Archiv ‘Lebensversicherung’

Leben bald nicht mehr prämienstärkstes Segment

Der deutsche Versicherungsmarkt ist 2023 gewachsen, allerdings nur in der Schaden- und Unfall- sowie in der Krankenversicherung – die Prämien in der Lebensversicherung gingen dagegen zurück. Da das Einmalbeitragsgeschäft auch in diesem Jahr schwächeln dürfte, könnte die Schaden- und Unfallversicherung die Lebensversicherung zum ersten Mal seit 1997 in puncto Beitragsvolumen überholen, schreibt die Allianz in einem aktuellen Bericht. … Lesen Sie mehr ›

Ergo und IBM trennen sich bei Run-off

 Exklusiv  Der Düsseldorfer Versicherungskonzern Ergo setzt sein Großprojekt zur Migration von 4,5 Millionen Altverträgen in der Lebensversicherung künftig ohne den bisherigen Generalunternehmer IBM fort. Das Beratungs- und Softwarehaus bleibt aber zumindest vorläufig als Betreiber der IT-Plattform an Bord. Das Großprojekt für den internen Run-off ist um Jahre verspätet und sorgt für großen Frust bei Ergo und dem Mutterkonzern Munich Re. IBM wird auch aus dem Gemeinschaftsunternehmen Thipara aussteigen, das die Plattform anderen Versicherern anbieten soll. … Lesen Sie mehr ›

Brücken-Einsturz in Baltimore belastet Allianz kaum

Der Einsturz der Francis Scott Key-Brücke Ende März gilt als teuerster Schaden in der Geschichte der Transportversicherung, wird die Allianz aber nicht groß in Mitleidenschaft ziehen. Maximal rechnet Finanzchefin Marie-Claire Coste-Lepoutre mit einer Belastung im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbereich. Im ersten Quartal hat der Versicherer gut verdient, vor allem beflügelt durch Preiserhöhungen in der Schaden- und Unfallversicherung. … Lesen Sie mehr ›

Versicherungsmarkt in der Golfregion wächst

Immer mehr Menschen in der Golfregion kaufen sich eine Versicherungspolice. Gerade im Nicht-Leben-Bereich sind die Prämieneinnahmen in den vergangenen Jahren stark gestiegen, zeigt ein aktueller Bericht des Rückversicherers Swiss Re. Die Autoren sehen neben der regulatorischen und wirtschaftlichen Entwicklung in den Ländern auch das Risiko von Naturkatastrophen als Treiber der Entwicklung. Lebensversicherungen sind in der Region hingegen bisher ziemlich unpopulär. … Lesen Sie mehr ›

Axa wächst in allen Sparten

Der französische Versicherungskonzern Axa hat im ersten Quartal des laufenden Jahres in allen Segmenten zugelegt. Stärkste Sparte war die Schaden- und Unfallversicherung, was vor allem auf das Kerngeschäft der gewerblichen und industriellen Sachversicherung sowie auf Preiserhöhungen im Privatkundengeschäft in Deutschland und Großbritannien zurückzuführen ist. Das kürzlich bekannt gegebene Scheitern des Run-off-Deals mit dem Abwicklungsspezialisten Athora und eine Rückversicherungsvereinbarung der Axa Life Europe mit der Munich Re haben laut Axa keinen Einfluss auf die Finanzziele des Unternehmens. … Lesen Sie mehr ›

Die Krise des Run-off-Marktes

 Herbert Frommes Kolumne  Innerhalb weniger Monate ist der zweite große Run-off-Deal für deutsche Lebensversicherungsbestände geplatzt. Die Axa gibt 900.000 Verträge mit 19 Mrd. Euro Kapitalanlagen nun doch nicht an Athora ab. Erst im Januar war die Übernahme von 720.000 Verträgen der Zurich durch Viridium gescheitert. Damit ist der Markt für die externe Abwicklung endgültig in eine schwere Krise geraten. Tot ist er aber noch lange nicht. Dafür sorgt unter anderem der schlechte Zustand der IT bei vielen Lebensversicherern. … Lesen Sie mehr ›

