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KI in der Assekuranz: Der fehlende strategische Hebel

Exklusiv

Bei der Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) macht die Versicherungsbranche Fortschritte. Ein echter strategischer Hebel sei jedoch noch nicht zu erkennen, sagt Josef Adersberger, Gründer und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Qaware, im Gespräch mit dem Versicherungsmonitor. In vielen Bereichen, zum Beispiel beim Einsatz von KI im Input-Management, sieht Adersberger noch Potenzial.

Digitale Souveränität: Nicht alles in einen Topf

Angesichts der Dominanz von Tech-Firmen vor allem aus den USA bei Cloud Computing oder künstlicher Intelligenz (KI) sorgen sich Politik und Wirtschaft über digitale Abhängigkeiten. Die Antwort kann keine vollständige Abschottung sein, waren sich die Teilnehmer einer Veranstaltung des Versichererverbands GDV zur digitalen Souveränität einig.

Verstehen Sie Haftpflicht?

Haftpflichtversicherer täten gut daran, ihre Produkte einfacher zu gestalten, sie besser zu erklären und online abschließbar zu machen, glaubt Jan Meessen, Industry Leader Insurance & Energy bei Google Deutschland. Das Interesse an den Policen sei nicht so hoch wie es von der Bedeutung der Haftpflichtversicherung her sein sollte, sagte er bei der Euroforum-Haftpflichtkonferenz in Köln. Er bezweifelt, dass die Verbraucher das Produkt überhaupt verstehen.

Statt Dr. Google künftig Dr. ChatGPT

Herbert Frommes Kolumne

Der Anbieter von künstlicher Intelligenz (KI) OpenAI bringt ChatGPT Health auf den Markt, mit dem Nutzer ihre Gesundheitsdaten überprüfen und bewerten lassen können. Das hat weitreichende Folgen für Ärzte, Krankenhäuser und andere Leistungserbringer sowie für Krankenkassen und private Krankenversicherer, schreibt Herbert Fromme, Herausgeber des Versicherungsmonitors. Es geht um die Datenhoheit und darum, wem die Kunden künftig vertrauen, der KI oder dem Versicherer.

Google scheut Nachbarschaft zu Versicherern

Was wirklich wichtig ist

Klatsch, Tratsch und die wirklich wichtigen Informationen über Unternehmen und Manager – das gibt es am Kaffeeautomaten, auf dem Flur und hier. Heute: Der US-Konzern Google meidet die Nachbarschaft zu Zurich, Swiss Life und Amazon.

Vitality und Google starten KI-Projekt

Der südafrikanische Versicherer Discovery hat für sein Gesundheitsprogramm Vitality eine Kooperation mit dem Tech-Giganten Google gestartet. Die beiden Unternehmen werden die auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Plattform „Vitality AI“ einführen, die 2026 an den Start gehen soll. Ziel ist es, Kundinnen und Kunden in den Vitality-Programmen personalisierte Gesundheitsempfehlungen zu geben. Für Versicherte der Generali Deutschland gilt das neue Angebot nicht: Sie hat das Vitality-Neugeschäft eingestellt, bestehende Mitgliedschaften laufen im Februar 2026 aus.

„Chatten ist das neue Suchen“

 Exklusiv  Heiko Beier, Gründer und Geschäftsführer des Softwareentwicklers Moresophy, will insbesondere mittelständische Versicherer bei ihrer KI-Transformation begleiten. Dabei setzt das Unternehmen auf den Chatbot „Contextchat“, der Versicherungsmitarbeitende bei der Arbeit unterstützen soll. Die Software soll unstrukturierte in strukturierte Daten verwandeln und Versicherer unabhängiger von US-Cloud-Systemen machen.

Munich Re untersucht Cyber-Kumul

Ein schwerwiegendes Malware-Ereignis könnte bis zu 25 Prozent aller Systeme weltweit betreffen. Zu diesem Ergebnis kommt Munich Re in einer Befragung von IT-Sicherheitsexperten. Ziel waren bessere Erkenntnisse für die Modellierung von Kumulereignissen. Ein weiteres Ergebnis: Die Cloud-Abhängigkeit der Unternehmen ist hoch. Der Versichererverband GDV hat unterdessen eine Orientierungshilfe für Versicherer zur Überprüfung ihrer Cloud-Strategie in Zeiten gestiegener geopolitischer Unsicherheit veröffentlicht.

