Cyberkriminelle schlagen derzeit heftig zu, insbesondere Erpressungssoftware ist auf dem Vormarsch. In Deutschland meldet im Schnitt jedes vierte Unternehmen, das eine Cyberversicherung bei Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) abgeschlossen hat, einen Schaden. Das berichtete Bettina Dietsche, Chief Operating Officer des Industrieversicherers, bei einer digitalen Veranstaltung. Vor zwei Jahren kam nur auf rund jeden zehnten Vertrag ein Cyberschaden. Wie heftig Hacker zuschlagen, berichtete Jürgen Hahn. Er war Finanzchef des bayerischen Modekonzerns Marc O´Polo, als der im September 2019 fast vollständig lahmgelegt worden war. … Lesen Sie mehr ›
Die Corona-Krise hat bei den Versicherern zu hohen Schäden geführt, vor allem bei Veranstaltungsausfallpolicen. Aber auch in anderen Sparten wie der Betriebsunterbrechungsversicherung hat die Pandemie die Schadenszenarien verändert. Das zeigt eine Studie des Industrieversicherers AGCS. Während die Risiken in einigen Bereichen gesunken sind, sind sie in anderen gestiegen. Corona wird die Schadentrends langfristig verändern, glaubt Chief Claims Officer Thomas Sepp. … Lesen Sie mehr ›
Versicherungsmonitor O-Ton Im O-Ton-Interview des Versicherungsmonitors spricht Andreas Berger über die Preisentwicklung, den Druck zur Kostensenkung und den Grund, warum sein Unternehmen Sparten wie Transport verlassen hat. Berger ist Vorstand der Swiss Re und Chef des Industrieversicherers Swiss Re Corporate Solutions. Lange Zeit sei der Markt ein Käufermarkt und das Preisniveau sei nicht auskömmlich gewesen. Dieses Spiel sei jetzt zu Ende. Berger macht sich auch Sorgen um die Folgen der Covid-Krise auf die Mitarbeiter. „Das wird stark an die Psyche gehen.“ … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Fast hätte Andreas Berger, Chef von Swiss Re Corporate Solutions, das Ziel einer Schaden- und Kostenquote von 98 Prozent bis 2021 vorzeitig erfüllt. Im ersten Halbjahr wäre die Gesellschaft auf 98,4 Prozent gekommen, hätte es die Corona-Krise nicht gegeben, sagt er. Doch die Pandemie schlug auch bei dem Schweizer Rückversicherer und seiner Industrieversicherer voll ins Kontor. Obwohl Corporate Solutions für die ersten sechs Monate mit 122,6 Prozent weiter einen defizitären Wert ausweist, zieht Berger im Gespräch mit dem Versicherungsmonitor eine positive Zwischenbilanz. Dank der allgemeinen Preiserhöhungen fallen die sanierungsbedingten Prämieneinbußen nicht ganz so drastisch aus wie geplant. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re hat sich mit dem japanischen Maschinenbauer Hitachi zusammengetan. Die beiden Konzerne haben ein Angebot für Industriekonzerne und Mittelständler im Bereich Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) auf den Markt gebracht. Hitachi stellt den Unternehmen Maschinen zur Verfügung, die mithilfe von Sensoren selbstständig Wartungsbedarf erkennen und vor drohenden Ausfällen warnen. Damit lassen sich Wartungskosten senken und teure Betriebsunterbrechungen vermeiden. Swiss Re will das Angebot in den kommenden Monaten breit ausrollen, sagte Andreas Berger, Chef von Swiss Re Corporate Solutions, im Gespräch mit Versicherungsmonitor und Süddeutscher Zeitung. … Lesen Sie mehr ›
Vor zwei Wochen hatte sich die britische Finanzaufsicht FCA mit ihrer Musterklage gegen acht Betriebsschließungsversicherer größtenteils durchgesetzt. Die meisten Verträge decken die Schäden ab, die Unternehmen während des Corona-Lockdowns erlitten haben, befand der London High Court. Nicht alle Versicherer wollen das Urteil akzeptieren, etliche möchten Berufung einlegen. Die Londoner Richter haben jetzt den Weg für ein Schnellverfahren vor dem obersten Gerichtshof, dem Supreme Court, freigemacht. … Lesen Sie mehr ›
