Archiv ‘Hochwasser’

Flutpflichtversicherung kommt wieder auf den Tisch

Vor vier Jahren war eine Pflichtversicherung gegen Hochwasser schon einmal auf der politischen Agenda, wurde aber wegen verfassungsrechtlicher Bedenken wieder verworfen. Jetzt wollen die Justizminister der Länder erneut eine Arbeitsgruppe unter Federführung von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz prüfen lassen, ob eine obligatorische Absicherung für Hausbesitzer eingeführt werden sollte. Den Versicherern dürfte der Vorstoß nicht schmecken, sie haben eigene Pläne. … Lesen Sie mehr ›

AGCS: Industrie muss mehr vorsorgen

Die Flutkatastrophe nach Sturm „Bernd“ im Juli war für die Allianz der teuerste Schaden in Deutschland seit dem Elbhochwasser 2002. Damit solche Ereignisse auch in Zukunft versicherbar bleiben, müssen Unternehmen ihren Beitrag leisten, betont der Allianz-Industrieversicherer AGCS. Kunden mit überzeugenden Risikokonzepten werden beim Einkauf von Deckung Vorteile haben. Außerdem will der Versicherer gerne höhere Selbstbehalte sehen. … Lesen Sie mehr ›

Wie sich Versicherer auf den Klimawandel vorbereiten

Der Sturm „Bernd“, der im Juli hohe Überschwemmungsschäden verursacht hat, kam für Versicherer nicht völlig unerwartet, hat in seiner Heftigkeit aber schon überrascht, erklärt der Chefaktuar der Gothaer Matthias Land. Zudem hat er vor Augen geführt, auf was sich die Branche künftig einstellen muss, wenn der Klimawandel voranschreitet. Es gilt jetzt nicht nur, Risikomodelle zu überarbeiten, sondern auch den Rückversicherungsschutz anzupassen. Land bezweifelt, dass zur Tragung von Großschäden immer der Staat nötig ist. … Lesen Sie mehr ›

Willis Re: Erneuerung ohne Vergleich

Der Rückversicherungsmakler Willis Re erwartet sehr individuelle Verhandlungen zur Erneuerung von Nat Cat-Programmen angesichts hoher Schäden einerseits und Rückversicherungskapital in Rekordhöhe andererseits. Der Leiter des Bereichs EMEA Norden/Osten Dirk Spenner sagte, historisch gebe es für die aktuelle Lage keinen Vergleich. Thema bei der virtuellen Nach-Monte Carlo-Veranstaltung war außerdem, wie genau sich der Klimawandel auf Extremwetterereignisse auswirkt. Auf die Übernahme durch Arthur J. Gallagher blickt Willis Re-Chef James Kent sehr positiv. … Lesen Sie mehr ›

Hurrikan „Ida“ kostet bis zu 44 Mrd. Dollar

Hurrikan „Ida“ wird für Versicherer und Rückversicherer deutlich teurer als zunächst gedacht. Während erste Schätzungen von bis zu 20 Mrd. Dollar ausgingen, hat die Risikoanalysefirma RMS die versicherten Schäden auf 31 bis 44 Mrd. Dollar beziffert. In der vorherigen Schätzung war RMS noch von maximal 35 Mrd. Dollar ausgegangen. Mittlerweile hat die Firma aber auch die Schäden an der Ostküste ausgewertet – Starkregen im Gefolge des Hurrikans hatte etwa in New York für ein Rekordhochwasser gesorgt. … Lesen Sie mehr ›

Herbert Fromme

Eine Lehre aus dem 11. September 2001

 Herbert Frommes Kolumne  Am Samstag jährt sich der Terrorangriff auf das World Trade Center und das Pentagon mit vier gekaperten Passagiermaschinen. Viele Versicherer und Makler gehörten zu den Opfern. Für die Versicherungsbranche brachte der Überfall einen tiefen Schock – und die Erkenntnis, dass es Schäden gibt, die buchstäblich niemand vorhergesehen hatte. Eine Antwort: Policen müssen klar und transparent sein. Das zeigt sich auch bei den Schäden aus der aktuellen Pandemie. … Lesen Sie mehr ›

