Archiv ‘künstliche Intelligenz’

Munich Re tastet sich an KI-Risiken heran

Künstliche Intelligenz (KI) wird Wirtschaft und Gesellschaft massiv verändern. Kein Wunder, dass die Technologie viele neue Risiken mit sich bringt. In einem Whitepaper haben Experten der Munich Re in San Francisco zusammengestellt, wie KI für Unternehmen Schäden verursachen kann und welche Versicherungsmöglichkeiten es gibt. Auch die Wirkung von KI-Schäden auf traditionelle Policen wird besprochen. Natürlich wirbt der Rückversicherer damit auch für eigene Deckungen, aber interessant ist das Papier allemal.

Insurlab: KI bringt schnelle Erfolge bei der Transformation

Die Versicherungsbranche hat die Zeichen der Zeit erkannt und beginnt damit, Transformationsprozesse anzustoßen, sind sich die Analysten der Brancheninitiative Insurlab Germany sicher. Denn Herausforderungen wie Fachkräftemangel und Kostensteigerung bleiben hartnäckig. Die Analysten haben 17 Expertinnen und Experten von 13 Versicherern befragt und ihre Erkenntnisse in einem Whitepaper zusammengefasst. Im Fokus steht die Effizienzsteigerung durch den Einsatz künstlicher Intelligenz um Prozesse zu automatisieren und so Ressourcen zu heben.

Digitalisierung – eine tragende Säule für Resilienz

 Digitaler Dienstag  Der Wandel um uns herum beschleunigt sich. Die Zahl externer Schocks nimmt zu. Das erhöht und festigt unsere Bedeutung als Versicherer für die Gesellschaft und unsere Mitmenschen – allerdings steigen auch die Anforderungen an unser Geschäftsmodell. Indem wir den technologischen Fortschritt konsequent nutzen und uns beherzt immer weiter digitalisieren, verbessern wir den Nutzen für unsere Kunden, unsere Stellung am Markt – und unsere Resilienz als Versicherer.

US-Makler: Cyberversicherungen werden teurer

Nach einem Jahr sinkender Preise werden Cyberversicherungen 2024 wieder etwas teurer – zumindest in den USA. Das geht aus einem Marktbericht des US-Versicherungsmaklers und Beraters Woodruff Sawyer hervor. Der Markt ist demnach noch immer von vielen Unsicherheiten geprägt. Zum Beispiel steht die Frage nach Kriegsausschlüssen in den Policen noch immer im Raum. Immerhin: Viele Unternehmen sind inzwischen besser auf Angriffe vorbereitet, was zu weniger Schadenfällen führte.

„Makler sind langfristig ein sehr gutes Geschäft“

 Exklusiv  Kaum jemand kennt den Markt der Versicherungsmakler so gut wie das Beratungsunternehmen Marshberry. Seit 2019 ist die 1981 in den USA gegründete Firma auch in Europa aktiv. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erklären Europa-Direktor Armand Hoftijzer und Deutschland-Leiter Jan Blumenthal, warum sie den Markt für sehr attraktiv halten und glauben, dass die Fusions- und Übernahmewelle nicht so schnell vorbei sein wird.

Desinformation ist größtes globales Risiko

Internationale Entscheidungsträger und Experten schauen pessimistisch in die Zukunft. Das zeigt der aktuelle Global Risks Report, den das Weltwirtschaftsforum zusammen mit Marsh und Zurich jährlich veröffentlicht. Ganz oben auf der Liste der größten Gefahren stehen Fehl- und Desinformationen. Auch andere technologiebasierte Gefahren wie künstliche Intelligenz sind dieses Jahr weit nach vorne gerückt. Daneben ist der Klimawandel weiterhin eine wichtige Bedrohung.

Kernsysteme: Operation am Rückgrat

 The Long View – Der Hintergrund  Wenn ein Versicherer sein Kernsystem wechselt, ist das wie eine Operation am Rückgrat. Es wäre fahrlässig, die damit verbundenen Risiken zu ignorieren. Das Verschieben der Operation kann zunächst bequem sein, langfristig führt aber kein Weg an zukunftsfähigen Kernsystemen vorbei. Viele Versicherer entscheiden sich für Standardsoftware. Bei Auswahl, Einführung und Betrieb gilt es einige kritische Erfolgsfaktoren zu beachten.