Run-off: Axa steigt aus Athora-Deal aus

Die Axa hat einen 2022 geschlossenen Deal mit dem Abwicklungsspezialisten Athora aufgekündigt und wird den geschlossenen Bestand jetzt selbst abwickeln. Für Athora ist das ein herber Rückschlag bei dem Versuch, im Run-off-Markt in größerem Umfang Neugeschäft zu gewinnen. Offenbar passten die 2022 vereinbarten Rahmenbedingungen nicht mehr zum Zinsumfeld. Gleichzeitig gab die Axa bekannt, dass sie für einen anderen Bestand mit 3 Mrd. Euro Reserven einen Rückversicherungsvertrag mit der Munich Re abgeschlossen hat. … Lesen Sie mehr ›

Zeitreise: Unisex, Allianz, Ergo-Umbau, Provinzial-Fusion

 Vor 20 Jahren  Das Thema Unisex beherrscht die Debatte in der deutschen Versicherungswirtschaft im April 2004. Der Gesetzgeber gibt die Gleichbehandlung von Männern und Frauen für die Riester-Rente vor, die Versicherer sind empört. Die Allianz kämpft mit der Umsetzung ihrer Allfinanz-Vorstellungen, die Münchener Rück geht die Restrukturierung der Tochter Ergo an und im Sparkassenlager wird mal wieder über die Fusion der Provinzial-Gesellschaften in Münster und Düsseldorf diskutiert. … Lesen Sie mehr ›

Höchstrechnungszins steigt auf 1,0 Prozent

Der Höchstrechnungszins soll zum 1. Januar 2025 auf 1,0 Prozent steigen. Bis Mitte des Jahres will das Bundesfinanzministerium eine entsprechende Verordnung vorlegen. Der Schritt ermöglicht den Lebensversicherern höhere Zinsgarantien, manche denken auch über eine Wiederaufnahme der Riester-Rente nach. Es ist die erste Anhebung des Höchstrechnungszinses seit 1994. … Lesen Sie mehr ›

Schaden- und Unfallgeschäft beflügelt Vertreter

Versicherungsvertreter konnten zwischen 2020 bis 2023 vor allem in den SUHK-Sparten (Sach, Haftpflicht, Unfall und Kfz) wachsen. In der Lebensversicherung herrschte Stagnation, in der Krankensparte ging es nur leicht aufwärts. Zu diesen Ergebnissen kommt die Beratungsfirma Sirius Campus in einer Umfrage unter 6.000 Inhabern von Versicherungsagenturen. Zwischen den Ausschließlichkeitsorganisationen der einzelnen Versicherer gibt es allerdings gewaltige Unterschiede. Einige konnten ihre Position während der Pandemie nicht halten. … Lesen Sie mehr ›

Liechtensteiner Lebensversicherer unter Druck

 Exklusiv  Der Abschluss von Lebensversicherungen bei Liechtensteiner Gesellschaften hat sich für viele Kunden aus Deutschland und anderen Ländern als schlechtes Geschäft erwiesen. Sie haben dabei Geld verloren. Doch sorgt die Rechtslage zur Falschberatung in dem Fürstentum dafür, dass Betroffene gute Aussichten haben, es sich wiederzuholen. Anwälte und Prozessfinanzierer führen und finanzieren zahlreiche Prozesse. … Lesen Sie mehr ›

R+V stagniert bei der Kundenzahl

Der zum genossenschaftlichen Finanzlager gehörende Versicherer R+V stagniert bei der Kundenzahl in der Schaden- und Unfallversicherung. Nur die höheren Preise sorgten dafür, dass der Umsatz 2023 stieg. In der Lebensversicherung leidet die Gruppe unter dem Rückgang des Einmalgeschäfts. Zum Engagement beim gescheiterten Immobilienkonzern des österreichischen Investors René Benko blieben R+V-Chef Norbert Rollinger (Bild) und Finanzvorstand Marc Michallet wortkarg. … Lesen Sie mehr ›