Ein starkes Beitragswachstum in der Rückversicherung hat die Erfolgsbilanz der DEVK im vergangenen Jahr gerettet. In ihrem Kerngeschäft Kfz-Versicherung dagegen verlor sie weiter an Boden. Hier sanken die Prämieneinnahmen, das versicherungstechnische Ergebnis war deutlich negativ. Der Kölner Versicherer will nun auf mehreren Wegen gegensteuern – unter anderem mit Schadenregulierern, die bei Werkstätten mit Wucherpreisen vorstellig werden. Ein Wegzug des Unternehmens aus Köln ist weiterhin nicht vom Tisch. … Lesen Sie mehr ›
Viele Versicherer sprechen sich gegen eine Pflichtversicherung für Elementarschäden aus, doch für die Ratingagentur Assekurata führt kein Weg daran vorbei. Ohne ein Obligatorium, das Hausbesitzer vor Hochwasserschäden schützt, werde es keine flächendeckende Absicherung gegen das Risiko geben, sagte Analyst Dennis Wittkamp bei einer Pressekonferenz. Freiwillige Lösungen wie das Opt-Out-Modell des GDV reichten nicht aus. Schaden- und Unfallversicherer werden sich nach Einschätzung von Assekurata auf magere Jahre einstellen müssen. … Lesen Sie mehr ›
Die Itzehoer zählt sich aktuell zu den Gewinnern in der Kfz-Versicherung. Der kleine schleswig-holsteinische Versicherer hat die Zahl der versicherten Fahrzeuge 2022 und im ersten Quartal dieses Jahres insgesamt um mehr als 100.000 auf 1,22 Millionen ausgebaut. Dabei gab es fast keine Abgänge. Das lag daran, dass die Itzehoer wegen der guten Schadenverläufe in den Jahren 2020 und 2021 zuletzt auf Beitragserhöhungen verzichtet hat, sagte Vorstandschef Uwe Ludka bei der Bilanzpressekonferenz. 2024 könnte es allerdings anders aussehen. … Lesen Sie mehr ›
Die Mobilität ist im Wandel: Shared Mobility ist auf dem Vormarsch, E-Autos lösen Verbrenner ab, Fahrzeuge werden künftig verstärkt über Abo-Modelle gemietet und nicht mehr gekauft. Hinzu kommt, dass viele jüngere Menschen anders als die Generation ihrer Eltern und Großeltern kaum noch Wert darauf legen, ein eigenes Auto zu besitzen. Die Kfz-Versicherer müssen sich schnell radikal wandeln, fordert HDI-Vorstand Herbert Rogenhofer. Nur dann haben sie in Zukunft einen festen Platz in der Wertschöpfungskette Mobilität. … Lesen Sie mehr ›
Die Kfz-Versicherer müssen die Preise in den kommenden beiden Jahren deutlich erhöhen, um es wieder in die schwarzen Zahlen zu schaffen, hieß es auf der Businessforum 21-Konferenz zur Autoversicherung in Köln. In diesem Jahr sei ein Verlust für die Branche eigentlich nicht mehr zu vermeiden, sagte Michael Pickel, Chef der Hannover Rück-Tochter E+S Rück, die einen großen Teil der deutschen Autoversicherer rückversichert. Auch DEVK-Chef Gottfried Rüßmann hält zwei Jahre mit steigenden Preisen für nötig. … Lesen Sie mehr ›
Versicherer, die sich um die Zulassung des Fahrzeugs kümmern, könnten bei Kunden im großen Stil punkten. Davon zeigte sich Jörg Rheinländer, Chef des größten deutschen Kfz-Versicherers HUK-Coburg, bei einer Fachveranstaltung überzeugt. Die Versicherer hätten die Chance, diese Dienstleistung viel besser zu erledigen als Zulassungsdienste, die es bereits zuhauf am Markt gibt – und damit einen wesentlichen „Pain Point“ auf Kundenseite zu beheben. Marco Morawetz von der Gen Re warnte allerdings vor der großen Konkurrenz durch den Autohandel. … Lesen Sie mehr ›
