Archiv ‘Munich Re’

Herbert Fromme

Trügerischer Aktienboom

Ihre Branche leidet unter den niedrigen Zinsen und schwachem Neugeschäft, aber die Aktienkurse der meisten börsennotierten europäischen Versicherer haben in den vergangenen zwölf Monaten kräftig zugelegt. Allerdings ist allzu viel Optimismus in den Chefetagen nicht angebracht. Denn beim Anstieg der Kurse spielen – das ist schon fast ironisch – wiederum die niedrigen Zinsen für Anleihen eine Rolle, außerdem steigende Preise in der Schaden- und Unfallversicherung. Daneben haben Anleger Hoffnungen auf höhere Dividenden und Aktienrückkäufe.

Munich Re gibt sich gelassen

Mit Milliarden drängen Pensionsfonds und andere institutionelle Anleger in den Rückversicherungsmarkt. Doch Weltmarktführer Munich Re gibt sich gelassen. Man sei nur in einem kleinen Geschäftsfeld von der neuen Konkurrenz betroffen. Jeworrek nannte auch die neuesten Zahlen zum Hagelschlag – 2013 ist teurer der Münchener Schaden von 1984.

Munich Re lässt sich die Laune nicht verderben

Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re hat im ersten Halbjahr 2013 das Ergebnis des Vorjahres in etwa gehalten. Trotz des anhaltenden Drucks durch die Niedrigzinsen und die gestiegene Belastung durch Großschäden geht das Unternehmen davon aus, das prognostizierte Jahresergebnis von 3 Mrd. Euro zu erreichen.

Wenig Schutz gegen Reputationsrisiken

Viele Unternehmen fühlen sich nur unzureichend gegen Reputationsschäden abgesichert. Die Deckungen sind rar gesät und auch die Kapazitäten lassen teilweise zu wünschen übrig. Versicherer sollten Unternehmen stärker dabei unterstützen, Reputationsrisiken rechtzeitig zu erkennen, fordert Ace.

Flut ganz oben in der Katastrophenstatistik

Das Hochwasser im Mai und Juni dieses Jahres gehört nach Ansicht der Munich Re  zu den teuersten Naturkatastrophen, die Deutschland je getroffen haben. Die Flutkatastrophe ist psychologisch wichtig, denn ansonsten waren die Schäden im ersten Halbjahr niedrig – kein gutes Argument für Prämienerhöhungen.

Munich Re greift bei Krankenversicherung durch

Der Rückversicherer kann insgesamt auf eine stabile Geschäftsentwicklung für 2012 zurückblicken. Sorgen bereiten ihm jedoch die US-Krankenversicherungstochter sowie das dauerhaft niedrige Zinsumfeld. Beide Probleme geht die Gruppe an – mit einer Kündigung und mit einem Neuanfang.

Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re musste im vergangenen Jahr herbe Verluste in seinem Krankenversicherungsgeschäft Munich Health hinnehmen und zieht Konsequenzen. Der Aufsichtsrat hat gestern beschlossen, dass Munich Health-Vorstand Wolfgang Strassl zum Jahresende gehen muss. Dann läuft sein Vertrag aus.

Das Segment war lange Zeit Hoffungsträger der Münchener, allerdings haben sich die hohen Erwartungen nie erfüllt. Deswegen erklärt Munich Re-Chef Nikolaus von Bomhard den Gesundheitsbereich […]

Munich Re will offshore investieren

Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re prüft Investitionen in Windparks vor der Küste. Wie andere Versicherer sucht er dringend Alternativen zu Staatsanleihen und anderen Niedrigzinspapieren. Noch ist das Engagement überschaubar – und könnte von politischen Entscheidungen zur Energiewende negativ getroffen werden.

Munich Re prüft den Erwerb eines Anteils an einem Offshore-Windpark, wenn er fertig errichtet und an das Stromnetz angeschlossen ist. Das erklärte Robert Pottmann, Leiter des Bereichs erneuerbare Energien bei der Munich Re-Anlagetochter Meag, in einem Interview mit der Agentur Bloomberg.

Munich Re plant, insgesamt 2,5 Mrd. Euro in erneuerbare Energien zu investieren, außerdem 1,5 Mrd. Euro in Gasnetze und […]

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