Bislang sind in der Managerhaftpflichtversicherung die Risiken aus Insolvenzen in den meisten Verträgen eingeschlossen. Das könnte sich im Zuge der Corona-Pandemie ändern. Fachanwalt Henning Schaloske von der Kanzlei Clyde & Co. erwartet, dass die Versicherer ihre Bedingungen restriktiver gestalten werden. Auch für Risiken im Zuge der Covid-19-Pandemie bereiten einige Versicherer bereits Ausschlussklauseln vor. Mit dem Auslaufen einiger Erleichterungen bei der Insolvenzantragspflicht ab dem 1. Oktober könnte sich die Zahl der Unternehmenspleiten schon in den kommenden Wochen und Monaten erhöhen, so Schaloske. … Lesen Sie mehr ›
Die derzeitige Phase steigender Prämien und sinkender Kapazitäten in der Industrieversicherung wird noch länger anhalten, erwartet der Makler Marsh in seinem aktualisierten Marktreport für Deutschland. Die Geschwindigkeit und das Ausmaß, in dem sich der Markt verhärtet hat, habe selbst Brancheninsider überrascht. Verschärft wird die Lage noch durch den Personalmangel bei den Anbietern, so Marsh. Immer häufiger geben Versicherer kein Angebot ab, weil ihre Personalkapazitäten ausgeschöpft sind. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch In der gegenwärtigen Marktsituation in der Industrieversicherung ist eine Rückbesinnung auf tragfähige Konzepte im Sinne der Versichertengemeinschaft nötig. In den vergangenen Jahren lag der Fokus zu stark auf dem reinen Einkauf und Verkauf von Kapazitäten und Deckungskonzepten. Für eine erfolgreiche Neubesinnung ist auch Optimismus nötig. Es wird eine Zeit nach der Krise geben. Riskmanager sollten in den Erneuerungsgesprächen deshalb vor allem über die Zukunft sprechen. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Innerhalb von zehn Jahren will der Detmolder Makler Ecclesia die laufende Prämie im Bereich Schaden- und Unfall verdoppeln – von jetzt 1 Mrd. Euro auf 2 Mrd. Euro. Im Interview mit Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor erklärte Unternehmenschef Tilman Kay, wie er das bewerkstelligen will und welche Rolle Übernahmen dabei spielen. Ecclesia hat gerade den Münchener Makler Schunck übernommen. Kay spricht auch ausführlich über die Krankenhaushaftpflicht und kritisiert die Haltung der Versicherer zur Betriebsschließungsversicherung. … Lesen Sie mehr ›
Die Covid-19-Pandemie hat die Versicherer aufgerüttelt. Die Versicherungswirtschaft, die nicht als besonders veränderungsfreudig gilt, habe eine „komplette Metamorphose“ durchlaufen, sagte Moses Ojeisekhoba, Rückversicherungschef der Swiss Re, bei einer digitalen Gesprächsrunde des Großmaklers Aon. „Wir müssen daraus lernen, zu was wir eigentlich in der Lage sind.“ Die Erst- und Rückversicherer müssen aus der Krise lernen, betonte Ojeisekhoba. Er forderte mehr Klarheit und Standardisierung bei den Bedingungen und gab einen Ausblick auf Swiss Res Strategie bei der aktuellen Erneuerungsrunde. … Lesen Sie mehr ›
Die Corona-Pandemie beschleunigt weltweit den Trend, zusätzliche Produktionsstandorte aufzubauen und Teile der Produktion zurück ins Heimatland zu verlagern, schreibt der Rückversicherer Swiss Re in einer neuen Sigma-Studie. Die Versicherungswirtschaft wird von dieser Entwicklung profitieren. Die Gesellschaften werden innerhalb von fünf Jahren mindestens 63 Mrd. Dollar mehr Prämien einnehmen, prophezeite Swiss Re-Chefsvolkswirt Jérôme Jean Haegeli in einer Pressekonferenz zur Veröffentlichung des Berichts. … Lesen Sie mehr ›
Der Grad der Versicherungsdurchdringung eines Landes wirkt sich direkt auf die benötigte Erholungszeit nach Naturkatastrophen aus. Das zeigt eine Studie des Industrieversicherers Axa XL, die in Zusammenarbeit mit der Cambridge Judge Business School entstanden ist. Jeder zusätzliche Prozentpunkt an Versicherungsdurchdringung im Nicht-Leben-Bereich verkürze die Erholungszeit um knapp ein Jahr. Untypisch ist indes die Lage in den USA. Trotz hoher Versicherungsdurchdringung liege die Wiederaufbauzeit bei mehr als drei Jahren. Die weltweiten wirtschaftlichen Schäden durch Naturkatastrophen sind in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegen. … Lesen Sie mehr ›