Leute – Aktuelle Personalien Die Einrichtung für betriebliche Altersversorgung aus dem kirchlichen Umfeld Verka hat mit Alexander Kehl einen neuen Leiter für den Kapitalanlage-Bereich ernannt. Er folgt auf Uwe Hermann, der den Posten erst am 1. November 2023 angetreten, den Verbund aber bereits wieder im Januar 2024 verlassen hatte. Außerdem gibt es neue Gesichter im Aufsichtsrat der Hannover Rück, beim Generali-Industrieversicherer GC&C, bei HDI Global in den USA, beim Verband Digitalversicherung Schweiz und bei FM Global.
Archiv ‘Hannover Rück’
Turbulente Hauptversammlungen
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Hauptversammlungen von Hannover Rück, Talanx und Allianz
„Der Tunnel endet nicht vor 2026“
Der zur Hannover Rück gehörende Rückversicherer E+S rechnet damit, dass die deutsche Kfz-Versicherung im kommenden Jahr in den roten Zahlen bleibt. Die jüngsten, durchaus kräftigen Beitragsanhebungen der Anbieter ließen Licht am Ende des Tunnels aufkommen – der reiche aber mindestens bis 2026, sagte Stefan Schmuttermair, Kfz-Experte bei der E+S, bei einer Fachkonferenz. Die Daten des GDV und des Rückversicherers zeigen, dass das Problem der Kfz-Versicherer vor allem in der Vollkaskoversicherung liegt.
Hannover Rück testet Verbriefung von Cloud-Risiken
Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück setzt bei der Absicherung des Risikos eines Cloud-Ausfalls jetzt auch auf den Kapitalmarkt. Die Gesellschaft hat dafür zusammen mit dem Cloud-Spezialisten Parametrix eine neuartige Katastrophenanleihe aufgelegt. Parametrix hatte vor einigen Jahren bereits mit einer entsprechenden Ausfallsversicherung in Kooperation mit dem Insurtech Element für Schlagzeilen gesorgt.
Kfz-Versicherern drohen Milliardenverluste
Die deutschen Autoversicherer werden in diesem Jahr einen Verlust von bis zu 2 Mrd. Euro machen, erwartet der Versichererverband GDV. Schon 2023 waren die Anbieter mit einem Minus von 3 Mrd. Euro tief in die roten Zahlen gerutscht. Schuld sind laut GDV die steigenden Reparaturkosten. Kapitalerträge können den Kfz-Versicherern wohl nur bedingt helfen, die Verluste auszugleichen. Experten drängen auf steigende Preise für Kfz-Policen.
Rückversicherer: Nur noch ein gutes Jahr
Die vier großen Rückversicherer Munich Re, Swiss Re, Hannover Rück und Scor haben 2023 dank höherer Preise, geringerer Schäden und besserer Investmentergebnisse gut verdient. Auch für das laufende Jahr prognostizieren die Ratingagenturen Fitch und Moody’s den Konzernen einen weiteren Profitabilitätsschub. Er könnte allerdings von kurzer Dauer sein.
Hannover Rück bündelt das Cybergeschäft
Leute – Aktuelle Personalien Die Hannover Rück bündelt das weltweite Geschäft mit der Rückversicherung von Cyber- und anderen Digitalrisiken. Den neuen Geschäftsbereich wird Stefan Sperlich leiten, der bisher für das Geschäft für strukturierte Rückversicherung in Nordamerika verantwortlich ist. Zudem gibt es im deutschen Führungsteam von Berkshire Hathaway Specialty Insurance ein neues Gesicht, und Coface hat eine neue Personalchefin für Nordeuropa ernannt.
LBBW: PFAS teurer als Asbest
Schadenersatz-Forderungen wegen per- und polyfluorierten Chemikalien (PFAS) könnten die Versicherer weltweit noch teurer zu stehen kommen als der Asbest-Skandal. Davor warnt die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) in einer aktuellen Analyse. Besonders gefährdet seien Gesellschaften mit viel US- sowie Schaden- und Unfallgeschäft, allen voran Rückversicherer. Erst kürzlich war eine PFAS-Klage des Chemieriesen BASF gegen seine Haftpflichtversicherer in den USA bekannt geworden. Europäische Versicherer sind gegen das Risiko noch unzureichend geschützt, warnt die LBBW.
