Archiv ‘künstliche Intelligenz’

Preise in der D&O-Versicherung stabilisieren sich

Im deutschen D&O-Markt deutet sich eine langsame Preiswende an. Bei der aktuellen Erneuerung sind die Prämien in der Managerhaftpflichtversicherung nicht mehr so stark gesunken, wie in den Vorjahren, sagte Allianz-Commercial-Manager Alfred Mora dem Versicherungsmonitor anlässlich der Veröffentlichung eines neuen D&O-Reports des Versicherers. Die D&O-Versicherer stehen vor einer Reihe von Großschäden, dazu kommen neue Haftungsrisiken, etwa durch künstliche Intelligenz.

Oletzky: Nicht nur auf generative KI setzen

Die Versicherer sollten sich beim Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) nicht nur auf Sprachmodelle wie ChatGPT oder Gemini beschränken, empfahl Branchenkenner Torsten Oletzky auf der SZ-Konferenz „The Digital Insurance“. Bislang habe künstliche Intelligenz die Branche noch nicht dramatisch verändert. Das könne sich aber ändern, wenn die Versicherer stärker auf KI-Agenten setzen. Das wird auch Folgen für die Zahl der Mitarbeiter in der Branche haben. Der Assekuradeur Domcura stellt etwa seit einem Jahr im operativen Bereich keine neuen Mitarbeiter mehr ein.

Wie der erfolgreiche KI-Einsatz bei Versicherern gelingt

Digitaler Dienstag

Künstliche Intelligenz (KI) ist globale Realität – in der Versicherungswirtschaft aber noch nicht flächendeckend angekommen. Warum moderne KI-Agenten längst bereit sind – und weshalb Versicherer jetzt handeln müssen, um den Produktivitätsabstand nicht dramatisch anwachsen zu lassen, erklärt Arndt Gossmann, CEO von DGTAL und geschäftsführender Gesellschafter der Gossmann & Cie. Gruppe.

Vollsortimenter brauchen neue Strategie

Das Beratungsunternehmen Oliver Wyman prophezeit der Versicherungsbranche für die kommende Dekade zwar steigende Beitragseinnahmen. Jedoch müssen sich viele Häuser neu ausrichten, wenn sie überleben wollen, schreiben die Expertinnen und Experten in einem aktuellen Bericht. Steigende Kosten und die Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) setzen vor allem Vollsortimenter unter Druck, die in allen Sparten mit eigenen Produkten unterwegs sind.

Individuelles Lernen mit KI bei Ergo

Digitale Trends 2026

Der Düsseldorfer Versicherer Ergo will dem Fachkräftemangel mit einem hyperpersonalisierten Lernangebot entgegenwirken. Dafür setzt das Unternehmen eine künstliche Intelligenz des Start-ups Chunk X ein. Sie soll auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Mitarbeitenden eingehen und einen persönlichen Lehrplan erstellen.

Weniger Angst vor dem KI-Austausch

Nimmt die künstliche Intelligenz (KI) den Beschäftigten der Versicherungsbranche die Jobs weg? Zumindest 1.500 von ihnen, die noch bei Allianz Partners angestellt sind, passiert das aktuell. Statt auf eine zunehmende KI-Angst deutet eine aktuelle Studie jetzt auf das Gegenteil hin: Die Angst in der Branche, von der Technologie ersetzt zu werden, nahm zuletzt deutlich ab. Grund zur Beruhigung ist das allerdings längst nicht.

Allianz Partners reduziert Belegschaft wegen KI-Einsatz

Exklusiv

Allianz Partners, eine in 45 Ländern tätige Tochter des Münchener Versicherungskonzerns, baut nach Informationen des Versicherungsmonitors mehr als 1.500 Stellen ab. Es geht vor allem um Arbeitsplätze im Bereich Telefonie. Diese Aufgaben soll künftig verstärkt die künstliche Intelligenz (KI) übernehmen. Zum ersten Mal baut ein deutscher Versicherungskonzern offensiv Stellen mit dem Argument ab, dass sich das Geschäftsmodell durch die KI verändert.