Digitalisierung: Und jährlich grüßt das Murmeltier

 Digitaler Dienstag  Die Digitalisierung ist kein Projekt, sondern eine Reise, bei der man Etappenziele erreicht, aber nie wirklich ankommt. Die aktuellen Tech-Trends sind künstliche Intelligenz, Regulatorik und Compliance sowie IT-Altlasten. Dabei ist entscheidend, dass Versicherungs- und IT-Experten die Sprache des jeweils anderen lernen und gemeinsam Lösungen erarbeiten.

Vielleicht ist es für die PKV schon zu spät

 Herbert Frommes Kolumne  Weltweit stammt rund ein Viertel aller Daten, die neu produziert werden, aus dem Gesundheitswesen. Aber beim Umgang mit diesen Daten haben sowohl die Akteure im Gesundheitswesen als auch die Versicherer gewaltige Probleme – nicht nur in Deutschland. Für die deutschen privaten Krankenversicherer (PKV) ist das Problem aber besonders kritisch, weil die meisten schlicht zu klein sind für die nötigen Investitionen. Sie müssen dringend große Verbünde zur Datenverarbeitung und Analyse schaffen, wenn sie nicht abgehängt werden wollen.

Wochenspot: Was gibt es 2024 zu lesen?

 Wochenspot – der Podcast  Regelmäßig gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe wagen Redakteurin Katrin Berkenkopf und Herausgeber Herbert Fromme einen Ausblick auf 2024: Welche Überschriften wollen sie gerne lesen, welche sind auch realistisch? Ein nicht ganz ernst gemeinter Blick in die Kristallkugel.

Wochenspot: KI fällt über die Branche her

 Wochenspot – der Podcast  Regelmäßig gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe sprechen Volontär Okan Mese (rechts) und Herausgeber Herbert Fromme über das Thema des Jahres: die künstliche Intelligenz (KI). Wie hat sie die Branche verändert und in welchen Bereichen kommt sie bereits zum Einsatz? Der technologische Fortschritt hat auch Auswirkungen auf die Erwartungshaltung von Kunden. Wie können Versicherer damit umgehen? Ganz neu: der KI-Rap von Okan Mese.

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EU auf dem Weg zum ersten KI-Gesetz der Welt

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Nach langen Verhandlungen haben es EU-Parlament, EU-Ministerrat und EU-Kommission am 8. Dezember geschafft, sich auf ein Gesetz zur Regulierung künstlicher Intelligenz (KI), den Artificial Intelligence Act (AIA), zu einigen. Damit bekommt die EU bald klare Regeln für den Einsatz von KI. Das bedeutet für Versicherungsunternehmen weitreichende zusätzliche Anforderungen. Sie sollten sich also kurzfristig mit der bevorstehenden Regulierung von KI befassen. Zunächst gilt es, sich einen Überblick über die Situation im eigenen Unternehmen und zum etwaigen Anpassungsbedarf bezüglich der neuen Anforderungen zu verschaffen.

Das verlorene KI-Jahr

 Herbert Frommes Kolumne  Kaum eine Pressekonferenz zum Jahresende, bei der es nicht auch um künstliche Intelligenz (KI) geht. Auf entsprechende Fragen kommt fast immer die Antwort: Ja, haben wir, machen wir. Damit sind aber meistens Automatisierungsschritte gemeint, die wenig mit der heutigen KI gemeinsam haben. Vor einem Jahr wurde ChatGPT für die öffentlichen Nutzung freigeschaltet. Das erste Jahr haben viele Branchen damit verbracht zu staunen. Geschehen ist wenig. Das kann sich rächen.

Hiscox und Google kooperieren bei KI

Versicherer verwenden künstliche Intelligenz (KI) derzeit vor allem im Bereich Schadenregulierung und Betrugsprävention. Der Spezialversicherer Hiscox und der Internetkonzern Google wollen die Anwendungsbereiche erweitern. Sie haben ein KI-Programm entwickelt, das automatisch Industrierisiken auswerten kann und passende Versicherungskonditionen vorschlägt. Bislang experimentieren die beiden Anbieter in der Sparte Sachschäden durch Terrorismus und Sabotage.

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