Archiv ‘HUK-Coburg’

HUK-Coburg verdient mit Kfz wieder Geld

Es läuft wieder besser für Deutschlands größten Autoversicherer: Im vergangenen Jahr hat die HUK-Coburg sowohl die Zahl der Kfz-Versicherungsverträge als auch die Preise erhöht und kehrt zurück in die Gewinnzone. HUK-Chef Klaus-Jürgen Heitmann spricht von einem Rekordjahr und erläutert, worin sich sein Unternehmen von der Konkurrenz unterscheidet.

Wieder alles gut bei der HUK?

Was die Woche bringt

An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Geschäftszahlen der HUK-Coburg für 2025 und eine Online-Veranstaltung des GVNW zum Thema betriebliche Vorsorge

BU-Markt: Preisverfall bedroht Stabilität

Sinkende Beiträge und ein harter Wettbewerb setzen die Berufsunfähigkeitsversicherer unter Druck. In einer Analyse warnt die Ratingagentur Franke und Bornberg: Aggressive Kalkulation und lockere Risikoprüfung könnten langfristig die Stabilität in der Sparte gefährden – mit möglichen Folgen für Versicherer und Kunden.

EU Data Act: Der Preis ist entscheidend

Die EU-Richtlinie „EU Data Act“ könnte für Bewegung in der Kfz-Versicherung sorgen. Sie verpflichtet Autohersteller, Fahrzeugdaten auf Wunsch des Kunden an Dritte herauszugeben – auch an Versicherer. Das eröffnet vor allem Autoversicherern neue Möglichkeiten, insbesondere bei der Entwicklung von Telematik-Tarifen, glaubt Dennis Heinig, leitender Berater bei der Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss. Dabei sei vor allem der Preis der Daten entscheidend.

Nachhaltigkeit: Franke und Bornberg sieht Verbesserungspotenzial bei Versicherern

Zwar konnte die Versicherungsbranche im Jahr 2024 ihre Emissionen deutlich senken. Die Ratingagentur Franke und Bornberg sieht insgesamt mit Blick auf die Nachhaltigkeit aber noch Verbesserungsbedarf. Laut dem fünften Nachhaltigkeitsbericht der Ratingagentur gilt das insbesondere für die Kapitalanlagen. Die CSRD, die Unternehmen eigentlich entlasten soll, führte zu einem Mangel an wichtigen Daten, kritisiert die Ratingagentur.

Gut informierte Versicherte wechseln seltener

Zum 1. Januar 2026 haben rund 7 Prozent der Kundinnen und Kunden in der Kfz-Versicherung ihren Anbieter gewechselt. Das zeigt eine Erhebung der Unternehmensberatung Sirius Campus. Wenn die Versicherten vom Umfang der Prämienerhöhung überrascht werden, sind sie demnach wechselwilliger als die bereits vorbereiteten Versicherten. Allianz und HUK-Coburg gehören erneut zu den Versicherern, die am meisten Neugeschäft gewinnen konnten.

HUK-Coburg hat Auto-Abo eingestellt

Die HUK-Coburg hat ihr Auto-Abo eingestellt, ein Angebot der HUK-Tochter Autowelt. Es sollte helfen, das Kfz-Geschäft zu diversifizieren, in dem HUK-Chef Klaus-Jürgen Heitmann infolge des aufkeimenden autonomen Fahrens weniger Schäden und damit weniger Prämieneinnahmen erwartet. Über das Auto-Abo konnten Kundinnen und Kunden Fahrzeuge in einem Paket mieten, in dem Kosten für Zulassung, Reparaturen und Versicherungen inbegriffen waren.

Zeitreise: Allianz, Gerling, Talanx, Zurich

Vor 20 Jahren

Drei Ereignisse bestimmten die Schlagzeilen über die deutsche Versicherungswirtschaft im vierten Quartal 2005: Die Allianz änderte ihre Struktur und plante einen weitreichenden Arbeitsplatzabbau. Talanx setzte sich gegen Cerberus bei Gerling durch und übernahm den Rivalen. Außerdem musste die Branche mit den Folgen des Hurrikans „Katrina“ fertigwerden, der Ende August 2005 mehr als 1.800 Menschenleben kostete und Schäden in Milliardenhöhe anrichtete.