Ein Blick ins Jahr 2026: Zwischen Regulierung, Resilienz und Kundenzentrierung

Digitaler Dienstag

Mit einer Mischung aus Zuversicht und Anspannung schaut die Versicherungsbranche ins Jahr 2026. Kaum ein anderes Segment der Finanzwirtschaft steht unter einem vergleichbaren Reform- und Innovationsdruck. Politische Weichenstellungen, neue Risiken und die Digitalisierung treiben einen Strukturwandel voran, der weit mehr ist als eine Modernisierung von IT-Systemen, schreibt Anke Zeller, Industry Leader Insurances bei Cognizant.

Württembergische: KI-Einsatz bringt Entlastung in Kfz

Nachdem sich zunächst eine Ernüchterung bezüglich der Ergebnisse beim Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) breit gemacht hatte, werden jetzt in der Schadenbearbeitung die ersten Erfolge erzielt. Davon berichtete Corinna Grau, Leiterin der Abteilung Schadenprozesse und Entwicklung der Württembergischen Versicherung, auf dem Schadenkongress von Businessforum 21 in Köln. Mit dem KI-Assistenten „Reggi” werden Mitarbeitende in der Kfz-Schadenbearbeitung bereits im laufenden Betrieb entlastet, berichtete sie.

Schadenmanagement und KI

Was die Woche bringt

An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Zwei Konferenzen zum Thema Schadenmanagement, der Insurance Summit des Handelsblatts und eine Fachtagung des GDV

Die KI bleibt, auch wenn die Blase platzt

Herbert Frommes Kolumne

Unternehmensbewertungen von KI-Unternehmen erreichen schwindelerregende Dimensionen im Billionenbereich. Wenn irgendwo künstliche Intelligenz draufsteht, fließen Milliarden auch in zweitklassige Adressen. Hier hat sich eine Blase aufgepumpt, die nur darauf wartet, zum Platzen gebracht zu werden. Die Versicherer würden einen solchen Finanzmarkt-Crash deutlich spüren. Doch selbst wenn die Blase platzt, bleibt die KI – so wie das Internet als Technologie den Dotcom-Crash 2000 bis 2002 überlebt hat. Versicherer sollten aktuell wohl nicht in KI-Aktien investieren, in die selbstgenutzte KI aber schon.

Hiscox automatisiert Underwriting-Prozesse

Digitale Trends 2026

Der Spezialversicherer Hiscox entlastet seine Underwriter im Geschäft mit vermögenden Privatkunden durch die Automatisierung von Prozessen. Informationen aus eingehenden Formularen sollen selbstständig ausgelesen und weiterverarbeitet werden, Underwriter bekommen außerdem Unterstützung bei der Erstellung ihrer Begründung im Fall der Risikoannahme. Dafür setzt der Versicherer auf automatisierte Texterkennung und künstliche Intelligenz.

Swiss Re: Leben-Geschäft wird boomen

Die globale Wirtschaft ist zwar robust aufgestellt, wird in den kommenden Jahren aber mit Herausforderungen konfrontiert sein, erwartet Jérôme Haegeli, Group Chief Economist und Leiter des Swiss Re Institute. Auf einer Veranstaltung nannte er geopolitische Spannungen, Finanzmarktrisiken und künstliche Intelligenz als Gründe. Aufatmen können hingegen die Lebensversicherer. Laut Swiss Re werden sie 2026 und 2027 einen Aufschwung erleben.

Wenn sich die KI mit der KI streitet

Herbert Frommes Kolumne

US-Krankenversicherer, die künstliche Intelligenz (KI) einsetzen, um über Leistungen zu entscheiden, geraten wegen der häufigen Ablehnung von Kundenrechnungen durch ihre Systeme unter Druck. Doch jetzt nutzen Versicherte selbst KI-Systeme, die ihnen die Beschwerden gegen diese Entscheidungen erleichtern. Der Einsatz von KI im echten Leben sorgt für ganz neue Formen der Auseinandersetzung.

KI im „Hase und Igel“-Spiel

Die künstliche Intelligenz (KI) hat Hackern ganz neue Möglichkeiten an die Hand gegeben, ihre Angriffe auf Unternehmen durchzuführen. Gleichzeitig bietet sie den Firmen die Chance, sich besser gegen solche Attacken zu rüsten – von der Erkennung verdächtiger Muster in Daten und Prozessen bis zum Erstellen von Sicherheitskonzepten. Wie die Unternehmen damit umgehen können, erklärte Roman Potyka von Hiscox in einem gemeinsamen Webinar des Versicherungsmonitors mit dem Versicherer.

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