Archiv ‘Luftfahrt’

Luftfahrtversicherer zwischen Aufwind und Absturz

Die weltweite Lockerung vieler Corona-Maßnahmen beschert den Fluggesellschaften wieder eine große Nachfrage. Davon profitieren auch die Luftfahrtversicherer. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Bericht von Research Dive über den globalen Luftfahrtversicherungsmarkt. Das Geld dürften die Versicherer auch dringend brauchen. Über den rosigen Aussichten schwebt mit dem Ukraine-Krieg ein gigantisches Damokles-Schwert. … Lesen Sie mehr ›

Ukraine-Krieg: Bis zu 35 Mrd. Dollar Schaden

Bisher lag der Fokus bei den Schätzungen der versicherten Schäden aus dem Ukraine-Krieg vor allem auf dem Luftfahrtbereich. Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat jetzt eine Gesamteinschätzung über alle Specialty Lines hinweg gewagt: Im günstigsten Szenario würde der Konflikt die Branche 16 Mrd. Dollar und im schlimmsten Fall 35 Mrd. Dollar kosten. Die Hälfte davon müssten die Rückversicherer schultern. Ihre Kapitalbasis sehen die Analysten dennoch nicht in Gefahr. … Lesen Sie mehr ›

Leasingflugzeuge können Versicherer Milliarden kosten

Am Mittwoch hat die irische Flugzeugleasinggesellschaft Aercap Zahlen für das Jahr 2021 vorgelegt. Dabei erklärte das weltweit größte Unternehmen der Branche auch, dass sich sein Schaden aus dem Verlust zahlreicher Flugzeuge in Russland auf rund 2,5 Mrd. Dollar belaufen könnte, dass es aber bereits 3,5 Mrd. Dollar an Schäden bei den Versicherern angemeldet hat. Langwierige juristische Auseinandersetzungen sind sehr wahrscheinlich. … Lesen Sie mehr ›

Ukraine-Roundup: D&O und Moody’s

Weil Fehlentscheidungen mit finanziellen Folgen zu Haftungsansprüchen führen können, müssen Manager in der aktuellen Kriegssituation besonders umsichtig agieren, warnt die Versicherungsplattform Finlex. Auf ihren D&O-Schutz können sie sich zwar grundsätzlich verlassen, allerdings gibt es Einschränkungen im Zuge der sogenannten Embargo-Klausel. Die Ratingagentur Moody’s hat unterdessen eine Schätzung für die drohenden Schäden aus den gestrandeten Flugzeugen in Russland abgegeben, von wo in der Sache zuletzt versöhnlichere Töne kamen. … Lesen Sie mehr ›

Ukraine-Roundup: Luftfahrt, Anleihen, Munich Re

Die von russischen Airlines geleasten Jets könnten noch zu zahlreichen Schäden in der Luftfahrtversicherung und langwierigem Rechtsstreit führen. Russland will die Flugzeuge im eigenen Land registrieren, um den Luftverkehr aufrecht zu erhalten. Insgesamt soll es um 515 Flieger gehen. Außerdem: Plenum Investments sieht überschaubare Risiken für Versicherer, die Munich Re zieht sich nun auch offiziell zurück, und Lloyd’s will die Sanktionen aktiv begleiten. … Lesen Sie mehr ›

Doris Höpke verlässt Munich Re

 Exklusiv  Doris Höpke, Vorstandsmitglied des Rückversicherers Munich Re, verlässt das Unternehmen im kommenden Jahr. Das teilte Munich Re am Mittwoch den Mitarbeitern im Intranet mit. Höpke ist seit 2014 im Vorstand und wird ihren in sechs Monaten auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Die 54-jährige Juristin ist die einzige Frau unter den neun Vorstandsmitgliedern des Konzerns. Ihr Weggang ist für ihn ein herber Verlust. … Lesen Sie mehr ›

Harter Markt bestimmt Industrieversicherung

Der Industrieversicherungsmakler und Risikoberater Marsh hat seine aktuelle Einschätzung der Lage veröffentlicht, ein Update des im Februar 2021 erschienenen jährlichen Versicherungsmarktreports. Besonders im Fokus stehen dabei die Elementargefahren. Die Sachversicherung sorgt angesichts der aktuellen Flutschäden für besondere Probleme. Entspannung ist in der Luftfahrtversicherung angesagt, das Gegenteil ist der Fall bei Cyber, D&O und in den Industriesparten Chemie/Pharma/Medtech sowie im Gesundheitswesen. … Lesen Sie mehr ›