Die Kfz-Versicherer bräuchten deutlich stärkere Beitragssteigerungen, um den inflationsbedingten Belastungen entgegenzuwirken. Das Plus bei den Durchschnittsbeiträgen von 2,3 Prozent, das die Gen Re für 2023 branchenweit prognostiziert, reicht dafür nicht, erklärte Marco Morawetz, Kfz-Versicherungsexperte bei dem Rückversicherer, bei einer Fachveranstaltung. Sorge bereitet ihm auch, dass das unterjährige Neu- und Ersatzgeschäft und auch das Jahresendgeschäft schon seit 2019 stark rückläufig sind. Das laufende Jahr wird die deutsche Kfz-Sparte vermutlich mit einem versicherungstechnischen Verlust abschließen. … Lesen Sie mehr ›
Autoversicherer müssen sich in den kommenden Jahren auf Veränderungen einstellen: Autonomes Fahren wird die Ausgaben der Versicherer für Unfallreparaturen verringern. Im Elektrofahrzeugbereich werden die Versicherer jedoch mehr Geld ausgeben müssen. Daher sollten Versicherer ihr Geschäftsmodell im Mobility-Bereich diversifizieren. Das ist das Ergebnis einer Studie der US-amerikanischen Ratingagentur Moody’s. … Lesen Sie mehr ›
Nachschlag – der aktuelle Kommentar Während sich die meisten Kfz-Versicherer mit Telematik-Daten und neuen Tarifierungsmerkmalen wie Fahr-Assistenzsystemen rumärgern, hat der Anbieter Verti einen bahnbrechenden Zusammenhang in seinem Datenbestand entdeckt: Nach Vollmond-Nächten ist die Zahl der Schadenmeldungen um zwei Prozent höher als an anderen Tagen – und das, obwohl eine Beeinträchtigung des Schlafrhythmus durch den Vollmond wissenschaftlich nicht erwiesen ist. Der Versicherungsmonitor vermutet: Der Kfz-Versicherer hat überdurchschnittlich viele Werwölfe im Bestand. … Lesen Sie mehr ›
Die HUK-Coburg vergrößert den Abstand zur Allianz in der Kfz-Versicherung weiter. Zwar konnte Deutschlands größter Versicherer Allianz den Bestand um 1,7 Prozent auf 8,8 Millionen versicherte Fahrzeuge erhöhen, hinkt aber weiter hinterher. Denn die HUK-Coburg konnte den Kfz-Bestand um 2 Prozent auf 13,7 Millionen Fahrzeuge steigern. Konzernchef Klaus-Jürgen Heitmann spricht dennoch von „herausfordernden Zeiten“. Denn hohe Reparaturkosten und Nachreservierungen sorgen für einen technischen Verlust in der Kfz-Versicherung. Insgesamt konnte die HUK-Coburg den Umsatz steigern, musste aber einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. … Lesen Sie mehr ›
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Zahlen von HUK-Coburg, Deutscher Familienversicherung, W&W und Gothaer und Solvency II-Workshop des GDV. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Der gemeinsame Kfz-Versicherer von HUK-Coburg und Neodigital geht am Mittwoch mit den ersten Policen an den Start – gut drei Wochen nach Erhalt der BaFin-Lizenz. Zunächst sollen die Verträge für die Maklerpools und Vermittler verfügbar sein, mit denen Neodigital kooperiert, sowie für Bestandskunden. Anfang April bis Mitte Mai will der Versicherer den Vertrieb dann verbreitern. Interessant: Auch die bei Miteigner HUK-Coburg verhassten Vergleichsportale wie Check24 gehören zum Vertriebsmix. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch Fahrer-Assistenzsysteme spielen eine immer größere Rolle – auch für Versicherer. Sie reduzieren die Schadenfrequenz, treiben aber auch die Schäden in die Höhe, weil die mit diversen Sensoren ausgestatteten Ersatzteile teuer sind. Mit Blick auf die Kfz-Versicherung ist es nun fast schon grotesk, dass wir in unseren Antragsprozessen unter anderem nach Berufsgruppen, Eigenheimen oder Garagen fragen, aber eine Technologie, die einen derart großen Einfluss auf den Schadenbedarf haben kann, weitgehend außer Acht lassen. Das muss sich ändern. … Lesen Sie mehr ›