KI in der Versicherung: Daten wichtiger als Marke

Künstliche Intelligenz (KI) wird die Art und Weise, wie Menschen online nach Informationen suchen, grundlegend verändern. Versicherer müssen ihre Inhalte sowohl für klassische Suchmaschinen als auch für sprachmodellbasierte Systeme optimieren, um sichtbar zu bleiben, schreiben das Ergo Innovation Lab und der Berater Ecodynamics in einem aktuellen Whitepaper. Für Unternehmen sei es demnach weniger wichtig, wie stark ihre Internetpräsenz ausgebaut ist. Entscheidend sei vielmehr, wie lesbar und strukturiert ihre Daten für die KI sind.

„Das Potenzial ist gigantisch“

 Exklusiv  Fynn Monshausen, Bereichsleiter Digitalvertrieb und -service bei der Barmenia Gothaer, sieht enormes Potenzial für Versicherer im Einsatz von künstlicher Intelligenz in Digitalvertrieb und Marketing. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor berichtet er, welche Hebel das kürzlich fusionierte Unternehmen betätigt, um neue Kunden zu generieren, und worauf es beim Digitalvertrieb ankommt.

Kfz: Zu früh für eine Entwarnung

 Herbert Frommes Kolumne  Die Prognosen für das Marktergebnis in der Kfz-Versicherung für das Jahr 2025 werden freundlicher. Sie reichen von einer schwarzen Null bis hin zu einem Milliardengewinn. Offenbar haben die meisten Anbieter die schlimmen Ergebnisse der Jahre 2023 und 2024 hinter sich gelassen und mit Preiserhöhungen gegengesteuert. Aber es wäre grundfalsch, die tiefe Krise der Sparte für beendet zu erklären. Die Kfz-Versicherer stehen weiter vor großen Herausforderungen, zu denen ein Strukturwandel im Markt gehört.

KI: Die Branche lernt noch

Künstliche Intelligenz (KI) wird von vielen Versicherern eingesetzt. Trotzdem gibt es bezüglich der Technologie noch viele Unsicherheiten. Dabei geht es vor allem um Fragen zur Haftung und zum Datenschutz sowie darum, ob KI in Versicherungspolicen ausgeschlossen werden soll, zeigte eine Online-Veranstaltung des Versicherungsmonitors in Kooperation mit Hiscox. Versicherer müssen zudem weniger darauf schauen, was intern mit KI möglich ist, sondern auf Marktveränderungen und geänderte Kundenbedürfnisse eingehen.

Wenn die Kunden die Versicherer überholen

 Herbert Frommes Kolumne  Angesichts des rasanten Tempos der Entwicklung bei der künstlichen Intelligenz (KI) ist es schwer, den Überblick zu behalten. Unternehmen wie OpenAI, Microsoft, Google und Apple bringen stetig neue, bahnbrechende Entwicklungen auf den Markt. Die meisten Menschen interessieren sich kaum dafür. Dennoch werden die Neuerungen rasch weitreichende Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft haben. Das Problem der Versicherer: Sie werden schon bald weit hinter ihre Kunden zurückfallen, wenn es um die Nutzung von KI geht.

Versicherer schauen bei KI genau hin

 Dossier – KI in der Praxis  Versicherer haben mit zwei verschiedenen Herausforderungen zu tun, wenn es um die Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) geht: Sie müssen zum einen selbst einen Weg finden, um mithilfe der Technologie wettbewerbsfähig zu werden, zum anderen müssen sie sich mit den neuen Risiken beschäftigen, die mit der Verwendung von KI-Systemen einhergehen und neue Absicherungslösungen entwickeln. Derzeit schauen sich die Versicherer genau an, wie ihre Kunden ihre KI-Risiken managen.

Der KI-Marathon ist noch nicht vorbei

 Exklusiv  Robert Schnoeckel, Leiter Neue Technologien bei den Versicherungsforen Leipzig, ist überzeugt, dass eine Disruption durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) noch aussteht. Die Branche bemühe sich, das Thema KI angesichts der Anforderungen des neuen KI-Gesetzes EU AI-Act voranzutreiben, sei aber gleichzeitig noch zögerlich bei der Umsetzung. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor berichtet er über den unterschiedlichen Stand der Versicherer in Sachen generativer KI und die bisherigen Erkenntnisse aus der Brancheninitiative „GenAI-Hub 4 Insurance“.

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