Archiv ‘Munich Re’

Halbjahreszahlen der Großen

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Halbjahresergebnisse von Allianz SE, Hannover Rück, Munich Re und Axa.

Sparkassen Pensionskasse in großer Not

 Exklusiv  Das Sparkassenlager muss die Sparkassen Pensionskasse in Köln mit mehr als einer Viertelmilliarde Euro stützen. Davon entfallen auf die Versicherer 50 Prozent. Die Versicherungskammer Bayern und die beiden Provinzial-Gesellschaften sind besonders betroffen. Das teure Loch in der Bilanz ist umso ärgerlicher für manche Sparkassen-Manager, als der Abwickler Athora vor zwei Jahren die Gesellschaft übernehmen wollte, aber auf Widerstand bei Sparkassen und Versicherern gestoßen war.

Unwetter in Nordamerika werden für Versicherer teurer

Schwere Unwetter in Nordamerika werden für die Versicherer eine immer größere Belastung. Im ersten Halbjahr 2020 machten sie einen Großteil der versicherten Schäden durch Naturkatastrophen aus. Das geht aus einem Bericht des Rückversicherers Munich Re hervor. Gesamtwirtschaftlich betrachtet war der Zyklon „Amphan“ in Bangladesch und Indien das teuerste Ereignis. Nachdem die Gesamtschäden durch Naturkatastrophen zuletzt gesunken waren, scheinen sie in diesem Jahr wieder zu steigen. Der Rückversicherer befürchtet Großschäden durch eine heftige Hurrikan-Saison im Herbst.

Corona verhagelt Swiss Re-Gewinn

Die Corona-Krise hat den Rückversicherer Swiss Re im ersten Halbjahr rund 2,5 Mrd. Dollar gekostet. Wegen der Belastung rechnen die Schweizer mit einem Verlust nach US-GAAP von 1,1 Mrd. Dollar. Allerdings ist Finanzchef John Dacey optimistisch, dass mit den umfangreichen Rückstellungen, die der Konzern vorgenommen hat, ein Großteil der endgültigen Covid-19-Schäden abgedeckt ist. Die Kapitalausstattung der Swiss Re sei nach wie vor stark – auch dank des jetzt erfolgten Verkaufs der Tochter ReAssure.

Corona lässt Munich Re-Gewinn einbrechen

Die Schäden aus der Covid-19-Pandemie kommen den Rückversicherer Munich Re auch im zweiten Quartal teuer zu stehen. Laut vorläufigen Zahlen belaufen sie sich auf 700 Mio. Euro in der Rückversicherung. Das belastet den Konzern beim Nettogewinn: Statt den 993 Mio. Euro des Vorjahresquartals werden unter dem Strich nur rund 600 Mio. Euro stehen. Das verschobene Aktienrückkaufprogramm soll nun ganz entfallen. Munich Re sieht aktuell bessere Verwendungsmöglichkeiten für das Kapital.

Friederike Krieger

Corona und das Wetter

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Pressegepräch der Generali zum Zusammenhang zwischen Covid-19 und Klimawandel, Studien-Vorstellung des Wissenschaftlichen Instituts der PKV und Allianz-Pressegespräch zu den Folgen der Krise für die deutsche und europäische Wirtschaft

Frankreich: Scor und Munich Re sagen Verband adieu

Die Rückversicherer Scor und Munich Re haben ihre Mitgliedschaft im französischen Versichererverband Fédération Française de l’Assurance (FFA) beendet. Hintergrund ist der von der französischen Regierung angeschobene Solidaritätsfonds zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen, die durch die Corona-Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind. Die FFA hatte die Beteiligung der Versicherungswirtschaft mit insgesamt 400 Mio. Euro auf den Weg gebracht. Damit hat sie nach Einschätzung der beiden Rückversicherer ihre Kompetenzen überschritten.

Munich Re: Was Corona und Klima eint und trennt

 Exklusiv  Der Ausbruch von Covid-19 hat die Wirtschaft weltweit getroffen, dabei hatten Experten das Risiko einer Pandemie durchaus auf dem Schirm. Ernst Rauch, der Klimaexperte des Rückversicherers Munich Re, sieht eine Parallele zum menschengemachten Klimawandel und daraus resultierenden Unwetterschäden. Im Interview spricht er über die Versicherung fossiler Brennstoffe und darüber, welche Rolle Leistungsgarantieversicherungen für die Etablierung von Alternativen wie Wasserstoff spielen können.

Swiss Re ernennt neuen Chef-Underwriter

 Leute – Aktuelle Personalien  Die zum Schweizer Rückversicherer Swiss Re gehörende Geschäftseinheit Life Capital wird Ende des Jahres eingestampft. Damit verliert Thierry Léger, Vorstandschef von Life Capital, seinen Job. Stattdessen wird er Chief Underwriting Officer anstelle von Edi Schmid, der den Konzern verlässt. Außerdem: Deloitte hat einen neuen Leiter für den Bereich Financial Services Industry und das Lloyd’s-Syndikat von Munich Re einen neuen Leiter der Transportversicherung.

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