Schlagwort-Archiv für ‘Irland’
Talanx beschleunigt irische Justiz
Was wirklich wichtig ist Klatsch, Tratsch und die wirklich wichtigen Informationen über Unternehmen und Manager – das gibt es am Kaffeeautomaten, auf dem Flur und hier. Heute: Der Hannoveraner Versicherungskonzern Talanx hat in Irland Gerichtsgebäude inklusive Verwahrungseinrichtungen gebaut und saniert. Dadurch soll das irische Justizsystem schneller werden.
Wochenspot: Irland und sein Versicherungsproblem
Wochenspot – der Podcast Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe diskutieren Redakteurin Katrin Berkenkopf und Mitarbeiterin Frida Preuß über den Versicherungsmarkt in Irland. Ausländische Anbieter werden hier dringend gesucht, denn wegen hoher Schäden und fehlenden Wettbewerbs bleiben ganze Branchen ohne Deckung.
„Extrem abhängig von internationalen Versicherern“
Exklusiv Irlands Versicherungsmarkt steckt seit Jahren in einer Krise. Gerade in der Kfz- und in der betrieblichen Haftpflichtversicherung gibt es große Probleme. Die Prämien sind lange enorm gestiegen, viele Privatpersonen und kleine Betriebe können sich keine Deckungen mehr leisten. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor spricht der Vize-Finanzminister Seán Fleming über die Reformpläne der Regierung, fehlenden Wettbewerb und seine Hoffnung auf Versicherer aus dem Ausland.
„Wir brauchen dringend Versicherer in diesem Land“
Versicherungsmonitor-Analyse Der irische Versicherungsmarkt steckt tief in der Krise. Seit 2019 läuft ein Kartell-Verfahren der EU-Kommission gegen die Kfz-Versicherer im Land. Die Prämien sind viele Jahre lang enorm gestiegen und eine große Belastung für viele Autofahrer. Auch in der Haftpflichtsparte sieht es düster aus. Viele kleine Unternehmen stehen vor dem Aus, weil sie keine bezahlbaren Deckungen mehr bekommen. Die Regierung versucht, die angespannte Situation zu entschärfen – und setzt dabei auch auf Versicherer aus dem Ausland.
Munich Re verliert Insurtech-Experten
Leute – Aktuelle Personalien Der Rückversicherer Munich Re baut die Organisation seiner auf Insurtech-Partnerschaften spezialisierten Tochter Digital Partners um. Der unmittelbare Auslöser ist der Weggang von Andrew Rear. Er verabschiedet sich im kommenden Frühjahr nach fünf Jahren an der Spitze der Gesellschaft, um sich neuen Aufgaben zu stellen. Außerdem: Der Schadenregulierer Regu24 baut sein Führungsteam um, das Insurtech Helden.de hat einen neuen Marketingchef, der Makler Howden holt eine Financial Lines-Expertin, und der Spezial- und Rückversicherungsmakler Howden Specialty hat eine Chefin für sein neues Team für den Bereich erneuerbare Energie ernannt.
Aon kauft Willis
Der internationale Großmakler Aon kauft für 30 Mrd. Dollar den Rivalen Willis Towers Watson. Das teilten beide Unternehmen am Montag mit. Allerdings fließt kein Bargeld, Willis-Aktionäre erhalten Aon-Aktien mit einem kleinen Aufschlag. Die neue Gruppe wird vor Marsh McLennan zum größten Makler weltweit. Er wird unter Aon firmieren und seinen Sitz in London haben.
Standard Life darf Verträge nach Irland übertragen
Im Zuge der Brexit-Vorbereitungen hat der britische Lebensversicherer Standard Life die Genehmigung erhalten, seine deutschen, österreichischen und irischen Bestände nach Dublin zu übertragen. Das hat ein schottisches Zivilgericht entschieden. Betroffen sind rund 600.000 Versicherungsverträge, bei denen Beiträge und Ansprüche in Euro gezahlt werden. Der umfassende britische Insolvenzschutz für die Kunden entfällt nach der Übertragung.
Eiopa und Großbritannien vereinbaren Brexit-Deal
Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa und die nationalen Aufseher aus den 27 Ländern der europäischen Wirtschaftszone wollen auch bei einem harten Brexit eng mit den britischen Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten. Dafür haben sie mit der britischen Prudential Regulation Authority und der Financial Conduct Authority zwei Memoranda of Understanding vereinbart. Sie regeln den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit bei der Überwachung und Regulierung nach dem Brexit. Die Behörden reagieren damit auf die steigende Wahrscheinlichkeit, dass Großbritannien ohne ein Brexit-Abkommen aus der EU austritt.