Versicherungsmonitor VMNewsQuiz Versicherungsquiz 152

VM NewsQuiz Nr. 152

Bereits recht früh lernt man in der Schule die Himmelsrichtungen kennen, und die Regel „Nie ohne Seife waschen“ hat sich tief in das Langzeitgedächtnis verankert. Dies kann bei Marken oder Firmierungen ebenfalls geschehen. Warum heißt die von den Rechtsanwälten Cäsar Czeremuga und Christian Drave neu gegründete Kanzlei wie die Himmelsrichtung Norden? Diese und weitere Antworten erhalten Sie im VM NewsQuiz Nr. 152. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! … Lesen Sie mehr ›

Wochenspot: Hochwasser und Lemonade

 Wochenspot – der Podcast  Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor jetzt auch zum Hören. In dieser Ausgabe sprechen Kaja Adchayan und Herbert Fromme über die Schwierigkeit, bei schlimmen Ereignissen wie dem Juli-Hochwasser als Berichterstatter die Distanz zu wahren, und die Sammelklage gegen den Digitalversicherer Lemonade. … Lesen Sie mehr ›

Grüne fordern Elementarschutz als Standard

Die Grünen haben sich bei der Debatte über den 30 Mrd. Euro schweren Aufbaufonds für die Hochwassergebiete mit einem Antrag zu Stärkung des Katastrophen- und Hochwasserschutzes positioniert. Die Partei beschäftigt sich darin auch mit der Frage, wie die geringe Verbreitung der Elementarschadendeckung erhöht werden kann. Außerdem liegt eine Kleine Anfrage der Partei an die Bundesregierung zum Thema Pflichtversicherung vor. … Lesen Sie mehr ›

„Bernd“ trifft Gothaer, Hilfsfonds im Bundestag

Nächste Wasserstandsmeldung zu „Bernd“: Die Gothaer schätzt den versicherten Schaden vor Rückversicherung auf bis zu 450 Mio. Euro, 140 Mio. Euro sind bereits ausgezahlt. Auch der führende Autoversicherer HUK-Coburg äußert sich zu den Folgen der Juli-Fluten. Die Neuigkeiten kommen kurz bevor sich der Bundestag mit dem geplanten Hilfsfonds in Höhe von 30 Mrd. Euro beschäftigt. Eine aktuelle Studie beziffert unterdessen, wie stark der Klimawandel die Wahrscheinlichkeit von Starkregen erhöht. … Lesen Sie mehr ›

„Bernd“: R+V zahlt knapp halbe Milliarde Euro

Das Sturmtief „Bernd“ kommt die R+V teurer zu stehen als zunächst erwartet. Nach einer vorsichtigen Schadenschätzung im Juli, die bei 167 Mio. Euro lag, musste der Wiesbadener Versicherer seine Prognose jetzt deutlich anheben. Bis heute sind 14.000 Schadenmeldungen in Höhe von insgesamt 470 Mio. Euro bei der R+V eingegangen. Das Ende der Fahnenstange ist damit noch nicht erreicht, doch schon jetzt steht fest: 2021 ist das bisher teuerste Naturkatastrophenjahr in der rund 100-jährigen Unternehmensgeschichte der R+V. … Lesen Sie mehr ›

Versicherte Naturkatastrophenschäden steigen

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben Naturkatastrophen nach vorläufigen Schätzungen des Swiss Re Institutes weltweit versicherte Schäden in Höhe von 40 Mrd. Dollar verursacht. Im Vorjahreszeitraum waren es 35 Mrd. Dollar. Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2020 gingen die gesamtwirtschaftlichen Schäden infolge von Katastrophen aber zurück. Da das historisch gesehen schadenträchtigste Quartal erst noch bevorsteht, werden die wirtschaftlichen und versicherten Schäden im Laufe des zweiten Halbjahres wohl aber noch deutlich steigen. … Lesen Sie mehr ›