Nach einem Beitragswachstum von 7,2 Prozent auf 4,9 Mrd. Euro im vergangenen Jahr sieht sich die Gothaer gut aufgestellt für die Fusion mit der Barmenia, die ebenfalls stark gewachsen ist. Die beiden Versicherer bilden künftig die zehntgrößte Versicherungsgruppe in Deutschland. Im August soll die Anmeldung zur Eintragung ins Handelsregister erfolgen, im vierten Quartal 2024 will die Gruppe am Markt starten, kündigte Gothaer-Chef Oliver Schoeller an. Geschäftlich lief es 2023 gut. Die Kfz-Versicherung war verlustreich, aber längst nicht so defizitär wie bei einigen Wettbewerbern. … Lesen Sie mehr ›
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Bilanzpressekonferenz der Gothaer, Pressegespräch der Union Krankenversicherung und der Insurance Day der Anwaltskanzlei Taylor Wessing … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Die Freie Arzt- und Medizinkasse (FAMK) in Frankfurt ist am Ende. Sie wird auf die Inter Krankenversicherung in Mannheim verschmolzen. Der kleine private Krankenversicherer hat kein Eigenkapital mehr und muss von der Inter aufgefangen werden. Betroffen sind 22.000 Versicherte – Beamtinnen und Beamte, Anwärterinnen und Anwärter sowie ihre Familienangehörigen. Hintergrund ist ein Streit der FAMK mit den Beihilfestellen des Landes Hessen. … Lesen Sie mehr ›
Barmenia und Gothaer haben zu ihrer geplanten Fusion die Due Diligence abgeschlossen. Der Zusammenschluss soll noch in diesem Jahr erfolgen. Zunächst steht die Zusammenführung der Personenversicherer an, indem die Bestände der Barmenia Leben auf die Gothaer Leben übertragen werden. Über der Barmenia-Holding soll es nur noch einen Versicherungsverein geben. Die Unternehmen haben sich außerdem dafür entschieden, die Krankenversicherer nicht separat stehen zu lassen, sondern die kleinere Gothaer Kranken auf die größere Barmenia Kranken zu verschmelzen. … Lesen Sie mehr ›
In der Versicherungsbranche hat es im vergangenen Jahr deutlich weniger Fusionen und Übernahmen (M&A) gegeben als in den Jahren zuvor. Laut der Großkanzlei Clyde & Co ist die Talsohle jedoch durchschritten. Das geht aus dem Insurance Growth Report von Clyde & Co hervor, der die Wachstumsaussichten von Versicherungsunternehmen weltweit untersucht. Viele Unsicherheiten belasten die Unternehmen, zum Beispiel geopolitische Risiken. Sie können dazu führen, dass sich Unternehmen aus Konfliktregionen wie Europa, Afrika oder dem Nahen Osten zurückziehen. Immer mehr Unternehmen suchen daher nach Alternativen für organisches Wachstum. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne 2023 war insgesamt ein gutes Jahr für die Versicherungsbranche. 2024 könnte noch besser werden, aber das wird nicht einfach. Denn die Probleme bleiben, von den stillen Lasten in der Lebensversicherung bis hin zu noch mehr Anforderungen der Aufsicht an ESG, IT und Solvency, vom Personalmangel ganz zu schweigen. Doch zurecht haben viele Profis große Erwartungen an die kommenden Jahre. Denn die Branche nimmt die Digitalisierung sehr ernst und freundet sich mit der künstlichen Intelligenz an. Außerdem werden die Hindernisse für Fusionen und Übernahmen deutlich kleiner. Es bewegt sich viel. … Lesen Sie mehr ›
Der Kölner Versicherer Gothaer sieht sich auf gutem Weg, die geplante Fusion mit der Barmenia bis Ende 2024 abgeschlossen zu haben. Derzeit befinden sich beide Unternehmen in der Due Diligence-Phase, in der mögliche Risiken für den Zusammenschluss geprüft werden. Außerdem arbeiten die Gremien derzeit an der künftigen Konzernkonstruktion – wobei vor allem die beiden Krankenversicherer im Fokus stehen. Mit dem Gesamtjahr 2023 zeigte sich Vorstandschef Oliver Schoeller trotz zahlreicher Herausforderungen zufrieden. … Lesen Sie mehr ›
Nachgefragt – Das Video-Interview Die neue Versicherungsgruppe Barmenia Gothaer, die 2024 aus der Fusion der Wuppertaler Barmenia und der Kölner Gothaer entstehen soll, steht weiteren Unternehmen offen. Das sagten die beiden Chefs der Unternehmen, Andreas Eurich und Oliver Schoeller, im ausführlichen Video-Interview mit dem Versicherungsmonitor. In dem 51-minütigen Gespräch mit Herausgeber Herbert Fromme nehmen die beiden Stellung zum aktuellen Stand der Fusion, den Zielen, den möglichen Synergieeffekten und den Problemen. … Lesen Sie mehr ›
Angesichts steigender Zinsen, Inflation und wachsender Unsicherheiten haben die Lebensversicherer zu kämpfen. Bruttobeiträge und Neugeschäft sind eingebrochen, gleichzeitig türmen sich stille Lasten in ihren Kapitalanlagen auf. Besonders gut stehen noch Allianz, LV 1871 und Ideal da. Sie führen das diesjährige Bilanzrating des Map-Reports an. Analyst Reinhard Klages rechnet mit weiteren Unternehmenszusammenschlüssen in der Branche. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Ende 2024 ist Schluss für Oliver Brüß bei der Gothaer. Der Vertriebs- und Marketingvorstand hat entschieden, seinen Ende nächsten Jahres auslaufenden Vorstandsvertrag nicht zu verlängern. Er will sich neuen Aufgaben zuwenden. Mit der anstehenden Fusion des Kölner Versicherers mit der Barmenia hat der Schritt nichts zu tun, betont die Gothaer. Er werde den Zusammenschluss eng begleiten. … Lesen Sie mehr ›
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Eheschließung mit langem Anlauf … Lesen Sie mehr ›
Gothaer und Barmenia erwarten, dass ihre geplante Fusion im dritten Quartal 2024 vollzogen wird. Das sagte Gothaer-Konzernchef Oliver Schoeller dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Die beiden Versicherer müssen das Wertverhältnis ihrer beiden Gruppen bestimmen lassen und brauchen die Zustimmung von Bundeskartellamt und BaFin. Beide Seiten werden den Zusammenschluss kaum stoppen, aber eine solche Prüfung kostet Zeit. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Das Zusammengehen von Gothaer und Barmenia macht sehr viel Sinn. Angesichts der Herausforderungen durch Kunden, Markt und Aufsicht sind größere Einheiten dringend nötig, denn die kleinen und mittelgroßen Versicherer stehen nicht mehr unter Naturschutz. Auf den ersten Blick wirkt das Konzept von Barmenia und Gothaer etwas naiv-gutmenschenhaft, vor allem das Festhalten an der „Augenhöhe“ um jeden Preis. Die Chefs Andreas Eurich und Oliver Schoeller können es möglicherweise leben. Was fehlt, ist eine überzeugende Idee, was denn die Kunden davon haben. … Lesen Sie mehr ›