnehmer einer Diskussion im Rahmen des Industrieversicherungs-Symposiums des Gesamtverbandes der Versicherungsnehmenden Wirtschaft (GVNW). Dennoch: Kommt es zum Brexit, wird es Unsicherheiten geben. Schäden müssten auf jeden Fall gezahlt werden, hieß es. Und: Viele britische Firmen nehmen den Brexit zum Anlass, ihr gesamtes Versicherungsprogramm auf den Prüfstand zu stellen. … Lesen Sie mehr ›