Archiv ‘Munich Re’
Lloyd’s bekommt neuen Finanzchef
Jim Bichard wird im April 2026 Finanzchef von Lloyd's of London. Er folgt auf Alexandra Cliff, die den Posten erst im Mai vergangenen Jahres von Burkhard Keese übernommen hatte. Personelle Neuigkeiten gibt es außerdem bei Generali, Barmenia Gothaer, Allianz Re, Munich Re, Ammerländer und Interrisk.
Lohrmanns Verunsicherung: Namaste und Pożądany
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Munich Re verlagert Stellen nach Indien und Polen.
Munich Re: Hoffen auf zusätzliche Prävention
Die verheerenden Brände in Los Angeles waren mit einem versicherten Schaden in Höhe von 40 Mrd. Dollar (34 Mrd. Euro) die teuerste Naturkatastrophe im vergangenen Jahr. Und: Die Schäden insgesamt fielen geringer aus als im Vorjahr, zeigt die Bilanz von Munich Re. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor spricht der Chefklimatologe des Rückversicherers Tobias Grimm über Schadentrends, die Rolle des Klimawandels und die Versicherungskrise in Teilen der USA.
First Brands könnte D&O-Fall werden
Die Pleite des US-Autozulieferers First Brands könnte zu einem Schaden für die D&O-Versicherer werden. Der Gründer des Unternehmens Patrick James, der derzeit von First Brands wegen Betrugs verklagt wird, und andere Führungskräfte wollen, dass die Gesellschaften ihre Verteidigungskosten übernehmen. Die Gläubiger wollen das verhindern. Laut Medienberichten wird die D&O-Deckung von Berkshire Hathaway angeführt.
Munich Re: Die Wissenschaft für das Underwriting nutzen
Mit einem neuen Online-Handbuch will die Munich Re die medizinische Risikobewertung in der Lebensversicherung im eigenen Unternehmen und bei den Kunden kontinuierlich verbessern. MIRA Pro soll den aktuellen wissenschaftlichen Stand bei allen bekannten Krankheiten widerspiegeln und dadurch das Underwriting erleichtern. Die breite Nutzung wissenschaftlicher Evidenz ermöglicht es, mehr Menschen Zugang zu Versicherungsschutz zu geben, sagt Munich-Re-Vorständin Mari-Lizette Malherbe im Interview mit dem Versicherungsmonitor.
Munich Re verlagert Stellen
Der Rückversicherer Munich Re plant im Rahmen seines Strategieprogramms „Ambition 2030“ massive Kosteneinsparungen von jährlich 600 Mio. Euro. Ein zentraler Hebel ist nach Informationen des Versicherungsmonitors das Projekt „Sustain“, das eine Verlagerung zahlreicher Stellen nach Indien und Polen vorsieht. Der Konzern dementiert ein klassisches Stellenabbauprogramm, aber nicht die mögliche Verlagerung von Arbeitsplätzen.
D&O-Spezialist Jörg Heilmann steigt bei Segger auf
Rechtsanwalt Jörg Heilmann, seit Herbst 2024 für die Kanzlei Segger Insurance Law tätig, wird dort zum Jahresbeginn neben Kanzlei-Inhaber Stefan Segger weiterer einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer. Die Anwältin Eva-Maria Neveling steigt ebenfalls auf. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei der Munich Re in China und bei der Hannover Rück in den USA.
Zeitreise: Allianz, Gerling, Talanx, Zurich
Drei Ereignisse bestimmten die Schlagzeilen über die deutsche Versicherungswirtschaft im vierten Quartal 2005: Die Allianz änderte ihre Struktur und plante einen weitreichenden Arbeitsplatzabbau. Talanx setzte sich gegen Cerberus bei Gerling durch und übernahm den Rivalen. Außerdem musste die Branche mit den Folgen des Hurrikans „Katrina“ fertigwerden, der Ende August 2005 mehr als 1.800 Menschenleben kostete und Schäden in Milliardenhöhe anrichtete.
Der Rückblick auf 2025, Teil 2: Übernahmen, Captives und Cyberattacken
Naturkatastrophen, politischer Druck und teure Risiken stellen die Versicherungsbranche auch im Sommer auf die Probe. Von Mai bis August reicht die Spanne von Kapitalproblemen beim Bäckerei-Versicherer SHB und der Suche nach einem Käufer über den Boom firmeneigener Versicherer – Captives – bis zu spektakulären D&O-Fällen. Gleichzeitig verschärft die BaFin den Ton im Vertrieb, Munich Re verlässt Klimainitiativen, und Cyberangriffe treffen erneut die Branche. Bei den Maklern eskaliert der Wettbewerb.
Okan Meses Insurance Rap. Heute: Der Klimawandel
Versicherungsmonitor-Redakteur Okan Mese berichtet regelmäßig über Versicherer, Makler, Rückversicherer und Politik. Manchmal arbeitet Mese auch mit einer ganz anderen Form: Er nimmt in seinem Insurance Rap die Branche aufs Korn, aufgenommen im Studio des Versicherungsmonitors in Köln. Im aktuellen Rap geht es um den Klimawandel und die Rolle von Versicherern wie der Munich Re.
Munich Re will Geothermie ermöglichen
Die Munich Re arbeitet mit der Förderbank Kfw und dem Bundeswirtschaftsministerium zusammen, um Geothermie-Projekte zu ermöglichen. Diese sind oft mit besonders hohen Risiken verbunden, was Investoren abschreckt – und auch die Versicherer. Doch ein neues Gesetz und der Deutschlandfonds sollen Anreize für den Ausbau der erneuerbaren Energie schaffen.
Chefökonomen über Europa: Problem und Lösung zugleich
Europa hat den Anschluss verpasst, ist aber noch wichtig – zum Beispiel hinsichtlich der Resilienz gegenüber China und den USA. Darin waren sich die Chefökonomen von Allianz, Munich Re und Swiss Re bei einer Gesprächsrunde des Versichererverbands GDV einig. Kurz vor dem Jahreswechsel blickten sie auf die gesamtwirtschaftliche Lage zurück, wagten aber auch leise Prognosen.
Munich Re strotzt vor Selbstbewusstsein
Der Rückversicherer Munich Re verspricht seinen Aktionären kräftig wachsende Gewinne unter dem künftigen Chef Christoph Jurecka. Dazu sollen spürbare Kostensenkungen und eine Veränderung im Geschäftsmix beitragen: weniger volatile Schaden- und Unfallrückversicherung, mehr Lebens-Rück und Erstversicherung. In welchem Umfang das Sparprogramm Arbeitsplätze kosten wird, will das Unternehmen noch nicht sagen.
Munich Re will Aktionäre beglücken
Einen Tag vor der Vorstellung ihres neuen Strategieplans „Ambition 2030“ präsentiert die Munich Re erste Eckpunkte: Den Aktionären stellt der Konzern für die kommenden Jahre eine Ausschüttungsquote von mehr als 80 Prozent in Aussicht. Für 2026 kündigen die Münchener in puncto Umsatz- und Gewinnwachstum keine großen Sprünge an – das dürfte allerdings den weicher werdenden Marktbedingungen geschuldet sein und passt zur Strategie, auf Profitabilität statt auf Wachstum um jeden Preis zu setzen.













