Von der Digitalisierung und dem Einsatz künstlicher Intelligenz in der Schadenverarbeitung versprechen sich Versicherer geringere Kosten und eine höhere Kundenzufriedenheit. Auf menschliche Mitarbeiter sollte die Schadenregulierung trotz aller Automatisierung dennoch niemals verzichten. Davon zeigten sich HUK-Coburg-Vorstand Jörg Rheinländer und DEVK-Vorstand Rüdiger Burg bei einer Digitalkonferenz des Versicherungsmonitors überzeugt. Viele Kunden legen auf einen menschlichen Ansprechpartner wert – und Versicherer würden bei zu viel Automatisierung wichtige Alleinstellungsmerkmale einbüßen. … Lesen Sie mehr ›
Nachschlag – der aktuelle Kommentar Stell dir vor, Du hast gute Nachrichten und keiner beachtet sie: Endlich gibt es pandemiebedingt mal Geld zurück vom Kfz-Versicherer, es reicht sogar für eine große Pizza, aber die Kunden lesen das einfach nicht. Die HUK24 könnte verzweifeln. Da hilft nur eines – am Ball bleiben und immer mal wieder erinnern, und natürlich die freundlichen Mails für Werbung nutzen, wo man sowieso schon Kontakt aufnimmt. … Lesen Sie mehr ›
Britische Versicherer dürfen ab Januar 2022 bei der Erneuerung bestehender Verträge keine höheren Preise verlangen, als sie Neukunden berechnen würden. Das hat die britische Finanzaufsicht Financial Conduct Authority angeordnet. Die Behörde glaubt, dass Verbraucher durch den Schritt insgesamt sparen, bestätigt aber auch, dass sehr günstige Angebote dann der Vergangenheit angehören könnten. Die britischen Versicherer begrüßten den Schritt der Aufsicht. … Lesen Sie mehr ›
Käufer des vollelektrischen Volvo XC40 Recharge Pure Electric erhalten ohne zusätzliche Kosten für drei Jahre eine Kfz-Haftpflicht- sowie Vollkaskoversicherung der Allianz. Voraussetzung ist, dass sie ihr neues Fahrzeug über die Internetseite des schwedischen Autoherstellers im Rahmen eines Barkaufs erwerben. Das Angebot ist ein weiterer Bestandteil der seit 2016 bestehenden Kooperation zwischen dem Münchener Versicherer und der Volvo-Deutschlandtochter, aus der bereits die Deckungen „Volvo Schwedenkasko“ und „Volvo Schwedenversicherung“ hervorgegangen waren. … Lesen Sie mehr ›
Die deutschen Versicherer waren vergangenes Jahr kaum durch Naturkatastrophen belastet, wie aus der aktuellen Naturgefahrenbilanz des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft hervorgeht. So mussten die Gesellschaften im Jahr 2020 für Schäden durch Sturm, Hagel und weitere Naturgefahren rund 1,95 Mrd. Euro zahlen. Das liegt unter dem vorläufigen Schätzwert aus dem vergangenen Jahr wie auch dem langjährigen Durchschnitt. Am stärksten getroffen hat es 2020 das Saarland. … Lesen Sie mehr ›
Versicherungsmonitor O-Ton Vor dem Hintergrund der Telematik in der Kfz-Versicherung wird immer wichtiger, wer die Hoheit über die Daten aus den Autos hat und wie es um deren Verfügbarkeit bestellt ist. Für den Bereitstellungsaufwand würde die HUK-Coburg den Autoherstellern Geld auf den Tisch legen, allerdings nur in angemessener Höhe, betont Vorstand Jörg Rheinländer im zweiten Teil des Podcast-Interviews mit dem Versicherungsmonitor. Rheinländer erläutert auch, welche Entwicklungen er bei der E-Mobilität und anderen Zukunftsthemen in der Kfz-Sparte erwartet – und warum er weiter wachsam auf Google und Amazon schaut. … Lesen Sie mehr ›
Versicherungsmonitor O-Ton 215 Mio. Euro erhalten die Kunden des Versicherers HUK-Coburg für das vergangene Jahr zurück, vor allem wegen geringerer Schäden in der Kfz-Sparte. Die Aktion sei kein Marketing-Gag, sondern bedingt durch die Rechtsform des Versicherungsvereins, betont Jörg Rheinländer im ersten Teil des Podcast-Interviews mit dem Versicherungsmonitor. Der für das Schaden- und Unfallgeschäft zuständige Vorstand erläutert auch, warum die Corona-Krise in absehbarer Zeit nicht zwangsläufig zu einem Schrumpfen der Kfz-Versicherung führt. … Lesen Sie mehr ›
