Schlagwort-Archiv für ‘Kernsysteme’

Wertgarantie führt Kernsystem von Emil ein

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Der Versicherer Wertgarantie aus Hannover ist eine Partnerschaft mit dem Berliner Softwareanbieter Emil eingegangen – und führt seine cloudbasierte Mietsoftware als Kernversicherungssystem ein. Auch die Nutzung von künstlicher Intelligenz spielt bei der Kooperation eine Rolle.

Alte Systeme, neues Verständnis: Wie Nomain Versicherern ihren Code erklärt

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Das finnische Start-up Nomain will eines der größten IT-Probleme von Versicherern lösen: den jahrzehntealten Mainframe-Code verständlich machen. CEO und Mitgründer Henri Kasurinen setzt dafür auf KI-gestützte Codeanalyse. Zu den Unterstützern des jungen Unternehmens zählt Ex-HDI-Chef Christopher Lohmann. Er sieht in der Technologie großes Potenzial für die Transformation, die Erfüllung regulatorischer Anforderungen und den KI-Einsatz bei Versicherern. Neben den nordischen Ländern ist für Nomain vor allem der deutsche Markt hochinteressant.

Agentic Fox setzt auf digitale Mitarbeiter statt Kernsystem-Modernisierung

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Digitale Mitarbeiter statt jahrelanger IT-Großprojekte: Mit Agentic Fox gründen der frühere HDI-Manager Sven Lixenfeld und sein Mitstreiter Christian Berngen ein Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen, das Versicherern einen alternativen Weg zur Automatisierung verspricht. Ihr Ansatz stellt gängige Annahmen infrage, etwa, dass Effizienz nur über neue Kernsysteme erreichbar ist. Wie das konkret funktioniert, erklären sie im Interview mit dem Versicherungsmonitor.

Wenn der Kunde mitternachts anruft

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Carolin Edler-Mende, Gründerin und Geschäftsführerin des Softwareentwicklers Aristech, will das Kundenerlebnis in der Versicherungsbranche verbessern. Dafür setzt sie auf künstliche Intelligenz (KI) und Chatbots, die unabhängig von der Uhrzeit Kundenanliegen bearbeiten. Die KI-Infrastruktur „Aristech AI Suite“ wird als Mietsoftware angeboten und ist nicht an US-Server gebunden.

Emil erweitert Kernsystem mit KI-Assistent

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Der Berliner Softwareanbieter Emil hat sein cloudbasiertes Kernsystem um die KI-Assistentin „Emily“ erweitert. Mit ihr sollen Versicherer ihre Geschäftsprozesse per Prompt anpassen können – ohne Programmierarbeit. Emily ist nicht mit einem klassischen Chatbot zu vergleichen, erklärt Vertriebschef Matthias Kaiser im Gespräch mit dem Versicherungsmonitor.

Auf dem Weg zu modernen Kernsystemen

Dass Versicherer ihre Kernsysteme modernisieren müssen, um zukunftsfähig zu bleiben, ist ein Allgemeinplatz. Doch wie weit sind die Gesellschaften bei der digitalen Transformation ihrer Systeme, was sind die Haupttreiber und mit welchen Herausforderungen müssen die Anbieter zurechtkommen? Die Unternehmensberatung Bearing Point hat zu diesem Thema eine große Anzahl von Schaden- und Unfallversicherern sowie Analysten und Berater befragt. Das Ergebnis hat sie jetzt in einer umfassenden Studie veröffentlicht.

Versicherer zunehmend frustriert von Altsystemen

Veraltete IT-Systeme bereiten Versicherern in Europa zunehmend Schwierigkeiten. Sie können damit nur schwer auf Marktveränderungen eingehen. Die Legacy Systems – bei denen meistens veraltete Software auf modernen Mainframe-Rechnern läuft – können nur schwer mit neuen Techniken verbunden werden, und sie sind teuer. Das sind die Kernergebnisse einer Umfrage unter Versicherern in Europa, die das Softwarehaus Adacta in Auftrag gegeben hat. Mehr als die Hälfte der Befragten baut bereits um.

PwC: 20 Prozent setzen auf Bestandssysteme

 Exklusiv  Die Modernisierung ihrer Kernsysteme ist für die Versicherer eine zentrale, aber schwierige Aufgabe. Trotz der Komplexität des Themas sind die Unternehmen insgesamt auf einem guten Weg in Richtung moderner IT-Systeme, schreibt das Beratungsunternehmen PwC als Ergebnis einer Befragung. Doch 20 Prozent der Versicherer setzen weiterhin auf ihre zwar hochindividualisierten, aber bisweilen Jahrzehnte alten Kernsysteme. Dabei geht der technologische Fortschritt rasch voran – was für die Versicherer auch zur Chance werden kann.

Drei Zukunftsszenarien für eine Disruption

 Digitaler Dienstag  Manche Vorhersage zu disruptiven technologischen Trends auf den Versicherungsmärkten hat sich in den vergangenen Jahren als falsch oder wenigstens als deutlich verfrüht herausgestellt. Weder haben Internet, Vergleichsportale und die künstliche Intelligenz (KI) dem personengebundenen Versicherungsvertrieb den Garaus gemacht, noch haben Amazon, Google und Facebook mit ihrer analytischen Überlegenheit die traditionellen Versicherer attackiert und ihnen das Wasser abgegraben. Dennoch sollten wir auch in Zukunft auf derartige Prognosen nicht verzichten.

„KI stand nicht in der Stellenbeschreibung“

Inflation, geopolitische Unsicherheiten und zunehmende Regulatorik: Der Druck auf Industrie- und Rückversicherer steigt. Um den veränderten Marktbedingungen standzuhalten, muss die Assekuranz bei der Digitalisierung – speziell im Bereich Underwriting und Automatisierung – einiges tun. Die Bereitschaft zur Veränderung hält sich jedoch in Grenzen. Zu diesem Ergebnis kommt die Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC in einer aktuellen Untersuchung.

Mutige Versicherer gefragt

 Herbert Frommes Kolumne  Die Zurich traut sich was. Der Versicherer testet aktuell, die künstliche Intelligenz (KI) wie ChatGPT in der Schadenbearbeitung und bei der Risikobewertung einzusetzen. Eine ganze Reihe von Versicherern werden ähnliches planen oder auch schon tun, aber Zurichs Technologiechef Ericson Chan spricht ganz offen darüber. Zurich füttert die KI gerade mit Schadendaten der Vergangenheit. Die Nutzung neuer Techniken und der Zustand der IT wird immer mehr zum Unterscheidungsmerkmal zwischen den Versicherern, die auch in einigen Jahren noch erfolgreich sein werden, und denen, die sich zumindest aus bestimmten Marktsegmenten zurückziehen müssen.

VKB beauftragt Adesso mit IT-Umbau

Das Softwareunternehmen Adesso hat im Kampf um die IT-Erneuerung bei den privaten Krankenversicherern einen weiteren Erfolg errungen: Es wird die Systeme der Bayerischen Beamtenkrankenkasse und der Union Krankenversicherung, zweier Töchter der Versicherungskammer Bayern (VKB), erneuern. Fünf Jahre haben die Softwarespezialisten dafür Zeit.

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