Der Rückblick auf 2025, Teil 2: Übernahmen, Captives und Cyberattacken

Naturkatastrophen, politischer Druck und teure Risiken stellen die Versicherungsbranche auch im Sommer auf die Probe. Von Mai bis August reicht die Spanne von Kapitalproblemen beim Bäckerei-Versicherer SHB und der Suche nach einem Käufer über den Boom firmeneigener Versicherer – Captives – bis zu spektakulären D&O-Fällen. Gleichzeitig verschärft die BaFin den Ton im Vertrieb, Munich Re verlässt Klimainitiativen, und Cyberangriffe treffen erneut die Branche. Bei den Maklern eskaliert der Wettbewerb.

Workation: Viel gefordert, wenig genutzt?

Exklusiv

Seit der Corona-Pandemie ist nicht nur das Homeoffice ein fester Bestandteil der Arbeitswelt in vielen Unternehmen. Auch das zeitweise Arbeiten aus dem Ausland, auch Workation genannt, gilt bei vielen als Inbegriff modernen Arbeitens. Viele Versicherer bieten ihren Beschäftigten diese Möglichkeit inzwischen an, meistens zeitlich und auf das EU-Ausland begrenzt. Eine Umfrage des Versicherungsmonitors unter verschiedenen Gesellschaften zeigt auf, ob und wie stark diese Angebote wirklich genutzt werden.

Kfz: Übergangsjahr vor der nächsten Schlacht

Herbert Frommes Kolumne

2026 wird ordentlich verlaufen für die Kfz-Versicherer. Darauf deuten die Zahlen über Preiserhöhungen hin. Natürlich können Naturkatastrophen der Branche noch einen Strich durch die Rechnung machen, aber insgesamt hat sie die katastrophalen Jahre mit Milliardenverlusten hinter sich gelassen. Der Schock durch die Verluste hat für Preisdisziplin gesorgt. Doch damit dürfte es Ende 2026 vorbei sein. Schon jetzt versuchen einige Anbieter aggressiv, Marktanteile zu gewinnen. Noch ist unklar, wie sich die künstliche Intelligenz künftig auf den Markt auswirkt.

Die KI bleibt, auch wenn die Blase platzt

Herbert Frommes Kolumne

Unternehmensbewertungen von KI-Unternehmen erreichen schwindelerregende Dimensionen im Billionenbereich. Wenn irgendwo künstliche Intelligenz draufsteht, fließen Milliarden auch in zweitklassige Adressen. Hier hat sich eine Blase aufgepumpt, die nur darauf wartet, zum Platzen gebracht zu werden. Die Versicherer würden einen solchen Finanzmarkt-Crash deutlich spüren. Doch selbst wenn die Blase platzt, bleibt die KI – so wie das Internet als Technologie den Dotcom-Crash 2000 bis 2002 überlebt hat. Versicherer sollten aktuell wohl nicht in KI-Aktien investieren, in die selbstgenutzte KI aber schon.

Keine Ruhe in der Kfz-Versicherung

Herbert Frommes Kolumne

Ist wieder alles gut in der Kfz-Versicherung? Man könnte es fast glauben. Die Anbieter haben die Preise deutlich angehoben, sodass die Sparte marktweit wieder einen technischen Gewinn macht. Hinter diesem positiven Trend stehen jedoch sehr unterschiedliche Entwicklungen für die einzelnen Gesellschaften. Die Schere zwischen großen und kleinen Anbietern wird immer größer. Den wichtigsten Unterschied machen die Daten aus.

Kfz: Der Schein trügt

Der Chef der HUK-Coburg, Klaus-Jürgen Heitmann, warnt die Kfz-Versicherer davor, sich auf der vermeintlichen Entspannung des Marktes auszuruhen. Es kämen ganz andere Probleme auf die Branche zu, erklärte er bei einer MCC-Konferenz. Das Autoland Deutschland stagniere, und das entzöge der Sparte die Ausgangsbasis für Geschäft, sagte er. Außerdem würde autonomes Fahren zu weit weniger Unfällen und damit zu geringeren Prämieneinnahmen führen. Die einzige Antwort darauf sei, das Geschäftsmodell in der Breite anzupassen.

Geordnete Erneuerung in Baden-Baden

Was die Woche bringt

An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Rückversicherertreffen in Baden-Baden und die MCC-Konferenz „Insurance Today and Tomorrow“ in Frankfurt

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