Der Sachversicherer der Öffentlichen Braunschweig musste vergangenes Jahr deutlich weniger für Kfz-Schäden bezahlen. Da die Deutschen pandemiebedingt weniger Auto fuhren, sanken die Schäden um 20 Prozent. Allerdings machten der Sturm „Sabine“ und die Betriebsunterbrechungsversicherung diese Effekte wieder zunichte. Auch auf Konzernebene hatte die Corona-Pandemie kaum Auswirkungen. Das Nachsteuerergebnis lag mit 24,6 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. … Lesen Sie mehr ›
Die Corona-Pandemie hat zwar zu unerwartet hohen Schäden bei Veranstaltungsausfall- und Betriebsschließungspolicen geführt, doch in Summe haben die deutschen Schaden- und Unfallversicherer von der Krise profitiert. Davon zeigt sich die Ratingagentur A.M. Best überzeugt. Grund ist die stark gesunkene Schadenfrequenz in der Kfz-Versicherung. Sie hat die negativen Auswirkungen der Pandemie überkompensiert. Der positive Effekt wird sich auch in diesem Jahr noch fortsetzen, glaubt die Ratingagentur. Weniger optimistisch sind die Analysten allerdings bei der Lebensversicherung. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Die Allianz hat 2020 in der deutschen Kfz-Versicherung um 30.000 zugelegt. So teilte es das Unternehmen mit, so haben wir es berichtet. Leider fehlten dabei immer die Zahlen der Allianz Direct, früher Allsecur. Sie wollten die Münchener lange nicht preisgeben. Dafür gibt es einen triftigen Grund: Der Konzern hat 2020 heftig bei der Stückzahl verloren, obwohl er eigentlich mit der HUK-Coburg gleichziehen wollte. Die ist weit enteilt. … Lesen Sie mehr ›
In der Kfz-Versicherung müssen schnell Lösungen gefunden werden, um auf den tiefgreifenden Wandel der Risiken zu reagieren, der durch Hardware- und Programmierfehler sowie Cyberangriffe auf Autos und Systeme entsteht. Die Frage, wo dabei die Grenzen der Versicherbarkeit liegen, war Gegenstand einer Diskussionsrunde auf der Kfz-Jahrestagung von Businessforum21. Dabei wurde deutlich: Neben dem Umgang mit dem zunehmenden Kumulrisiko liegt ein wesentlicher Knackpunkt in der Verfügbarkeit von Daten, wenn es um die Aufklärung von Schäden geht. … Lesen Sie mehr ›
Die Daten aus modernen vernetzten Fahrzeugen sind seit Jahren ein Streitpunkt zwischen Autoherstellern und Versicherern. Karsten Crede, Chef von Ergo Mobility Solutions, will diese Diskussion hinter sich lassen und einen eigenen Weg gehen. Anstelle die Daten aus dem Auto zum Versicherer zu bringen, will er mit eigenen Algorithmen direkt an der Software des Fahrzeugs ansetzen. Wenn die Versicherer in der Lage sind, Lösungen anzubieten, die für die Kunden interessant sind, werde es auch Bereitschaft dafür bei den Herstellern geben, glaubt Crede. … Lesen Sie mehr ›
Der Kfz-Hersteller Tesla arbeitet in vieler Hinsicht anders als andere Autobauer. So fertigt das Unternehmen viele Bauteile im Bereich der Elektromobilität selbst, anstatt sich auf Zulieferer zu verlassen. Davon könnten sich auch die Versicherer eine Scheibe abschneiden, glaubt HDI-Vorstand Herbert Rogenhofer. Sie sollten wieder mehr selbst in die Hand nehmen, statt viele Tätigkeiten outzusourcen, forderte er auf der Kfz-Jahrestagung von Businessforum21. Das gelte auch für die IT. Eigene IT-Dienstleister hält er für genauso wenig zielführend wie die exzessive Nutzung von Beratern. … Lesen Sie mehr ›
Die HUK-Coburg ist der Marktführer in der deutschen Kfz-Versicherung und lässt – anders als viele Rivalen – Vergleichsportale und Makler beim Geschäft außen vor. Auch die Digitaltochter HUK24 verfolgt dieses Prinzip. „Die HUK24 gibt es nur auf HUK24.de und nirgendswo anders“, sagte HUK24-Vorstand Uwe Stuhldreier bei einer Digitalkonferenz. Die Kunden wollten nicht für Vermittler zahlen. Er erklärte, warum die HUK ohne Portale wie Check24 auskommt, und warum er Wefox-Gründer Julian Teicke widerspricht. Außerdem: Wenn sich Abo-Automodelle durchsetzen, stehen die Anbieter nochmals vor ganz neuen Herausforderungen. … Lesen Sie mehr ›