AGCS: Neue Risiken bedrohen die Luftfahrt

Die Luftfahrt erlebte in der Corona-Pandemie eine ihrer schwersten Krisen. Der Flugverkehr ging weltweit um 90 Prozent zurück, viele Flugzeuge wurden eingemottet. Bei der Reaktivierung dieser Maschinen und der Rückkehr zur Normalität drohen nun einige Risiken, warnt der Industrieversicherer Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) in einem neuen Bericht. Bei den großen Fluggesellschaften seien diese aber überschaubar. Mehr Probleme sieht der Versicherer bei Helikoptern und Sightseeing-Flügen. … Lesen Sie mehr ›

Delvag ringt mit Corona-Krise

Der firmeneigene Versicherer der Lufthansa-Gruppe Delvag hatte im vergangenen Jahr mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Luftverkehr zu kämpfen. Die Prämieneinnahmen gingen deutlich zurück. Das Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit konnte sich dennoch sehen lassen und lag nur leicht unter dem von 2019. Delvag ist in der Luftfahrtversicherung für die Muttergesellschaft, aber auch für andere Fluglinien tätig. Daneben ist das Unternehmen in der Transportversicherung aktiv. … Lesen Sie mehr ›

Luftfahrtversicherung: Am Boden

 The Long View – Der Hintergrund   Nichts ist so, wie es war. Noch immer stehen weltweit tausende Flugzeuge am Boden, Terminals in den größten Flughäfen bleiben gespenstisch leer, in vielen Airlines laufen Abbau-Programme, Piloten und Flugbegleiter müssen sich neue Jobs suchen. Kaum eine Branche ist so hart von dem Corona-Virus getroffen worden wie die Luftfahrtindustrie. Und selbst ein plötzliches Ende der pandemiebedingten Restriktionen würde kurzfristig nicht die alten Zeiten zurückbringen. Die Pandemie hat auch die Schadenszenarien für die Luftfahrtversicherung verändert. … Lesen Sie mehr ›

Boeing-Schaden sorgt für Marktwende

Versicherer werden wohl über eine Milliarde Dollar für die zwei Totalverluste der Boeing 737 Max 8 und die aktuell noch geltende Flugsperre für alle Maschinen des Typs zahlen, schätzen Experten aus der Luftfahrtversicherung. Viel hängt davon ab, ob die Kläger eine Verantwortung Boeings für die Abstürze nachweisen können. Dann dürfte es auch zu Regressforderungen der Versicherer gegen Boeing kommen, die für die beiden Maschinen und für Ansprüche der Passagiere haften. Die Munich Re beobachtet aktuell eine Erhöhung der Preise in der Luftfahrtversicherung. … Lesen Sie mehr ›

Luftfahrtversicherer zahlen Millionen für Vogelschlag

Zusammenstöße von Flugzeugen und Vögeln verursachten von 2013 bis 2018 weltweit versicherte Schäden von 300 Mio. Euro. 956 Schadensfälle gingen in dem Zusammenhang bei Versicherern ein. Das zeigt eine Untersuchung von Allianz Global Corporate and Specialty. Die wirtschaftlichen Folgen der Vorfälle schätzt die Allianz-Tochter auf bis zu 1,1 Mrd. Euro. Insgesamt machten Luftfahrtschäden durch Kollisionen, Abstürze und vergleichbare Unglücke wertmäßig 14 Prozent der untersuchten Industrieschäden aus. … Lesen Sie mehr ›

Schäden in der Industrieversicherung werden teurer

Neue Technologien und die Gefahren durch Cyberangriffe werden die Schadensituation für große Konzerne in der Zukunft stark verändern. Momentan sind es allerdings noch klassische Ursachen, die für Versicherer besonders teuer werden. Die größten Schäden für die Assekuranz und ihre Unternehmenskunden entstehen weltweit nach wie vor durch Feuer und Explosionen. Das geht aus einer aktuellen Studie des Industrieversicherers AGCS hervor. Dabei steigen die Schadensummen, die für Versicherer und Konzerne auf dem Spiel stehen, tendenziell an. Das liegt unter anderem auch an immer weiter steigenden Kosten durch Betriebsunterbrechungen. … Lesen Sie mehr ›

Allianz will stärkere Regulierung von Drohnen

Der Allianz-Industrieversicherer AGCS will, dass der Einsatz von Drohnen stärker reglementiert wird. Der Einsatz von unbemannten Fluggeräten wird sich in den nächsten zehn Jahren massiv erhöhen, erwartet der Versicherer. Das bedeutet auch steigende Risiken, etwa für den Flugverkehr. Die Versicherung von Drohnen könnte sich deshalb zu einem Wachstumsmarkt entwickeln. Weltweit hält der Versicherer bis 2020 ein Prämienvolumen von bis zu 1 Mrd. Dollar für denkbar. … Lesen Sie mehr ›