Hannover Rück: Noch zwei Jahre Verlust in Kfz
Die deutschen Kfz-Versicherer werden wohl erst 2026 wieder profitabel arbeiten. Davon geht Michael Pickel aus, Chef der Hannover Rück-Tochter E+S Rück. Hohe Schäden und unzureichende Preiserhöhungen hatte die Anbieter 2023 in die Verlustzone gebracht. Um dort wieder herauszukommen, seien weitere Preiserhöhungen nötig, mahnte er. Es war Pickels letzte Bilanz-Pressekonferenz. Ende des Jahres geht er in den Ruhestand, sein Nachfolger wird Thorsten Steinmann, der von der Swiss Re zur Hannover Rück wechselt.
Omnipräsenter GDV
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Insurance Summit und parlamentarischer Abend des GDV in Berlin sowie eine Online-Veranstaltung des Verbands zum Thema Naturgefahrenportale, Geschäftszahlen von Hannover Rück und Talanx sowie ein MCC-Kongress zur Altersvorsorge.
Zeitreise: Lebensversicherer, Zurich, Munich Re, Ergo und Mannheimer
Vor 20 Jahren Im Februar 2004 war es vergleichsweise ruhig in der Versicherungswirtschaft. Der Dax setzte nach dem Tiefpunkt 2002 seine Erholung fort und konnte die Marke von 4.000 behaupten. In der Branche wurde über mögliche Änderungen in der Besteuerung von Lebensversicherungen spekuliert. Dabei gab es bei manchen Managern erhebliche Zweifel am deutschen System der Lebensversicherung mit Zinsgarantien. Außerdem fand die Mannheimer einen neuen Hafen, und die Munich Re begann, Ernst zu machen mit der eigentlichen Ergo-Fusion.
Run-off: Keine Abgabefreude im Schadenbereich
Während es in Großbritannien im Schaden- und Unfallbereich viele Run-off-Deals gibt, ist die Bilanz in Kontinentaleuropa eher überschaubar. Auch die Inflation, die viele Versicherer unter Druck setzt, scheint bislang kein Treiber für die Transaktionen zu sein. Experten zeigten sich bei der Run-off-Konferenz der Süddeutschen Zeitung in Hamburg aber optimistisch, dass das Volumen in den nächsten Jahren anziehen wird.
Umstrittenes LNG in Portfolien deutscher Versicherer
Vier große deutsche Erst- und Rückversicherer sind an der Versicherung von Flüssiggas-Terminals (LNG) in den USA beteiligt. Das zeigt ein Bericht von Umweltschutzorganisationen, darunter Urgewald. Die Organisation kritisiert, dass dies nicht mit den Nachhaltigkeitsstrategien der Versicherer vereinbar ist. In den USA ist LNG außerdem nicht nur mit Umweltschutzproblemen verknüpft.
Talanx meldet erneut Rekordgewinn
Die Talanx meldet für 2023 nach vorläufigen Zahlen erneut einen Rekordgewinn in Höhe von fast 1,6 Mrd. Euro. Beim Umsatz haben die Hannoveraner ebenfalls zugelegt, Anteilseigner können auf eine höhere Dividende hoffen. Bei der Vorstellung der finalen Zahlen im März wird spannend sein, wo der Versicherer bei seinem Ziel steht, den Gewinnbeitrag der Erstversicherung auf 50 Prozent zu steigern und wie hoch genau der Schaden durch Sturm „Otis“ ausgefallen ist.
Hannover Rück bestätigt Ausblick nach Preisanstieg
Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück hat sein Beitragsvolumen in der Jahresauftakt-Erneuerung in der Schaden-Rückversicherung um 6,9 Prozent gesteigert – auch wegen erneut höherer Preise. Vorstandschef Jean-Jacques Henchoz bestätigte den Gewinnausblick in Höhe von mindestens 2,1 Mrd. Euro für 2024. Bereits am Dienstag hatte die Gesellschaft ihr vorläufiges Ergebnis 2023 veröffentlicht – und fühlt sich angesichts der Berichterstattung zu einer Klarstellung genötigt.














